Quartiere entwickeln: Petershagen richtet Verfügungsfonds ein Oliver Plöger Petershagen. Die Stadt Petershagen plant für 2021 die Einrichtung eines sogenannten Verfügungsfonds. Darüber informierte Bauamtsleiter und Allgemeiner Vertreter Kay Busche im Umwelt- und Planungsausschuss. Beantragen wird die Stadt die Maßnahme mit einem Etat von 50.000 Euro. Bezogen wird der Fonds ausschließlich auf die beiden Kernorte Petershagen und Lahde, die bereits in der Städtebauförderung als Sanierungsgebiete markiert sind. Ein eigens einzurichtendes Gremium soll über das Budget entscheiden. Privatleute und Vereine können Anträge stellen, gefördert wird dann „fifty-fifty“: eine Hälfte kommt von den Antragstellern, die andere Hälfte aus dem Verfügungsfonds von Stadt, Land und Bund. Das Gremium soll kein Ausschuss sein – vielmehr, so Busche, „eine Gruppe mit Playern vor Ort, die man noch finden muss.“ Förderfähig wäre etwa die Grüngestaltung, auch Imagebroschüren oder Imagefilme, ebenso Veranstaltungen. „Wir werden da nicht jedes Jahr eine Lahder Maile finanzieren können, aber schon sagen können: Vielleicht haben wir ja mal etwas Einmaliges, ein Quartiersfest etwa.“ Auf jeden Fall seien die Möglichkeiten weit gefächert. Laut Heimatministerium des Bundes könne jede Gemeinde, die Mittel aus der Städtebauförderung des Bundes und der Länder erhält, einen Verfügungsfonds einrichten. Jeder Euro, der aus privatem Vermögen in den „Topf“ eingezahlt wird, werde mit dem gleichen Betrag aus dem Etat der Städtebauförderung bezuschusst. Der private Anteil des Verfügungsfonds könne von Akteuren der lokalen Wirtschaft, Grundstücks- und Immobilieneigentümern, Immobilien- und Standortgemeinschaften oder engagierten Privatpersonen akquiriert werden. Der Verfügungsfonds soll privates Engagement und private Finanzressourcen für den Erhalt und die Entwicklung zentraler Stadtbereiche aktivieren.

Quartiere entwickeln: Petershagen richtet Verfügungsfonds ein

Der 2021 neue Verfügungsfonds bezieht sich nur auf die Sanierungsgebiete. Oben im Bild die „Baustelle“ Petershagen-Ort. MT-Foto: Plöger © Plöger

Petershagen. Die Stadt Petershagen plant für 2021 die Einrichtung eines sogenannten Verfügungsfonds. Darüber informierte Bauamtsleiter und Allgemeiner Vertreter Kay Busche im Umwelt- und Planungsausschuss. Beantragen wird die Stadt die Maßnahme mit einem Etat von 50.000 Euro. Bezogen wird der Fonds ausschließlich auf die beiden Kernorte Petershagen und Lahde, die bereits in der Städtebauförderung als Sanierungsgebiete markiert sind.

Ein eigens einzurichtendes Gremium soll über das Budget entscheiden. Privatleute und Vereine können Anträge stellen, gefördert wird dann „fifty-fifty“: eine Hälfte kommt von den Antragstellern, die andere Hälfte aus dem Verfügungsfonds von Stadt, Land und Bund. Das Gremium soll kein Ausschuss sein – vielmehr, so Busche, „eine Gruppe mit Playern vor Ort, die man noch finden muss.“ Förderfähig wäre etwa die Grüngestaltung, auch Imagebroschüren oder Imagefilme, ebenso Veranstaltungen. „Wir werden da nicht jedes Jahr eine Lahder Maile finanzieren können, aber schon sagen können: Vielleicht haben wir ja mal etwas Einmaliges, ein Quartiersfest etwa.“ Auf jeden Fall seien die Möglichkeiten weit gefächert.

Laut Heimatministerium des Bundes könne jede Gemeinde, die Mittel aus der Städtebauförderung des Bundes und der Länder erhält, einen Verfügungsfonds einrichten. Jeder Euro, der aus privatem Vermögen in den „Topf“ eingezahlt wird, werde mit dem gleichen Betrag aus dem Etat der Städtebauförderung bezuschusst. Der private Anteil des Verfügungsfonds könne von Akteuren der lokalen Wirtschaft, Grundstücks- und Immobilieneigentümern, Immobilien- und Standortgemeinschaften oder engagierten Privatpersonen akquiriert werden.

Der Verfügungsfonds soll privates Engagement und private Finanzressourcen für den Erhalt und die Entwicklung zentraler Stadtbereiche aktivieren.

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