Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Petershagen Claudia Hyna Petershagen-Windheim. „Das größte Kapital der Feuerwehr sind die Nachwuchskräfte.“ Aus dem Grund plädierte die SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Friedrich Lange dafür, die Pro-Kopf-Beträge in den Jugend (1,50 Euro)- und Kindergruppen (ein Euro) der Feuerwehr zumindest zu verdoppeln. Die Mitglieder des Ausschusses für Feuerschutz lehnten den Antrag mehrheitlich ab. Wehrleiter Karl Jungcurt sah keinen erhöhten Zuschussbedarf, teilte er mit. Zustimmung fand der Grundbetrag von 100 Euro pro Jugendgruppe, 50 Euro pro Kindergruppe und 150 Euro je Musikzug. In Summe bedeutet das Zuschüsse in Höhe von 3.710 Euro. Es gibt 19 Jugendgruppen und fünf Musikzüge. Jungcurt ging auf die Investitionen von 2019 bis Februar 2021 ein. Es sei ein Fahrzeug für die Kinderfeuerwehr angeschafft worden. Die Kosten von 38.200 Euro wurden zu 80 Prozent (30.500) vom Land NRW bezuschusst. Außerdem habe die Wehr 200 in 2019 digitale Meldeempfänger beschafft, dafür wurden 59.600 Euro fällig. Investiert wurde in 20 Pressluftatmer (33.600) sowie persönliche Schutzausrüstung (38.000). An Fahrzeugen kam ein TLF (Tanklöschfahrzeug) 4000 dazu (94.500), der passende Aufbau schlug mit 160.500 Euro zu Buche, die Beladung mit 18.200. Im vergangenen Jahr beschaffte die Feuerwehr zwei hydraulische Rettungsgeräte (sprich Schere und Spreizer) im Wert von 37.200 Euro. Die neuen Instrumente gingen an die Löschgruppen Friedewalde und llvese, in Petershagen wurde das Gerät instandgesetzt. Weiter kaufte die Wehr persönliche Schutzausrüstung für 20.000 Euro. Außerdem wurde ein Fahrzeug für die Tauchgruppe gekauft (22.000), dieses steht in zwei bis drei Wochen zur Verfügung. Den größten Posten nahm die Beschaffung von fünf Mannschaftstransportfahrzeugen ein. Neue Fahrzeuge erhalten die Löschgruppen Friedewalde, Eldagsen, Gorspen-Vahlsen, Neuenknick und Bierde für 228.200 Euro. Diese werden den Löschgruppen noch in dieser Woche am Bauhof der Stadt übergeben. Die Corona-Pandemie habe der Feuerwehr in Petershagen zugesetzt, so Karl Jungcurt. Im März 2020 sei das sonst aktive Leben der Löschgruppen auf Null gefahren worden. „Wir haben nichts gemacht außer Einsätzen.“ Man habe sich dann gefragt, wie man verantwortungsvoll wieder mit Diensten anfangen könne, sagte Jungcurt weiter. Einige Eltern hätten nicht gewollt, dass ihre Kinder – nachdem die Schule wieder in Präsenz stattfand – ein weiteres Risiko eingehen. Die Betreuer hätten digitale Angebote gemacht, um die Kinder bei Stange zu halten. Momentan gebe es Ausbildungsdienste in festen Sechsergruppen, die im Gerätehaus oder vor der Halle absolviert werden. Die Alarmierung der Feuerwehr wegen Brandmeldeanlagen hatte stark zugenommen. Seitdem diese kostenpflichtig sind, ist die Zahl der Einsätze gesunken. Das Stadtfeuerwehrtreffen, das für Juni in Buchholz-Großenheerse geplant war, wird auf einen Ausweichtermin Ende August bis Anfang Oktober verschoben.

