Petra Solara: Bestes Ergebnis seit neun Jahren Ulrich Westermann Petershagen-Hävern/Windheim (Wes). Positiv fällt die Bilanz des Fährvereins Hävern-Windheim für das Jahr 2021 aus. In der 19. vollen Saison seit 2003 nutzten 15.127 Personen das Angebot, die Weser mit der Petra Solara, der einzigen Solarfähre in Nordrhein-Westfalen, zu überqueren. „Vom Wetter her war es eher ein durchwachsenes Jahr. Darunter litten besonders die traditionellen Radlertage wie Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt und Fronleichnam. Vorteilhaft ausgewirkt hat sich das veränderte Urlaubs- und Ausflugsverhalten der Menschen, die vermehrt ihre Freizeitaktivitäten in den Heimatraum verlegt haben. Das Saisonergebnis 2021 ist das beste der vergangenen neun Jahre. Die Spitzenmonate waren Juli und August mit 3.282 und 3.585 Gästen“, sagte Fährvereinsvorsitzender Hermann Humcke bei einem Dankeschön-Treffen, zu dem sich 75 Fährleute, Helferinnen und Helfer eingefunden hatten. Im Vorjahr wurden 14.124 Passagiere notiert. Der Vorlaufbetrieb der Petra Solara begann am 3. August 2002 mit 4.153 Fahrgästen. Ab 2003 wurde die Saison dann von April bis Ende Oktober erweitert. In der Statistik stehen die Jahre 2011 und 2009 mit 17.615 beziehungsweise 17.204 Passagieren auf dem ersten und zweiten Platz. Den größten Anteil mit etwa 95 Prozent stellten die Radlerinnen und Radler.Insgesamt hat die Petra Solara seit ihrer Inbetriebnahme 277.000 Personen über die Weser gebracht. In der Saison 2021 waren 69 von 88 Fährleuten im Einsatz. Fünf Sonderfahrten schlugen mit 101 Gästen zu Buche. Von 114 geplanten Fährtagen mussten drei ausfallen. Grund für diese Zwangspause waren stürmisches und regnerisches Wetter (Ostermontag) und ein Leck. „Die Fähre hat uns in diesem Jahr leichte Kopfschmerzen bereitet. So war unser Technikteam um Karl Zilles und Andreas Brokmeier besonders gefordert, um die Saison ohne allzu große Einschränkungen über die Bühne zu bringen“, betonte Hermann Humcke.Die Fährleute kamen einschließlich der Sonderfahrten auf 1.900 Einsatzstunden. Schulung, Wartung und Organisation nahmen zusätzlich 1.100 Stunden in Anspruch. Spitzenreiter mit 37 Fährdiensten (150,5 Stunden) ist Martin Böhm aus Windheim. Es folgen Andreas Berndt (Windheim, 26/109) und Hartwig Siebrecht (Minden, 23/92,5).Im Saisonverlauf spielten neben den Fährleuten auch Betriebsleiter, Technikteam, Edda Westenfeld (Windheim) für die Bereitstellung der Kasse sowie Eberhard Holthöfer (Hävern), Ernst-Dietrich Berg (Ovenstädt) und Gerhard Kiehl (Hävern) für das Auf- und Abrüsten der Fähre eine wichtige Rolle. Rudolf Müller (Bierde) war beim täglichen Fährbetrieb im August für die Besatzungen verantwortlich. Zudem übte er in der Saison 2021 zwölfmal das Amt des Fährmanns aus.Hermann Humcke dankte für das ehrenamtliche Engagement: „Ohne den großen persönlichen Einsatz wäre dieses erfolgreiche Fährjahr nicht möglich gewesen“. Die Zeitumstellung hatte zur Folge, dass die letzte Betriebsstunde in diesem Jahr (bis 18 Uhr) nicht mehr bei Tageslicht durchgeführt werden konnte. Für eine sichere Überfahrt sorgten Fährmann Martin Larisch aus Windheim und dessen Ehefrau Sabine.Die kommenden Monate werden die Petra Solara und das Stillliegeboot, das an seinem Aufstellort auf Häverner Flussseite zur Energieerzeugung genutzt wurde, im Hallen-Winterquartier verbringen. Im „Trockendock“ wird das Technikteam es warten und optimieren. Weitere Helferinnen und Helfer, die Interesse daran haben, diese Arbeitsgemeinschaft zu unterstützen, sind willkommen.

