Neuer Platz fürs Denkmal: Seemannsverein Seelenfeld erinnert an die Gründer Petershagen-Seelenfeld (Wes). Das Denkmal des Seemannsvereins Seelenfeld bekommt einen neuen Standort. Die Erinnerungsstätte wird vom Karkhoff an den Schulberg umgesetzt. Die Entfernung zwischen dem alten und neuen Platz beträgt knapp 300 Meter. Der Grundstein für die Denkmalanlage zu Ehren der auf See gebliebenen Vereinsmitglieder und der Gründungsväter wurde am Karkhoff im April 1992 gelegt. Erster Vorsitzender war damals Horst Werner, das Amt des Ortsvorstehers übte Gerhard Stünkel aus. Der Seemannsverein ist 1906 ins Leben gerufen worden. Die Wiedergründung nach einer längeren Pause erfolgt im Jahr 1933. Im Mittelpunkt des Denkmalplatzes steht ein großer Findling mit den Namen der 16 Gründungsmitglieder und der Jahreszahl 1933. Dazu kommen Fahnenmast, Anker, Feldsteine und Holztafeln mit der Inschrift „Gründerdenkmal Seemannsverein Seelenfeld“ und „Seit 1906 und 1933 – Seemannsverein Seelenfeld – erbaut 1992“. Die Umsetzarbeiten werden von einer Fachfirma und Vereinsmitgliedern ausgeführt. „Wir möchten diese Erinnerungsstätte erhalten. Unser Verein hat heute noch 68 Mitglieder. Davon ist die größte Zahl über 70 Jahre alt. Im Februar 1992 wurde unser Chor gegründet, der unter anderem bei Veranstaltungen der Seemannsvereine und bei Gottesdiensten auftritt“, betont erster Vorsitzender Heinfried Stünkel. Beim neuen Standort fiel die Wahl auf den Schulberg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Nicht weit davon entfernt erinnert die alte Seelenfelder Schule an einen wichtigen Abschnitt der Dorfgeschichte. Die Grundsteinlegung dieses Gebäudes erfolgte im April 1911. Die feierliche Einweihung wurde am 14. Oktober 1912 vorgenommen. Danach konnte der Unterricht mit 61 Kindern beginnen. Im Jahr 1965 hat das letzte Stündlein der Seelenfelder Schule geschlagen. Inzwischen wird das Gebäude, das von 1912 bis 1965 als Lernstätte und kultureller Mittelpunkt eine wichtige Rolle im Dorf spielte, privat genutzt.

Neuer Platz fürs Denkmal: Seemannsverein Seelenfeld erinnert an die Gründer

Der Findling erinnert an die Gründungsmitglieder des Seemannsvereins Seelenfeld. © Foto: Ulrich Westermann

Petershagen-Seelenfeld (Wes). Das Denkmal des Seemannsvereins Seelenfeld bekommt einen neuen Standort. Die Erinnerungsstätte wird vom Karkhoff an den Schulberg umgesetzt. Die Entfernung zwischen dem alten und neuen Platz beträgt knapp 300 Meter.

Der Grundstein für die Denkmalanlage zu Ehren der auf See gebliebenen Vereinsmitglieder und der Gründungsväter wurde am Karkhoff im April 1992 gelegt. Erster Vorsitzender war damals Horst Werner, das Amt des Ortsvorstehers übte Gerhard Stünkel aus. Der Seemannsverein ist 1906 ins Leben gerufen worden. Die Wiedergründung nach einer längeren Pause erfolgt im Jahr 1933.

Im Mittelpunkt des Denkmalplatzes steht ein großer Findling mit den Namen der 16 Gründungsmitglieder und der Jahreszahl 1933. Dazu kommen Fahnenmast, Anker, Feldsteine und Holztafeln mit der Inschrift „Gründerdenkmal Seemannsverein Seelenfeld“ und „Seit 1906 und 1933 – Seemannsverein Seelenfeld – erbaut 1992“. Die Umsetzarbeiten werden von einer Fachfirma und Vereinsmitgliedern ausgeführt. „Wir möchten diese Erinnerungsstätte erhalten. Unser Verein hat heute noch 68 Mitglieder. Davon ist die größte Zahl über 70 Jahre alt. Im Februar 1992 wurde unser Chor gegründet, der unter anderem bei Veranstaltungen der Seemannsvereine und bei Gottesdiensten auftritt“, betont erster Vorsitzender Heinfried Stünkel. Beim neuen Standort fiel die Wahl auf den Schulberg in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges.

Nicht weit davon entfernt erinnert die alte Seelenfelder Schule an einen wichtigen Abschnitt der Dorfgeschichte. Die Grundsteinlegung dieses Gebäudes erfolgte im April 1911. Die feierliche Einweihung wurde am 14. Oktober 1912 vorgenommen. Danach konnte der Unterricht mit 61 Kindern beginnen. Im Jahr 1965 hat das letzte Stündlein der Seelenfelder Schule geschlagen. Inzwischen wird das Gebäude, das von 1912 bis 1965 als Lernstätte und kultureller Mittelpunkt eine wichtige Rolle im Dorf spielte, privat genutzt.

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