Schaulaufen der Stuten in Friedewalde: „Nobel aufgemacht“ Sonja Rohlfing Petershagen-Friedewalde. Durch schwungvolle Bewegungen, korrekten Körperbau und keck im Typ wussten jetzt die meisten Fohlen der heimischen Pferdezüchter zu überzeugen. Das einzige Schaulaufen der Stuten und Fohlen mit westfälischem Markenzeichen im Kreis Minden-Lübbecke fand nun auf dem Hof von Heinrich-Walter Vinke in Friedwalde statt. Rund 30 Nachwuchsvierbeiner präsentierten die Züchter der Jury des Westfälischen Pferdestammbuchs. Die Reitpferde und Reitponys mit ihren Fohlen live und im direkten Vergleich zu sehen, sei wichtig für Erkenntnisse für die weitere Zucht, erklärt Ilka Hahler. „Endlich können wir auch wieder eine Rangierung vornehmen“, freut sich die Vorsitzende des Pferdezuchtvereins Minden-Lübbecke. Im letzten Jahr war darauf aus Gründen des Infektionsschutzes verzichtet worden. Auch Zuschauer waren wieder erlaubt. „Der Austausch ist gerade für unsere älteren Züchter, die nicht so viel online unterwegs sind, sehr wertvoll“, verdeutlicht Ilka Hahler. Die Rangierung und Kommentierung der Fohlen übernahmen die stellvertretende Zuchtleiterin des Westfälischen Pferdestammbuchs, Katrin Tosberg, sowie Dr. Wolfgang Kluge (Hille), Georg Gronebaum (Borgholzhausen) und Torsten Kneupper vom NRW-Landgestüt. Bei den angehenden Springpferden siegte ein Hengstfohlen mit Ogano als Vater und Captain Fire als Muttervater. Als „sehr nobel aufgemacht und typstark“ lobte Katrin Tosberg das Fohlen von Züchterin und Besitzerin Sonja Niemann aus Hille. Rolf Füller aus Diepenau stellte mit einem Hengstfohlen von For the Furture/Coronas abstammend den Reservesieger. Das Fohlen aus einem bewährten Stamm habe sich kraftvoll, dynamisch und sportlich gezeigt, stellte die Jury heraus. Bei den Fohlen, die eine Karriere auf dem Dressurviereck erwarten lassen, gewann ein Stutfohlen von Sir Heinrich/Damon Hill abstammend. Züchter und Besitzer ist Werner Niermann aus Lübbecke. „Das Fohlen ist zwar noch sehr jung. Wir sehen aber sein Potenzial“, erklärte Katrin Tosberg. Es sei im Typ ansprechend, mit groß angelegten Bewegungen ausgestattet und dabei sicher im Takt. Reservesiegerin wurde ebenfalls ein Stutfohlen mit Sir Heinrich als Vater. Es gehört Tanja Stoffers aus Wulfsen. Mit Qualität und Beteiligung war Ilka Hahler zufrieden. „Für unsere kleine ländliche Fohlenschau war das ein gutes Nennungsergebnis. Bei den springbetonten Fohlen hätten wir uns aber durchaus etwas mehr gewünscht.“ Sie weiß aber auch, dass es für die Züchter ein erheblicher Aufwand ist, die Tiere zu präsentieren. „Es erfordert einige Vorbereitung, die Fohlen und Stuten entsprechend herauszubringen. Das wollen wir mit unseren Gutscheinen honorieren“, erklärt die Vorsitzende des Pferdezuchtvereins. Neben Tieren aus bewährten Zuchtställen sind Ilka Hahler auch Pferdefreunden aufgefallen, die zum ersten Mal ein Fohlen bekommen haben. „Das wird von uns sehr begrüßt“, sagt die Stemwederin. Auch für die neuen Züchter sei die Veranstaltung wertvoll. „Hier können sie Kontakte knüpfen und Anschluss finden“, betont Ilka Hahler.

