Nun auch Gemüse auf dem Friedewalder Dorfmarkt Claudia Hyna Petershagen-Friedewalde. Die Veranstalter des Friedewalder Dorfmarktes hatten sich einen Anbieter von Obst und Gemüse gewünscht – nun ist die Suche beendet. Heute steht Tobias Alexander zum dritten Mal mit seinem Stand an der Kirche. Der Einstieg sei sehr gut gewesen, berichtet der gelernte Gärtner. Er bietet verschiedene Tomaten-, Paprika- und Chilisorten, dazu Auberginen und Kartoffeln, Möhren und Wirsing an. Diese wachsen auf seinen Feldern in Bierde (Zum Heidloh) größtenteils im Freiland, aber auch in Folientunneln. Im nächsten Jahr möchte er das Angebot um Wintergemüse und Kräuter erweitern, später soll auch Obst hinzukommen. Sein Pilotprojekt mit Süßkartoffeln sei leider schief gegangen. Die Mäuse hätten alles weg gefressen. Seine Ware verkauft er direkt ab Feld, außerdem beliefert er zwei Gaststätten in der Region. Das habe sich vor allem im Frühjahr wegen der coronabedingten Schließung schwierig gestaltet. An seinem Stand auf dem Dorfmarkt ist Probieren jederzeit möglich. „Nehmen Sie gerne, es schmeckt alles köstlich“, fordert er die Kunden auf. Tobias Alexander baut nicht unter Bio-Bedingungen an, achtet aber auf Nachhaltigkeit, sagt er. Zum Düngen verwendet er Pferdemist und Rinderdung. „Das Unkraut darf bei mir aber gerne wachsen.“ Mit einer Tröpfchenbewässerungsanlage sei es möglich, den Pflanzen das Wasser punktuell zur Verfügung zu stellen. Außerdem arbeite er mit kleinen Maschinen, um den Boden nicht zu sehr zu beanspruchen. „Tobis Gemüsewelt“, so der Name seines Unternehmens, betreibt er nebenberuflich. Daher sei er auf die Hilfe seiner Familie angewiesen, die mit anpackt. Er plant, bis Mitte Oktober mit seinen Kisten an der Kirche in Friedewalde zu stehen. „Regionaler gehts nicht“, freut sich Friedo-Organisatorin Corinna Stöxen über den Zuwachs auf ihrem Wochenmarkt. Zum Kennenlernen sei es gut, dass gegen Ende der Saison ein Neuer dazu gekommen ist. Das Angebot von „Tobis Gemüsewelt“ sei noch in der Entwicklung. „Wir sind total glücklich“, spricht sie für sich und Anne-Maren Wiebusch, die den Markt ins Leben gerufen haben. Eine Winterpause sei nicht vorgesehen – im Gegenteil. Ab dem ersten Advent möchten sie jeden Dienstag einen kleinen Weihnachtsmarkt bieten, mit einem wöchentlich wechselnden Sortiment. Auf die Idee seien sie gekommen, da der offizielle Friedewalder Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr ausgefallen war. Corinna Stöxen hat noch eine gute Nachricht. Derzeit bestehe Hoffnung, dass künftig auch Fisch auf dem Friedo zu finden sein wird. Es gebe Gespräche mit einem Anbieter, der auch auf dem Wochenmarkt in Petershagen steht.

Nun auch Gemüse auf dem Friedewalder Dorfmarkt

2020 begann Tobias Alexander mit seinem Anbau in Bierde, nun ist er auf dem Friedo vertreten. MT-Foto: Claudia Hyna © hy

Petershagen-Friedewalde. Die Veranstalter des Friedewalder Dorfmarktes hatten sich einen Anbieter von Obst und Gemüse gewünscht – nun ist die Suche beendet. Heute steht Tobias Alexander zum dritten Mal mit seinem Stand an der Kirche.

Der Einstieg sei sehr gut gewesen, berichtet der gelernte Gärtner. Er bietet verschiedene Tomaten-, Paprika- und Chilisorten, dazu Auberginen und Kartoffeln, Möhren und Wirsing an. Diese wachsen auf seinen Feldern in Bierde (Zum Heidloh) größtenteils im Freiland, aber auch in Folientunneln. Im nächsten Jahr möchte er das Angebot um Wintergemüse und Kräuter erweitern, später soll auch Obst hinzukommen.

Sein Pilotprojekt mit Süßkartoffeln sei leider schief gegangen. Die Mäuse hätten alles weg gefressen. Seine Ware verkauft er direkt ab Feld, außerdem beliefert er zwei Gaststätten in der Region. Das habe sich vor allem im Frühjahr wegen der coronabedingten Schließung schwierig gestaltet. An seinem Stand auf dem Dorfmarkt ist Probieren jederzeit möglich. „Nehmen Sie gerne, es schmeckt alles köstlich“, fordert er die Kunden auf.

Tobias Alexander baut nicht unter Bio-Bedingungen an, achtet aber auf Nachhaltigkeit, sagt er. Zum Düngen verwendet er Pferdemist und Rinderdung. „Das Unkraut darf bei mir aber gerne wachsen.“ Mit einer Tröpfchenbewässerungsanlage sei es möglich, den Pflanzen das Wasser punktuell zur Verfügung zu stellen. Außerdem arbeite er mit kleinen Maschinen, um den Boden nicht zu sehr zu beanspruchen.

„Tobis Gemüsewelt“, so der Name seines Unternehmens, betreibt er nebenberuflich. Daher sei er auf die Hilfe seiner Familie angewiesen, die mit anpackt. Er plant, bis Mitte Oktober mit seinen Kisten an der Kirche in Friedewalde zu stehen.

„Regionaler gehts nicht“, freut sich Friedo-Organisatorin Corinna Stöxen über den Zuwachs auf ihrem Wochenmarkt. Zum Kennenlernen sei es gut, dass gegen Ende der Saison ein Neuer dazu gekommen ist. Das Angebot von „Tobis Gemüsewelt“ sei noch in der Entwicklung. „Wir sind total glücklich“, spricht sie für sich und Anne-Maren Wiebusch, die den Markt ins Leben gerufen haben.

Eine Winterpause sei nicht vorgesehen – im Gegenteil. Ab dem ersten Advent möchten sie jeden Dienstag einen kleinen Weihnachtsmarkt bieten, mit einem wöchentlich wechselnden Sortiment. Auf die Idee seien sie gekommen, da der offizielle Friedewalder Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr ausgefallen war.

Corinna Stöxen hat noch eine gute Nachricht. Derzeit bestehe Hoffnung, dass künftig auch Fisch auf dem Friedo zu finden sein wird. Es gebe Gespräche mit einem Anbieter, der auch auf dem Wochenmarkt in Petershagen steht.

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