Petra Solara: Bestes Ergebnis seit neun Jahren

saisonende © Fotos: Westermann

Petershagen-Hävern/Windheim (Wes). Positiv fällt die Bilanz des Fährvereins Hävern-Windheim für das Jahr 2021 aus. In der 19. vollen Saison seit 2003 nutzten 15.127 Personen das Angebot, die Weser mit der Petra Solara, der einzigen Solarfähre in Nordrhein-Westfalen, zu überqueren.

„Vom Wetter her war es eher ein durchwachsenes Jahr. Darunter litten besonders die traditionellen Radlertage wie Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt und Fronleichnam. Vorteilhaft ausgewirkt hat sich das veränderte Urlaubs- und Ausflugsverhalten der Menschen, die vermehrt ihre Freizeitaktivitäten in den Heimatraum verlegt haben. Das Saisonergebnis 2021 ist das beste der vergangenen neun Jahre. Die Spitzenmonate waren Juli und August mit 3.282 und 3.585 Gästen“, sagte Fährvereinsvorsitzender Hermann Humcke bei einem Dankeschön-Treffen, zu dem sich 75 Fährleute, Helferinnen und Helfer eingefunden hatten.

saisonende - © Fotos: Westermann
saisonende - © Fotos: Westermann

Im Vorjahr wurden 14.124 Passagiere notiert. Der Vorlaufbetrieb der Petra Solara begann am 3. August 2002 mit 4.153 Fahrgästen. Ab 2003 wurde die Saison dann von April bis Ende Oktober erweitert. In der Statistik stehen die Jahre 2011 und 2009 mit 17.615 beziehungsweise 17.204 Passagieren auf dem ersten und zweiten Platz. Den größten Anteil mit etwa 95 Prozent stellten die Radlerinnen und Radler.

Insgesamt hat die Petra Solara seit ihrer Inbetriebnahme 277.000 Personen über die Weser gebracht. In der Saison 2021 waren 69 von 88 Fährleuten im Einsatz. Fünf Sonderfahrten schlugen mit 101 Gästen zu Buche. Von 114 geplanten Fährtagen mussten drei ausfallen. Grund für diese Zwangspause waren stürmisches und regnerisches Wetter (Ostermontag) und ein Leck. „Die Fähre hat uns in diesem Jahr leichte Kopfschmerzen bereitet. So war unser Technikteam um Karl Zilles und Andreas Brokmeier besonders gefordert, um die Saison ohne allzu große Einschränkungen über die Bühne zu bringen“, betonte Hermann Humcke.

Die Fährleute kamen einschließlich der Sonderfahrten auf 1.900 Einsatzstunden. Schulung, Wartung und Organisation nahmen zusätzlich 1.100 Stunden in Anspruch. Spitzenreiter mit 37 Fährdiensten (150,5 Stunden) ist Martin Böhm aus Windheim. Es folgen Andreas Berndt (Windheim, 26/109) und Hartwig Siebrecht (Minden, 23/92,5).

Im Saisonverlauf spielten neben den Fährleuten auch Betriebsleiter, Technikteam, Edda Westenfeld (Windheim) für die Bereitstellung der Kasse sowie Eberhard Holthöfer (Hävern), Ernst-Dietrich Berg (Ovenstädt) und Gerhard Kiehl (Hävern) für das Auf- und Abrüsten der Fähre eine wichtige Rolle. Rudolf Müller (Bierde) war beim täglichen Fährbetrieb im August für die Besatzungen verantwortlich. Zudem übte er in der Saison 2021 zwölfmal das Amt des Fährmanns aus.

Hermann Humcke dankte für das ehrenamtliche Engagement: „Ohne den großen persönlichen Einsatz wäre dieses erfolgreiche Fährjahr nicht möglich gewesen“. Die Zeitumstellung hatte zur Folge, dass die letzte Betriebsstunde in diesem Jahr (bis 18 Uhr) nicht mehr bei Tageslicht durchgeführt werden konnte. Für eine sichere Überfahrt sorgten Fährmann Martin Larisch aus Windheim und dessen Ehefrau Sabine.

Die kommenden Monate werden die Petra Solara und das Stillliegeboot, das an seinem Aufstellort auf Häverner Flussseite zur Energieerzeugung genutzt wurde, im Hallen-Winterquartier verbringen. Im „Trockendock“ wird das Technikteam es warten und optimieren. Weitere Helferinnen und Helfer, die Interesse daran haben, diese Arbeitsgemeinschaft zu unterstützen, sind willkommen.

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