Neue Heizung im Freibad Lahde: „Ein ambitionierter Plan“ Oliver Plöger Petershagen. Die klimafreundliche Wärmeversorgungsanlage am Freibad Lahde soll zum Beginn der Freibadsaison 2021 an den Start gehen. Diese Geschwindigkeit hält CDU-Fraktionsvorsitzender Hermann Humcke für ambitioniert. Seine Frage im Rat: „Ist das realistisch?“ Auch Karl-Christian Ebenau vom Demokratischen Petershagen hatte leise Zweifel, meinte aber: „Darin liegt eine Chance.“ Und: „Ich bin mir sicher, dass man am Ende der Tage ein Blockheizkraftwerk hinbekommt.“ Das, so Ebenau weiter, sei auch im Blick auf das Kraftwerk Heyden in Lahde sinnvoll, das 2025 schließen soll (das MT berichtete). Dort überlege man nämlich, ob man das Kraftwerk auf Gas umstellt. Wie auch immer: Der Rat hat sich einstimmig für das neue Wärmekonzept am Freibad in Lahde entschieden. Auch mit Blick auf die wirklich altersschwache Wärmeversorgung derzeit, die teilweise nur noch im Handbetrieb funktioniert: Immer wieder waren Reparaturen nötig. Vor dem Ratsentscheid hatte Kämmerer und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Dirk Breves (CDU) deutlich gemacht, dass die Stadt in den Planungen noch ganz am Anfang stehe. „Wir haben das erst seit zwei Wochen auf dem Tisch.“ Gedacht sei in der Tat an eine Ringleitung, die nicht nur das Freibad, auch die Schule, Grundschule, die neue Sporthalle und das Baugebiet „Auf der Höge“ versorgen könne. Im Zuge eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs sollen mindestens drei alternative Wärmeversorgungsanlagen gegenübergestellt werden, in diesem Fall Wärmepumpe, Gaskessel oder Nahwärme. Wie aus der jetzt beschlossenen Vorlage hervorgeht, spricht sich die Stadt klar für den Wärmeverbund aus.

Neue Heizung im Freibad Lahde: „Ein ambitionierter Plan“

Soll attraktiv bleiben: das Schwimmbad Lahde, das eine neue Heizung bekommt. MT-Foto: Oliver Plöger © Plöger,Oliver

Petershagen. Die klimafreundliche Wärmeversorgungsanlage am Freibad Lahde soll zum Beginn der Freibadsaison 2021 an den Start gehen. Diese Geschwindigkeit hält CDU-Fraktionsvorsitzender Hermann Humcke für ambitioniert. Seine Frage im Rat: „Ist das realistisch?“ Auch Karl-Christian Ebenau vom Demokratischen Petershagen hatte leise Zweifel, meinte aber: „Darin liegt eine Chance.“ Und: „Ich bin mir sicher, dass man am Ende der Tage ein Blockheizkraftwerk hinbekommt.“

Das, so Ebenau weiter, sei auch im Blick auf das Kraftwerk Heyden in Lahde sinnvoll, das 2025 schließen soll (das MT berichtete). Dort überlege man nämlich, ob man das Kraftwerk auf Gas umstellt.

Wie auch immer: Der Rat hat sich einstimmig für das neue Wärmekonzept am Freibad in Lahde entschieden. Auch mit Blick auf die wirklich altersschwache Wärmeversorgung derzeit, die teilweise nur noch im Handbetrieb funktioniert: Immer wieder waren Reparaturen nötig.

Vor dem Ratsentscheid hatte Kämmerer und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Dirk Breves (CDU) deutlich gemacht, dass die Stadt in den Planungen noch ganz am Anfang stehe. „Wir haben das erst seit zwei Wochen auf dem Tisch.“ Gedacht sei in der Tat an eine Ringleitung, die nicht nur das Freibad, auch die Schule, Grundschule, die neue Sporthalle und das Baugebiet „Auf der Höge“ versorgen könne.

Im Zuge eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs sollen mindestens drei alternative Wärmeversorgungsanlagen gegenübergestellt werden, in diesem Fall Wärmepumpe, Gaskessel oder Nahwärme. Wie aus der jetzt beschlossenen Vorlage hervorgeht, spricht sich die Stadt klar für den Wärmeverbund aus.

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