Nachruf: Ehemaliger Neuenknicker Ortsbürgermeister Wilfried Kramer gestorben Oliver Plöger Petershagen-Neuenknick. Der ehemalige Neuenknicker Ortsbürgermeister und CDU-Ratsherr Wilfried Kramer ist im Alter von 73 Jahren gestorben. In seinem Heimatdorf galt er als Institution, das Amt als Ortsvorsteher und Ortsbürgermeister hatte er von 1991 bis 2012 inne. Von 1999 bis 2009 war er stellvertretender Bürgermeister der Stadt Petershagen. Zwischen 1986 und 2012 gehörte Wilfried Kramer der Kulturgemeinschaft an, war zwischenzeitlich Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender. Eng verbunden war Kramer auch mit dem Schützenwesen, war von 1986 bis 1995 Adjutant und von 1995 bis 2007 Kommandeur des Bürgerbataillons Neuenknick, danach Ehrenkommandeur. 2017 erhielt er den Bataillons-Verdienstorden. Wilfried Kramer gehörte 2007 zu den Gründungsmitgliedern des Stadtverbands der Bürgerbataillone Heimsen, Ilse, Lahde und Neuenknick sowie der Bürgerschützen-Gesellschaft Petershagen. Kramer war erster Verbandsvorsitzender. Politisches Engagement war ihm immer wichtig. Dem Rat der Stadt Petershagen gehörte Wilfried Kramer von 1994 bis 2014 an. Er war in zahlreichen Ausschüssen aktiv, mehr als drei Wahlperioden als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus. Zwischen 2009 und 2013 vertrat er die CDU darüber hinaus in der Gesellschafterversammlung der Mittelweser-Touristik. Sein besonderes Engagement galt dem Ehrenamt und den Vereinen in Neuenknick. Sehr wichtig war ihm die Modernisierung des Schießstandes und die Förderung der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr. Traurig stimmte es ihn, dass der Supermarkt in Neuenknick nicht gebaut wurde. Kramer wollte diesen Plan aber nie aufgeben. Beliebt war er auch bei den Nachbarn in Rosenhagen, hier wurde er 2003 hundertstes Mitglied im Seemannsverein. 2014 ehrte ihn der damalige Landrat Dr. Ralf Niermann (SPD) mit dem Bundesverdienstorden. „Neuenknick wäre ohne Sie nicht der Ort in Petershagen, der er heute ist“, sagte Niermann. Kramer sei der Typ eines Kommunalpolitikers, der die Dinge anpackt. Von Kramers „starker Stimme im Rat“ sprach der damalige Petershäger Bürgermeister Dieter Blume (CDU) in der Feierstunde. Wilfried Kramer selbst dankte ganz besonders seiner Ehefrau Dorothea, die ihn immer unterstützt habe. Zur Familie gehört auch der gemeinsame Sohn. Wilfried Kramer war ein Ur-Neuenknicker. In einem örtlichen Betrieb lernte er den Beruf des Bäckers, bildete sich danach noch weiter und wurde Berufsschullehrer. Gesundheitlich ging es Wilfried Kramer in den vergangenen Jahren nicht immer gut. 2007 erlitt er einen Schlaganfall, der ihn vorübergehend an den Rollstuhl fesselte. Doch Kramer arbeitete sich wieder hoch. Irgendwann aber hatte sein Herz alle Kraft verloren. Wilfried Kramer starb am 31. März.

Nachruf: Ehemaliger Neuenknicker Ortsbürgermeister Wilfried Kramer gestorben

Petershagen-Neuenknick. Der ehemalige Neuenknicker Ortsbürgermeister und CDU-Ratsherr Wilfried Kramer ist im Alter von 73 Jahren gestorben. In seinem Heimatdorf galt er als Institution, das Amt als Ortsvorsteher und Ortsbürgermeister hatte er von 1991 bis 2012 inne. Von 1999 bis 2009 war er stellvertretender Bürgermeister der Stadt Petershagen.

Wilfried Kramer hat sich für das Ehrenamt stark gemacht. Foto: privat - © pr
Wilfried Kramer hat sich für das Ehrenamt stark gemacht. Foto: privat - © pr

Zwischen 1986 und 2012 gehörte Wilfried Kramer der Kulturgemeinschaft an, war zwischenzeitlich Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender.

Eng verbunden war Kramer auch mit dem Schützenwesen, war von 1986 bis 1995 Adjutant und von 1995 bis 2007 Kommandeur des Bürgerbataillons Neuenknick, danach Ehrenkommandeur. 2017 erhielt er den Bataillons-Verdienstorden.

Wilfried Kramer gehörte 2007 zu den Gründungsmitgliedern des Stadtverbands der Bürgerbataillone Heimsen, Ilse, Lahde und Neuenknick sowie der Bürgerschützen-Gesellschaft Petershagen. Kramer war erster Verbandsvorsitzender.

Politisches Engagement war ihm immer wichtig. Dem Rat der Stadt Petershagen gehörte Wilfried Kramer von 1994 bis 2014 an. Er war in zahlreichen Ausschüssen aktiv, mehr als drei Wahlperioden als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus. Zwischen 2009 und 2013 vertrat er die CDU darüber hinaus in der Gesellschafterversammlung der Mittelweser-Touristik.

Sein besonderes Engagement galt dem Ehrenamt und den Vereinen in Neuenknick. Sehr wichtig war ihm die Modernisierung des Schießstandes und die Förderung der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr.

Traurig stimmte es ihn, dass der Supermarkt in Neuenknick nicht gebaut wurde. Kramer wollte diesen Plan aber nie aufgeben. Beliebt war er auch bei den Nachbarn in Rosenhagen, hier wurde er 2003 hundertstes Mitglied im Seemannsverein.

2014 ehrte ihn der damalige Landrat Dr. Ralf Niermann (SPD) mit dem Bundesverdienstorden. „Neuenknick wäre ohne Sie nicht der Ort in Petershagen, der er heute ist“, sagte Niermann. Kramer sei der Typ eines Kommunalpolitikers, der die Dinge anpackt. Von Kramers „starker Stimme im Rat“ sprach der damalige Petershäger Bürgermeister Dieter Blume (CDU) in der Feierstunde. Wilfried Kramer selbst dankte ganz besonders seiner Ehefrau Dorothea, die ihn immer unterstützt habe. Zur Familie gehört auch der gemeinsame Sohn.

Wilfried Kramer war ein Ur-Neuenknicker. In einem örtlichen Betrieb lernte er den Beruf des Bäckers, bildete sich danach noch weiter und wurde Berufsschullehrer.

Gesundheitlich ging es Wilfried Kramer in den vergangenen Jahren nicht immer gut. 2007 erlitt er einen Schlaganfall, der ihn vorübergehend an den Rollstuhl fesselte. Doch Kramer arbeitete sich wieder hoch. Irgendwann aber hatte sein Herz alle Kraft verloren. Wilfried Kramer starb am 31. März.

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