Räumung der Sekundarschule Lahde: Jugendliche kokelten mit Desinfektionsmittel Petershagen-Lahde (dc). Zwei Schüler stehen im Verdacht, am Donnerstag vergangener Woche durch Kokelei mit Desinfektionsmittel den Feuerwehreinsatz an der Sekundarschule Lahde sowie deren Räumung ausgelöst zu haben. Laut Polizeipressestelle liefen Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen 14- und einen 15-Jährigen. Zeugen hatten die Ermittler auf die Spur der beiden geführt. Laut Polizei hatten die Jugendlichen gegen 11 Uhr in der Nähe des Neubaus Desinfektionsmittel auf den Boden gespritzt und daran gezündelt. Eine offene Flamme habe sich zwar nicht entwickelt, so Polizeisprecher Thomas Bensch. Allerdings habe es wohl geglimmt. Das jedoch hätten die Jungen nicht bemerkt und sich entfernt. Nach etwa einer Stunde sei das Glimmen an der Fassade des Neubaus angekommen. Zwar gab es auch hier kein offenes Feuer, aber es entwickelte sich starker Rauch, der einer Lehrerin auffiel. Die Schule wurde geräumt. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, gab es bereits keinen Rauch mehr. Die Fassade war aber noch heiß, so dass die Einsatzkräfte die Frontplatten samt Dämmung entfernten, um ein mögliches Ausbrechen des Feuers zu verhindern. Nach nicht einmal einer Stunde war der Einsatz beendet. Eine Schadenssumme nannte die Polizei nicht. Sie will noch weitere Zeugen vernehmen, ehe sie die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft übergibt. Wie es für die beiden Tatverdächtigen weitergeht, steht noch nicht fest.

Räumung der Sekundarschule Lahde: Jugendliche kokelten mit Desinfektionsmittel

Die Feuerwehr entfernte Fassadenplatten vom Neubau der Sekundarschule Lahde, um ein Entfachen der Flammen zu verhindern. MT-Archivfoto: Oliver Plöger

Petershagen-Lahde (dc). Zwei Schüler stehen im Verdacht, am Donnerstag vergangener Woche durch Kokelei mit Desinfektionsmittel den Feuerwehreinsatz an der Sekundarschule Lahde sowie deren Räumung ausgelöst zu haben. Laut Polizeipressestelle liefen Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen 14- und einen 15-Jährigen. Zeugen hatten die Ermittler auf die Spur der beiden geführt.

Laut Polizei hatten die Jugendlichen gegen 11 Uhr in der Nähe des Neubaus Desinfektionsmittel auf den Boden gespritzt und daran gezündelt. Eine offene Flamme habe sich zwar nicht entwickelt, so Polizeisprecher Thomas Bensch. Allerdings habe es wohl geglimmt. Das jedoch hätten die Jungen nicht bemerkt und sich entfernt. Nach etwa einer Stunde sei das Glimmen an der Fassade des Neubaus angekommen. Zwar gab es auch hier kein offenes Feuer, aber es entwickelte sich starker Rauch, der einer Lehrerin auffiel. Die Schule wurde geräumt.

Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, gab es bereits keinen Rauch mehr. Die Fassade war aber noch heiß, so dass die Einsatzkräfte die Frontplatten samt Dämmung entfernten, um ein mögliches Ausbrechen des Feuers zu verhindern. Nach nicht einmal einer Stunde war der Einsatz beendet.

Eine Schadenssumme nannte die Polizei nicht. Sie will noch weitere Zeugen vernehmen, ehe sie die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft übergibt. Wie es für die beiden Tatverdächtigen weitergeht, steht noch nicht fest.

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