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Petershagen

Alarm an der Sekundarschule: Im Oktober war die Feuerwehr am Bultweg im Einsatz, nachdem Jugendliche mit Desinfektionsmitteln gekokelt hatten. MT-Archivfoto: Plöger © Plöger

Petershagen-Windheim. „Das größte Kapital der Feuerwehr sind die Nachwuchskräfte.“ Aus dem Grund plädierte die SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Friedrich Lange dafür, die Pro-Kopf-Beträge in den Jugend (1,50 Euro)- und Kindergruppen (ein Euro) der Feuerwehr zumindest zu verdoppeln. Die Mitglieder des Ausschusses für Feuerschutz lehnten den Antrag mehrheitlich ab. Wehrleiter Karl Jungcurt sah keinen erhöhten Zuschussbedarf, teilte er mit.

Zustimmung fand der Grundbetrag von 100 Euro pro Jugendgruppe, 50 Euro pro Kindergruppe und 150 Euro je Musikzug. In Summe bedeutet das Zuschüsse in Höhe von 3.710 Euro. Es gibt 19 Jugendgruppen und fünf Musikzüge.

Jungcurt ging auf die Investitionen von 2019 bis Februar 2021 ein. Es sei ein Fahrzeug für die Kinderfeuerwehr angeschafft worden. Die Kosten von 38.200 Euro wurden zu 80 Prozent (30.500) vom Land NRW bezuschusst.

Außerdem habe die Wehr 200 in 2019 digitale Meldeempfänger beschafft, dafür wurden 59.600 Euro fällig. Investiert wurde in 20 Pressluftatmer (33.600) sowie persönliche Schutzausrüstung (38.000). An Fahrzeugen kam ein TLF (Tanklöschfahrzeug) 4000 dazu (94.500), der passende Aufbau schlug mit 160.500 Euro zu Buche, die Beladung mit 18.200.

Im vergangenen Jahr beschaffte die Feuerwehr zwei hydraulische Rettungsgeräte (sprich Schere und Spreizer) im Wert von 37.200 Euro. Die neuen Instrumente gingen an die Löschgruppen Friedewalde und llvese, in Petershagen wurde das Gerät instandgesetzt. Weiter kaufte die Wehr persönliche Schutzausrüstung für 20.000 Euro. Außerdem wurde ein Fahrzeug für die Tauchgruppe gekauft (22.000), dieses steht in zwei bis drei Wochen zur Verfügung.

Den größten Posten nahm die Beschaffung von fünf Mannschaftstransportfahrzeugen ein. Neue Fahrzeuge erhalten die Löschgruppen Friedewalde, Eldagsen, Gorspen-Vahlsen, Neuenknick und Bierde für 228.200 Euro. Diese werden den Löschgruppen noch in dieser Woche am Bauhof der Stadt übergeben.

Die Corona-Pandemie habe der Feuerwehr in Petershagen zugesetzt, so Karl Jungcurt. Im März 2020 sei das sonst aktive Leben der Löschgruppen auf Null gefahren worden. „Wir haben nichts gemacht außer Einsätzen.“ Man habe sich dann gefragt, wie man verantwortungsvoll wieder mit Diensten anfangen könne, sagte Jungcurt weiter. Einige Eltern hätten nicht gewollt, dass ihre Kinder – nachdem die Schule wieder in Präsenz stattfand – ein weiteres Risiko eingehen. Die Betreuer hätten digitale Angebote gemacht, um die Kinder bei Stange zu halten. Momentan gebe es Ausbildungsdienste in festen Sechsergruppen, die im Gerätehaus oder vor der Halle absolviert werden.

Die Alarmierung der Feuerwehr wegen Brandmeldeanlagen hatte stark zugenommen. Seitdem diese kostenpflichtig sind, ist die Zahl der Einsätze gesunken. Das Stadtfeuerwehrtreffen, das für Juni in Buchholz-Großenheerse geplant war, wird auf einen Ausweichtermin Ende August bis Anfang Oktober verschoben.

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