Neu im Schiedsamt: Jutta Grabert schlichtet Streit Petershagen (plö). Jutta Grabert (SPD) ist einstimmig vom Rat der Stadt Petershagen zur Schiedsfrau für den Schiedsamtsbezirk vier gewählt worden. Sie ist in diesem Amt damit für die Ortschaften Buchholz, Eldagsen, Großenheerse, Hävern, Ovenstädt und Petershagen zuständig. Die Stelle war zwischenzeitlich vakant, da der bisherige Amtsinhaber sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. Grabert war von der SPD-Fraktion vorgeschlagen worden. Mitbewerberin war Lydia Behnke (AfD), die in der Abstimmung keine Stimmen der Ratsmitglieder bekam und sich selbst der Stimme enthielt. Als fraktionslose Repräsentantin der AfD hatte sie zuvor die Möglichkeit der Bewerbung für das Schiedsamt genutzt. Bürgermeister Dirk Breves (CDU) dankte im Anschluss an die Wahl für die Übernahme des Ehrenamts, das „nicht ganz einfach“ sei: „Ich habe das vertretungsweise schon mal selbst gemacht, es geht meist um die klassischen Nachbarschaftsstreitigkeiten, oft nicht im Kern um die Sache, sondern um alte Konflikte, die auf allen möglichen Wegen ausgefochten werden.“ Unter dem Motto „Schlichten ist besser als richten!“ vermitteln Schiedsfrauen und Schiedsmänner ehrenamtlich in strittigen Situationen. Das Ziel der Schiedspersonen ist eine einvernehmliche und preiswerte Einigung zwischen den beteiligten Parteien. Im Stadtgebiet Petershagen gibt es fünf Schiedsamtsbezirke. Aktuell sind wieder alle besetzt. Wenn bei einem Streitthema eine Einigung vor dem Schiedsamt erreicht wird, wird das Verfahren durch einen Vergleich abgeschlossen.

Neu im Schiedsamt: Jutta Grabert schlichtet Streit

Petershagen (plö). Jutta Grabert (SPD) ist einstimmig vom Rat der Stadt Petershagen zur Schiedsfrau für den Schiedsamtsbezirk vier gewählt worden. Sie ist in diesem Amt damit für die Ortschaften Buchholz, Eldagsen, Großenheerse, Hävern, Ovenstädt und Petershagen zuständig. Die Stelle war zwischenzeitlich vakant, da der bisherige Amtsinhaber sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. Grabert war von der SPD-Fraktion vorgeschlagen worden.

Gewählt: Schiedsfrau Jutta Grabert (SPD). Foto: pr - © pr
Gewählt: Schiedsfrau Jutta Grabert (SPD). Foto: pr - © pr

Mitbewerberin war Lydia Behnke (AfD), die in der Abstimmung keine Stimmen der Ratsmitglieder bekam und sich selbst der Stimme enthielt. Als fraktionslose Repräsentantin der AfD hatte sie zuvor die Möglichkeit der Bewerbung für das Schiedsamt genutzt.

Bürgermeister Dirk Breves (CDU) dankte im Anschluss an die Wahl für die Übernahme des Ehrenamts, das „nicht ganz einfach“ sei: „Ich habe das vertretungsweise schon mal selbst gemacht, es geht meist um die klassischen Nachbarschaftsstreitigkeiten, oft nicht im Kern um die Sache, sondern um alte Konflikte, die auf allen möglichen Wegen ausgefochten werden.“

Unter dem Motto „Schlichten ist besser als richten!“ vermitteln Schiedsfrauen und Schiedsmänner ehrenamtlich in strittigen Situationen. Das Ziel der Schiedspersonen ist eine einvernehmliche und preiswerte Einigung zwischen den beteiligten Parteien.

Im Stadtgebiet Petershagen gibt es fünf Schiedsamtsbezirke. Aktuell sind wieder alle besetzt.

Wenn bei einem Streitthema eine Einigung vor dem Schiedsamt erreicht wird, wird das Verfahren durch einen Vergleich abgeschlossen.

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