Schaulaufen der Stuten in Friedewalde: „Nobel aufgemacht“

Aus der Zucht von Sonja Niemann aus Hille stammt das Siegerfohlen bei den angehenden Springpferden. Victoria Niemann und Jannick Wolf stellten das Hengstfohlen und seine Mutter vor. Foto: Soja Rohlfing © Rohlfing

Petershagen-Friedewalde. Durch schwungvolle Bewegungen, korrekten Körperbau und keck im Typ wussten jetzt die meisten Fohlen der heimischen Pferdezüchter zu überzeugen. Das einzige Schaulaufen der Stuten und Fohlen mit westfälischem Markenzeichen im Kreis Minden-Lübbecke fand nun auf dem Hof von Heinrich-Walter Vinke in Friedwalde statt. Rund 30 Nachwuchsvierbeiner präsentierten die Züchter der Jury des Westfälischen Pferdestammbuchs.

Die Reitpferde und Reitponys mit ihren Fohlen live und im direkten Vergleich zu sehen, sei wichtig für Erkenntnisse für die weitere Zucht, erklärt Ilka Hahler. „Endlich können wir auch wieder eine Rangierung vornehmen“, freut sich die Vorsitzende des Pferdezuchtvereins Minden-Lübbecke. Im letzten Jahr war darauf aus Gründen des Infektionsschutzes verzichtet worden. Auch Zuschauer waren wieder erlaubt. „Der Austausch ist gerade für unsere älteren Züchter, die nicht so viel online unterwegs sind, sehr wertvoll“, verdeutlicht Ilka Hahler.

Die Rangierung und Kommentierung der Fohlen übernahmen die stellvertretende Zuchtleiterin des Westfälischen Pferdestammbuchs, Katrin Tosberg, sowie Dr. Wolfgang Kluge (Hille), Georg Gronebaum (Borgholzhausen) und Torsten Kneupper vom NRW-Landgestüt.

Bei den angehenden Springpferden siegte ein Hengstfohlen mit Ogano als Vater und Captain Fire als Muttervater. Als „sehr nobel aufgemacht und typstark“ lobte Katrin Tosberg das Fohlen von Züchterin und Besitzerin Sonja Niemann aus Hille. Rolf Füller aus Diepenau stellte mit einem Hengstfohlen von For the Furture/Coronas abstammend den Reservesieger. Das Fohlen aus einem bewährten Stamm habe sich kraftvoll, dynamisch und sportlich gezeigt, stellte die Jury heraus.

Bei den Fohlen, die eine Karriere auf dem Dressurviereck erwarten lassen, gewann ein Stutfohlen von Sir Heinrich/Damon Hill abstammend. Züchter und Besitzer ist Werner Niermann aus Lübbecke. „Das Fohlen ist zwar noch sehr jung. Wir sehen aber sein Potenzial“, erklärte Katrin Tosberg. Es sei im Typ ansprechend, mit groß angelegten Bewegungen ausgestattet und dabei sicher im Takt. Reservesiegerin wurde ebenfalls ein Stutfohlen mit Sir Heinrich als Vater. Es gehört Tanja Stoffers aus Wulfsen.

Mit Qualität und Beteiligung war Ilka Hahler zufrieden. „Für unsere kleine ländliche Fohlenschau war das ein gutes Nennungsergebnis. Bei den springbetonten Fohlen hätten wir uns aber durchaus etwas mehr gewünscht.“ Sie weiß aber auch, dass es für die Züchter ein erheblicher Aufwand ist, die Tiere zu präsentieren. „Es erfordert einige Vorbereitung, die Fohlen und Stuten entsprechend herauszubringen. Das wollen wir mit unseren Gutscheinen honorieren“, erklärt die Vorsitzende des Pferdezuchtvereins.

Neben Tieren aus bewährten Zuchtställen sind Ilka Hahler auch Pferdefreunden aufgefallen, die zum ersten Mal ein Fohlen bekommen haben. „Das wird von uns sehr begrüßt“, sagt die Stemwederin. Auch für die neuen Züchter sei die Veranstaltung wertvoll. „Hier können sie Kontakte knüpfen und Anschluss finden“, betont Ilka Hahler.

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