Sanierung von Schillerstraße und Quetzer Timpen nur bis Jahresende möglich Claudia Hyna Petershagen. Die Schillerstraße und der Quetzer Timpen können außerplanmäßig saniert werden. Möglich macht das ein Sonderprogramm der Bezirksregierung. Der Zeitplan ist allerdings sportlich, machte Frank Stuke aus der Bauverwaltung im Infrastrukturausschuss deutlich. Der Förderaufruf für „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur“ trudelte am 14. Juli 2020 ein. Dieses Sonderprogramm ist bis Ende 2021 befristet. Förderfähig sind nur Hauptverbindungsstraßen bis zu einer Summe von 200.000 Euro. Damit fallen die Wirtschaftswege weg. Im Fokus stehen reine Deckensanierungen, das heißt keine grundhafte Erneuerung. So kam die Verwaltung auf die Schillerstraße und den Quetzer Timpen. Bei beiden Verkehrswegen soll die Deckschicht von vier Zentimetern abgefräst und anschließend durch eine neue Asphaltschicht ersetzt werden. Die Schillerstraße gilt als Sammelstraße zum Erschließen der angrenzenden Quartiere und des Gewerbegebiets Lahde. Es handelt sich um einen Abschnitt von 760 Metern vom Rathaus Lahde in Richtung Brücke der L770. Dort sollen auch Kanäle angeglichen werden. Für eine Fläche von 5.300 Quadratmetern fallen Kosten von 139.634 Euro an. Der Quetzer Timpen gilt als Ortsverbindungsstraße zur Erschließung Quetzens aus westlicher Richtung. Hier soll auf einer Länge von 310 Metern von der Friller Straße bis zum Bahnübergang der Belag erneuert werden. Die Kosten sind mit rund 60.000 Euro beziffert. Zu beiden Baumaßnahmen stellte die Stadt bis zum 27. Oktober die Förderanträge, die Ergebnisse der Prüfung lagen am 18. Dezember 2020 vor. Dennoch musste die Stadt bis zum 9. April auf die Zuwendungsbescheide warten, bis sie tätig werden konnte. Die Sanierungen werden jeweils zu 85 Prozent gefördert, das bedeutet einen Eigenanteil von 21.000 Euro. Diese Mittel waren im Haushalt zwar nicht vorgesehen, stehen jedoch aufgrund einer Änderung der Baumaßnahme Ilser Gehlberg zur Verfügung. Für die Sanierung dieser Straße waren 210.000 Euro vorgesehen. In diesem Jahr hatte die Stadt zunächst für 160.000 Euro die schadhaften Stellen ausgebessert, die Reste folgen nun in 2022. Die Ortschaft sei glücklich über diese Lösung, habe Ortsbürgermeister Frank Ruthenkolk (SPD) signalisiert, so Bauamtsleiter Kay Busche. Nun müsse die Stadt zusehen, wie sie bis Jahresende die Sanierung ausschreibt, vergibt, ausführt und abrechnet. Und wenn Schillerstraße und Quetzer Timpen aufgrund von Verzögerungen in diesem Jahr nicht fertig werden: Ist das dann auch im nächsten Jahr möglich?, fragte Ausschussmitglied Friedrich Lange (SPD). Da machte die Bauverwaltung wenig Hoffnung. Ingenieur Frank Stuke: „Der Tenor lautet eher Nein.“

Sanierung von Schillerstraße und Quetzer Timpen nur bis Jahresende möglich

Die Schillerstraße in Lahde. Foto: hy © hy

Petershagen. Die Schillerstraße und der Quetzer Timpen können außerplanmäßig saniert werden. Möglich macht das ein Sonderprogramm der Bezirksregierung.

Der Zeitplan ist allerdings sportlich, machte Frank Stuke aus der Bauverwaltung im Infrastrukturausschuss deutlich. Der Förderaufruf für „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur“ trudelte am 14. Juli 2020 ein. Dieses Sonderprogramm ist bis Ende 2021 befristet. Förderfähig sind nur Hauptverbindungsstraßen bis zu einer Summe von 200.000 Euro. Damit fallen die Wirtschaftswege weg. Im Fokus stehen reine Deckensanierungen, das heißt keine grundhafte Erneuerung. So kam die Verwaltung auf die Schillerstraße und den Quetzer Timpen. Bei beiden Verkehrswegen soll die Deckschicht von vier Zentimetern abgefräst und anschließend durch eine neue Asphaltschicht ersetzt werden.

Quetzer Timpen in Quetzen. Foto: hy - © hy
Quetzer Timpen in Quetzen. Foto: hy - © hy

Die Schillerstraße gilt als Sammelstraße zum Erschließen der angrenzenden Quartiere und des Gewerbegebiets Lahde. Es handelt sich um einen Abschnitt von 760 Metern vom Rathaus Lahde in Richtung Brücke der L770. Dort sollen auch Kanäle angeglichen werden. Für eine Fläche von 5.300 Quadratmetern fallen Kosten von 139.634 Euro an.

Der Quetzer Timpen soll erneuert werden. Fotos: Hyna - © hy
Der Quetzer Timpen soll erneuert werden. Fotos: Hyna - © hy

Der Quetzer Timpen gilt als Ortsverbindungsstraße zur Erschließung Quetzens aus westlicher Richtung. Hier soll auf einer Länge von 310 Metern von der Friller Straße bis zum Bahnübergang der Belag erneuert werden. Die Kosten sind mit rund 60.000 Euro beziffert.

Zu beiden Baumaßnahmen stellte die Stadt bis zum 27. Oktober die Förderanträge, die Ergebnisse der Prüfung lagen am 18. Dezember 2020 vor. Dennoch musste die Stadt bis zum 9. April auf die Zuwendungsbescheide warten, bis sie tätig werden konnte. Die Sanierungen werden jeweils zu 85 Prozent gefördert, das bedeutet einen Eigenanteil von 21.000 Euro.

Die Schillerstraße in Lahde ist in keinem guten Zustand. - © hy
Die Schillerstraße in Lahde ist in keinem guten Zustand. - © hy

Diese Mittel waren im Haushalt zwar nicht vorgesehen, stehen jedoch aufgrund einer Änderung der Baumaßnahme Ilser Gehlberg zur Verfügung. Für die Sanierung dieser Straße waren 210.000 Euro vorgesehen. In diesem Jahr hatte die Stadt zunächst für 160.000 Euro die schadhaften Stellen ausgebessert, die Reste folgen nun in 2022. Die Ortschaft sei glücklich über diese Lösung, habe Ortsbürgermeister Frank Ruthenkolk (SPD) signalisiert, so Bauamtsleiter Kay Busche.

Nun müsse die Stadt zusehen, wie sie bis Jahresende die Sanierung ausschreibt, vergibt, ausführt und abrechnet. Und wenn Schillerstraße und Quetzer Timpen aufgrund von Verzögerungen in diesem Jahr nicht fertig werden: Ist das dann auch im nächsten Jahr möglich?, fragte Ausschussmitglied Friedrich Lange (SPD). Da machte die Bauverwaltung wenig Hoffnung. Ingenieur Frank Stuke: „Der Tenor lautet eher Nein.“

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