Noémi Haugk gestaltet erstes Konzert nach Zwangspause Rolf Graff Petershagen-Windheim. Nachdem die Bluesnacht der „Freunde des gepflegten Zwölftakters“ am letzten Juni-Samstag wegen Corona ausfallen musste, sorgten die Hausherren der historischen Hofstätte Windheim No2 selbst für eine kleine musikalische Entschädigung. Mit dem Open-Air-Konzert von Noémi Haugk & Friends starteten die Mitglieder des Vereins „denk-mal!“ mit etwas Verzögerung die neue Veranstaltungsreihe „Alles außer Blues“. Diese soll Künstlern aus der näheren Umgebung eine Bühne bieten – und zwar zunächst einmal draußen in entspannter Atmosphäre bei Bewirtung mit Kaffee und Kuchen und Leckerem vom Grill. An den nummerierten Tischen nahmen etwa 80 Gäste Platz, diese mussten sich mit einem Formular registrieren. Noémi Haugk siedelte mit sechs Jahren mit ihrer Familie von Ungarn nach Deutschland über. Heute lebt sie in Frille. Viele Jahre machte sie Musik für sich allein, meist am Klavier. Später wechselte sie zur Gitarre. Der Grund: Bei ihr nebenan zog ein Gitarrist ein, mit dem sie sich unter ihrem Kirschbaum zum gemeinsamen Musizieren traf. Er war es auch, der sie ermutigte, mit ihren Liedern aufzutreten. Damit begann sie vor etwa einem Jahr. Inzwischen hat sie ein eigenes Album produziert, das sie im März vorstellen wollte. Das Virus verhinderte dies und so kam Windheim No2 in den Genuss einer CD-Premiere. Schon mit dem ersten Song machte die Singer-Songwriterin klar, dass sie ein Gespür für eingängige Melodien hat. Mit der Zeile „Wir singen Lieder, die das Leben schreibt“ zeigte sie auf ihre inhaltliche Ausrichtung. Neben unterschiedlichen Liebesliedern sang sie von alltäglichen Begebenheiten. Beeindruckend ihr „Ich bin zurück“, das von der Genesung nach langer Krankheit handelte. „Du bist schön“ – Titelsong ihrer CD – oder „Ich will nicht dein Leben leben“ handelten von weiblichem Selbstbewusstsein. Dieses war das Thema ihrer zweiten Leidenschaft, der Malerei auf Leinwand und Papier, die sie an verschiedenen Orten ausstellt. Neben deutschen Liedern standen auch englische und ein ungarisches auf dem Programm. Sie schlug ihre Gitarre rhythmisch klug betont an oder zupfte Akkorde. Ihr Gesang war kräftig und gefühlvoll und ihre Songs wirkten ebenso authentisch wie ihre Ansagen. So fand Noémi Haugk schnell den Kontakt zum Publikum, das ihr mit kräftigem Applaus dankte. Kompetent begleitet wurde sie am Bass von ihrem Bruder Richard Simon, der gelegentlich zur Gitarre griff. Dazu sang Ronja Ernsting aus Minden mit ihr im Hintergrund, unisono oder zweistimmig und sorgte mit zurückhaltender Perkussion dafür, die Lieder rhythmisch auf den Punkt zu bringen. Nach zwei Zugaben endete das erste Konzert einer neuen Reihe, die noch einiges verspricht.

Noémi Haugk gestaltet erstes Konzert nach Zwangspause

Petershagen-Windheim. Nachdem die Bluesnacht der „Freunde des gepflegten Zwölftakters“ am letzten Juni-Samstag wegen Corona ausfallen musste, sorgten die Hausherren der historischen Hofstätte Windheim No2 selbst für eine kleine musikalische Entschädigung. Mit dem Open-Air-Konzert von Noémi Haugk & Friends starteten die Mitglieder des Vereins „denk-mal!“ mit etwas Verzögerung die neue Veranstaltungsreihe „Alles außer Blues“.

Diese soll Künstlern aus der näheren Umgebung eine Bühne bieten – und zwar zunächst einmal draußen in entspannter Atmosphäre bei Bewirtung mit Kaffee und Kuchen und Leckerem vom Grill. An den nummerierten Tischen nahmen etwa 80 Gäste Platz, diese mussten sich mit einem Formular registrieren.

Noémi Haugk siedelte mit sechs Jahren mit ihrer Familie von Ungarn nach Deutschland über. Heute lebt sie in Frille. Viele Jahre machte sie Musik für sich allein, meist am Klavier. Später wechselte sie zur Gitarre. Der Grund: Bei ihr nebenan zog ein Gitarrist ein, mit dem sie sich unter ihrem Kirschbaum zum gemeinsamen Musizieren traf. Er war es auch, der sie ermutigte, mit ihren Liedern aufzutreten. Damit begann sie vor etwa einem Jahr. Inzwischen hat sie ein eigenes Album produziert, das sie im März vorstellen wollte. Das Virus verhinderte dies und so kam Windheim No2 in den Genuss einer CD-Premiere.

Schon mit dem ersten Song machte die Singer-Songwriterin klar, dass sie ein Gespür für eingängige Melodien hat. Mit der Zeile „Wir singen Lieder, die das Leben schreibt“ zeigte sie auf ihre inhaltliche Ausrichtung. Neben unterschiedlichen Liebesliedern sang sie von alltäglichen Begebenheiten. Beeindruckend ihr „Ich bin zurück“, das von der Genesung nach langer Krankheit handelte. „Du bist schön“ – Titelsong ihrer CD – oder „Ich will nicht dein Leben leben“ handelten von weiblichem Selbstbewusstsein. Dieses war das Thema ihrer zweiten Leidenschaft, der Malerei auf Leinwand und Papier, die sie an verschiedenen Orten ausstellt.

Neben deutschen Liedern standen auch englische und ein ungarisches auf dem Programm. Sie schlug ihre Gitarre rhythmisch klug betont an oder zupfte Akkorde. Ihr Gesang war kräftig und gefühlvoll und ihre Songs wirkten ebenso authentisch wie ihre Ansagen. So fand Noémi Haugk schnell den Kontakt zum Publikum, das ihr mit kräftigem Applaus dankte.

Kompetent begleitet wurde sie am Bass von ihrem Bruder Richard Simon, der gelegentlich zur Gitarre griff. Dazu sang Ronja Ernsting aus Minden mit ihr im Hintergrund, unisono oder zweistimmig und sorgte mit zurückhaltender Perkussion dafür, die Lieder rhythmisch auf den Punkt zu bringen. Nach zwei Zugaben endete das erste Konzert einer neuen Reihe, die noch einiges verspricht.

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