Ortseingangstafeln in Petershagen sollen saniert werden Petershagen (Wes). Die hölzernen Ortseingangstafeln sollen restauriert werden. Für die Sanierung dieser mit einem Schnitzwerk ausgestatteten Schmuckstücke setzt sich der neue Petershäger Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Schade (SPD) ein. Wegen der Vergabe der Arbeiten und der Kosten will er in dieser Woche Gespräche mit einheimischen Fachunternehmen führen. „Sämtliche Maßnahmen sollen so schnell wie möglich in Angriff genommen werden. Denkbar ist auch eine Privatinitiative“, betonte Schade nach seiner Besichtigungstour. Die Folge der Witterungseinflüsse sind schadhaftes Holz und abgeblätterte Farbe. Vor mehr als 30 Jahren haben Mitglieder der Kulturgemeinschaft mit Unterstützung des Gewerbe- und Verkehrsvereins die Tafeln auf Grünflächen an den Ortseingangsbereichen aufgestellt. Als Standorte wurden Bad Hopfenberg (Bremer Straße), die Freifläche in Höhe des Feuerwehrgerätehauses (Schlossfreiheit) sowie die Forststraße und Meßlinger Straße in Nähe der B 61 ausgewählt. Maßgeblich an der Gestaltung der Tafeln waren Heinz-Dieter Daute und Wilhelm Rohlfing beteiligt. Beide sind inzwischen verstorben. In einer Versammlung der Kulturgemeinschaft im Jahr 1986 stellte Daute, der beruflich als Grafiker in einer Werbeabteilung tätig und Presbyter in der evangelischen Kirchengemeinde Petershagen war, seine Entwürfe vor. Im Januar 1987 begann dann Hobbyschnitzer Wilhelm Rohlfing mit der Arbeit. Auf der Außenseite der Tafeln sind die Aufschrift „1.200-jährige Weserstadt Petershagen“, das aus dem Jubiläumsjahr 1984 der Altstadt Petershagen bekannte Motiv mit Schloss, Kirche und Mühle sowie Symbole zu den Themen Freizeitgestaltung, Gastronomie und Einkauf zu erkennen. Die Innenseite gestaltete Rohlfing mit dem Text „1.200-jährige Weserstadt Petershagen – 784 bis 1984“. Der Hobbyschnitzer verarbeitete Ahornholz, das er aus dem Sauerland nach Petershagen geholt hatte. Die Ortseingangsschilder eins und zwei erhielten im April 1987 an der Meßlinger Straße und in Höhe des Feuerwehrgerätehauses ihren Platz. Das dritte und vierte Exemplar folgten dann im Laufe des Jahres. Die Einweihung nahm der damalige Ortsvorsteher Alfred Raschke mit Vorstandsmitgliedern der Kulturgemeinschaft und des Gewerbevereins vor.

Ortseingangstafeln in Petershagen sollen saniert werden

Für die Sanierung setzt sich Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Schade ein. Seine Rundfahrt führte auch zur Tafel an der Forststraße in Heisterholz. Foto: Ulrich Westermann © Ulrich Westermann

Petershagen (Wes). Die hölzernen Ortseingangstafeln sollen restauriert werden. Für die Sanierung dieser mit einem Schnitzwerk ausgestatteten Schmuckstücke setzt sich der neue Petershäger Ortsbürgermeister Klaus-Dieter Schade (SPD) ein.

Wegen der Vergabe der Arbeiten und der Kosten will er in dieser Woche Gespräche mit einheimischen Fachunternehmen führen. „Sämtliche Maßnahmen sollen so schnell wie möglich in Angriff genommen werden. Denkbar ist auch eine Privatinitiative“, betonte Schade nach seiner Besichtigungstour. Die Folge der Witterungseinflüsse sind schadhaftes Holz und abgeblätterte Farbe.

Vor mehr als 30 Jahren haben Mitglieder der Kulturgemeinschaft mit Unterstützung des Gewerbe- und Verkehrsvereins die Tafeln auf Grünflächen an den Ortseingangsbereichen aufgestellt. Als Standorte wurden Bad Hopfenberg (Bremer Straße), die Freifläche in Höhe des Feuerwehrgerätehauses (Schlossfreiheit) sowie die Forststraße und Meßlinger Straße in Nähe der B 61 ausgewählt.

Maßgeblich an der Gestaltung der Tafeln waren Heinz-Dieter Daute und Wilhelm Rohlfing beteiligt. Beide sind inzwischen verstorben. In einer Versammlung der Kulturgemeinschaft im Jahr 1986 stellte Daute, der beruflich als Grafiker in einer Werbeabteilung tätig und Presbyter in der evangelischen Kirchengemeinde Petershagen war, seine Entwürfe vor. Im Januar 1987 begann dann Hobbyschnitzer Wilhelm Rohlfing mit der Arbeit. Auf der Außenseite der Tafeln sind die Aufschrift „1.200-jährige Weserstadt Petershagen“, das aus dem Jubiläumsjahr 1984 der Altstadt Petershagen bekannte Motiv mit Schloss, Kirche und Mühle sowie Symbole zu den Themen Freizeitgestaltung, Gastronomie und Einkauf zu erkennen. Die Innenseite gestaltete Rohlfing mit dem Text „1.200-jährige Weserstadt Petershagen – 784 bis 1984“. Der Hobbyschnitzer verarbeitete Ahornholz, das er aus dem Sauerland nach Petershagen geholt hatte.

Die Ortseingangsschilder eins und zwei erhielten im April 1987 an der Meßlinger Straße und in Höhe des Feuerwehrgerätehauses ihren Platz. Das dritte und vierte Exemplar folgten dann im Laufe des Jahres. Die Einweihung nahm der damalige Ortsvorsteher Alfred Raschke mit Vorstandsmitgliedern der Kulturgemeinschaft und des Gewerbevereins vor.

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