Ösper-Renaturierung: Kosten nur für Kontrollfahrten Oliver Plöger Petershagen. Die Renaturierung der Ösper wirft für die FDP Fragen auf: „Soll sich die Vegetation in der jetzigen Art und Weise weiterentwickeln?“ So formulierte es Fraktionsvorsitzender Günter Wehmeyer im Rat der Stadt Petershagen. Die Antwort von Bürgermeister Dirk Breves (CDU), der Informationen zuvor auch von Joachim Weike eingeholt hatte, Geschäftsführer des Wasserverbands Weserniederung: „Eine Gehölzentwicklung im Ausbaubereich ist hydraulisch durchaus zulässig und auch gewünscht. Eine Riegelbildung durch Gehölze soll jedoch nicht eintreten. Hochstaudenfluren sind zulässig, eine Mahd ist nicht erforderlich.“ Weiter wollte Wehmeyer wissen: „Entspricht die Vegetationsentwicklung aktuell noch der Plangenehmigung für dieses Gebiet?“ Dazu Breves: „Die Vegetationsentwicklung wird entsprechend der Auflagen aus der Plangenehmigung vom Wasserverband beobachtet. Für das Winterhalbjahr 2021/22 sind Gehölzarbeiten geplant.“ Laut Breves sollten Hochstämme entnommen werden. Ausdrücklich kam von Dirk Breves noch einmal die Information, dass der Wasserverband Maßnahmenträger der Umgestaltungsmaßnahme und damit unterhaltungspflichtig ist. Auf die Frage, wie teuer die hochwassergerechte Pflege sei, meinte Breves: „Da es sich um eine Bedarfsunterhaltung handelt, entstehen regelmäßige Kosten zunächst nur für Kontrollfahrten.“ Der Verband halte darüber hinaus auch den Unterhaltungsweg, der auch von Spaziergängern genutzt wird, frei. Gehölzarbeiten würden nur bei Bedarf durchgeführt, bisher im drei- bis vierjährigen Intervall. Breves: „Der entstehende Aufwand lässt sich daher nicht in Euro darstellen.“ Die Ösper wird in ihrem Verlauf seit sechs Jahren renaturiert, der Wasserverband Weserniederung folgt der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die den guten Zustand der Gewässer herstellen will.

Ösper-Renaturierung: Kosten nur für Kontrollfahrten

© Oliver Plöger

Petershagen. Die Renaturierung der Ösper wirft für die FDP Fragen auf: „Soll sich die Vegetation in der jetzigen Art und Weise weiterentwickeln?“ So formulierte es Fraktionsvorsitzender Günter Wehmeyer im Rat der Stadt Petershagen.

Die Antwort von Bürgermeister Dirk Breves (CDU), der Informationen zuvor auch von Joachim Weike eingeholt hatte, Geschäftsführer des Wasserverbands Weserniederung: „Eine Gehölzentwicklung im Ausbaubereich ist hydraulisch durchaus zulässig und auch gewünscht. Eine Riegelbildung durch Gehölze soll jedoch nicht eintreten. Hochstaudenfluren sind zulässig, eine Mahd ist nicht erforderlich.“

Weiter wollte Wehmeyer wissen: „Entspricht die Vegetationsentwicklung aktuell noch der Plangenehmigung für dieses Gebiet?“ Dazu Breves: „Die Vegetationsentwicklung wird entsprechend der Auflagen aus der Plangenehmigung vom Wasserverband beobachtet. Für das Winterhalbjahr 2021/22 sind Gehölzarbeiten geplant.“ Laut Breves sollten Hochstämme entnommen werden.

Ausdrücklich kam von Dirk Breves noch einmal die Information, dass der Wasserverband Maßnahmenträger der Umgestaltungsmaßnahme und damit unterhaltungspflichtig ist.

Auf die Frage, wie teuer die hochwassergerechte Pflege sei, meinte Breves: „Da es sich um eine Bedarfsunterhaltung handelt, entstehen regelmäßige Kosten zunächst nur für Kontrollfahrten.“ Der Verband halte darüber hinaus auch den Unterhaltungsweg, der auch von Spaziergängern genutzt wird, frei. Gehölzarbeiten würden nur bei Bedarf durchgeführt, bisher im drei- bis vierjährigen Intervall. Breves: „Der entstehende Aufwand lässt sich daher nicht in Euro darstellen.“

Die Ösper wird in ihrem Verlauf seit sechs Jahren renaturiert, der Wasserverband Weserniederung folgt der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die den guten Zustand der Gewässer herstellen will.

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