Neue Bepflanzung am Alten Amtsgericht Petershagen (mt/plö). Für viel Aufregung hatte das Blumenbeet vor dem Alten Amtsgericht im vorigen Jahr gesorgt. Der Pächter des Hauses, Mehdi Mazlumsaki, hatte ein naturnahes Beet mit vielen Disteln angelegt. Damit traf er allerdings nicht den Geschmack aller, was die Diskussion gezeigt hat. Besonders die Tatsache, dass im Alten Amtsgericht Trauungen stattfinden, führte im Förderverein zum Wunsch, eine – so heißt es in einer Pressemitteilung – „gefälligere Gestaltung“ vorzunehmen. Das ist nun mit dem Einverständnis des Pächters Mehdi Mazlumsaki geschehen. Vorab hatte die Stadt Petershagen in Zusammenarbeit mit der Ifas (Initiative für Arbeit und Schule) den Boden vorbereitet, von Wurzeln befreit und tiefgründig gelockert. Detlev Scheumann, Leiter der Sozial- und Schulverwaltung, besorgte die Pflanzen. Mitglieder des Fördervereins „Altes Amtsgericht“ setzten die Rosen in die Erde. Leiter der Maßnahme vor Ort war Bernd Rüdiger Schalm. Er hat viele Erfahrungen mit Rosen gesammelt und ist langjähriges Mitglied in der Gesellschaft deutscher Rosenfreunde. Für diese Pflanzung suchte er Beetrosen mit den schönen Namen „Cherry Girl“ (rot) und „Konstanze Mozart“ (weiß) aus. Das Beet wurde in vier Teile mit blaublühenden Lavendel geteilt und die Rosen in tiefe Pflanzlöcher gesetzt. Dabei half Susanne Sachs vom Förderverein, die sich zukünftig mit Hilfe einiger anderer Vereinsmitglieder um das Rosenbeet kümmern wird. Von der Stadt war Wladimir Kasper zur Unterstützung geschickt worden und auch Mehdi Mazlumsaki packte mit an. Bernd Rüdiger Schalm ist zuversichtlich, dass die Beetrosen einwurzeln und wachsen: „Wir haben uns zumindest viel Mühe gegeben, die etwa 150 Pflanzen artgerecht in den Boden zu setzen. Vielleicht blühen sie im Herbst ja schon“. Das kann jeder bei einem Spaziergang durch die Stadt überprüfen.

Neue Bepflanzung am Alten Amtsgericht

Sie bepflanzten das Rosenbeet vor dem Alten Amtsgericht in den Farben der Stadt Petershagen mit roten und weißen Rosen: Bernd Rüdiger Schalm, Mehdi Mazlumsaki, Wladimir Kasper und Susanne Sachs. © Foto: privat

Petershagen (mt/plö). Für viel Aufregung hatte das Blumenbeet vor dem Alten Amtsgericht im vorigen Jahr gesorgt. Der Pächter des Hauses, Mehdi Mazlumsaki, hatte ein naturnahes Beet mit vielen Disteln angelegt. Damit traf er allerdings nicht den Geschmack aller, was die Diskussion gezeigt hat. Besonders die Tatsache, dass im Alten Amtsgericht Trauungen stattfinden, führte im Förderverein zum Wunsch, eine – so heißt es in einer Pressemitteilung – „gefälligere Gestaltung“ vorzunehmen. Das ist nun mit dem Einverständnis des Pächters Mehdi Mazlumsaki geschehen.

Vorab hatte die Stadt Petershagen in Zusammenarbeit mit der Ifas (Initiative für Arbeit und Schule) den Boden vorbereitet, von Wurzeln befreit und tiefgründig gelockert. Detlev Scheumann, Leiter der Sozial- und Schulverwaltung, besorgte die Pflanzen. Mitglieder des Fördervereins „Altes Amtsgericht“ setzten die Rosen in die Erde.

Leiter der Maßnahme vor Ort war Bernd Rüdiger Schalm. Er hat viele Erfahrungen mit Rosen gesammelt und ist langjähriges Mitglied in der Gesellschaft deutscher Rosenfreunde. Für diese Pflanzung suchte er Beetrosen mit den schönen Namen „Cherry Girl“ (rot) und „Konstanze Mozart“ (weiß) aus. Das Beet wurde in vier Teile mit blaublühenden Lavendel geteilt und die Rosen in tiefe Pflanzlöcher gesetzt. Dabei half Susanne Sachs vom Förderverein, die sich zukünftig mit Hilfe einiger anderer Vereinsmitglieder um das Rosenbeet kümmern wird. Von der Stadt war Wladimir Kasper zur Unterstützung geschickt worden und auch Mehdi Mazlumsaki packte mit an.

Bernd Rüdiger Schalm ist zuversichtlich, dass die Beetrosen einwurzeln und wachsen: „Wir haben uns zumindest viel Mühe gegeben, die etwa 150 Pflanzen artgerecht in den Boden zu setzen. Vielleicht blühen sie im Herbst ja schon“. Das kann jeder bei einem Spaziergang durch die Stadt überprüfen.

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