Nach dem Brand: Hilfsaktion für den Reiterhof gestartet Claudia Hyna Petershagen-Bierde. Cord Könemann ist überwältigt. Sein Dank gilt allen Helfern, Nachbarn, Landwirten und Reitern, die ihm in Zusammenhang mit dem Brand seines Heulagers in Bierde geholfen haben. Und mit der Rettungsaktion von Jennifer Sülwald und Mareike Buck konnte er seine Futtervorräte schnell wieder auffüllen. „Dieser Zusammenhalt hat mich schwer beeindruckt“, sagt er. Bei dem Großbrand auf der Reitsportanlage Stehbrink waren rund 350 Bunde Heu vernichtet worden. Die Lagerhalle musste abgerissen werden, das Heu entsorgt. Ohne Unterstützung von außen hätte das Tierfutter gerade mal bis heute gereicht. Als Jennifer Sülwald (34) aus Ovenstädt von der Notlage hörte, startete sie einen Aufruf im sozialen Netzwerk Facebook, der in kurzer Zeit mehr als 400 mal geteilt wurde. Sülwald ist selber Reiterin und Turnierrichterin, außerdem arbeitet ihr Mann gemeinsam mit Cord Könemann bei der Bundeswehr. Die Mindenerin Mareike Buck, deren Pferd auf dem Reiterhof in Bierde steht, organisierte die Hilfsaktion, telefonierte, machte Listen und hielt Rücksprache mit dem Chef des Reiterhofs. Fast 20 Menschen hätten sich gemeldet und Futterspenden oder Heu zum vergünstigten Peis angeboten. Die Hilfsbereitschaft sei enorm gewesen, sagt Sülwald. „Manche wollten uns sogar ihre letzte Reserve überlassen.“ Darauf mussten sie glücklicherweise nicht zurückgreifen, denn die restlichen Angebote waren ausreichend. Auch die Qualität des Heus sei wichtig, heißt es. Für Pferde sei der erste Schnitt mit dem längeren Gras besser. Vier Menschen lieferten gestern die benötigten Quaderballen, damit die Pferde eine Zeit lang über die Runden kommen. Und immer noch gehen weitere Meldungen ein, so Mareike Buck. Es sei toll zu wissen, dass man im Ernstfall auf Rückhalt der Menschen hoffen dürfe, äußert sich Jennifer Sülwald. „Ihr seid einfach super. In der Not sind alle da“, kommentiert sie die zahlreichen Rückmeldungen auf Facebook. Indessen steht die Ursache für das Feuer noch nicht fest, teilt die Pressestelle der Polizei Minden-Lübbecke mit. Die zuständigen Ermittler nahmen zwar zwischenzeitlich die Brandstelle genauer unter die Lupe, konnten sich jedoch noch nicht ein eindeutiges Bild zur Brandentstehung am Montag machen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft werde in den nächsten Tagen ein Sachverständiger die heimischen Ermittler bei ihrer Arbeit unterstützen. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Wie berichtet, waren die Flammen am Montagvormittag entdeckt worden. Schon aus der Ferne war eine dunkle Rauchwolke erkennbar. Als die Einsatzkräfte an der Straße Stehbrink eintrafen, stand die Halle in Flammen. In dem offenen Gebäudetrakt war neben Arbeitsmaschinen auch Futter für die Pferde gelagert. Weder Menschen noch Tiere kamen bei dem Feuer zu Schaden.

Nach dem Brand: Hilfsaktion für den Reiterhof gestartet

Brand Bierde © Lehn

Petershagen-Bierde. Cord Könemann ist überwältigt. Sein Dank gilt allen Helfern, Nachbarn, Landwirten und Reitern, die ihm in Zusammenhang mit dem Brand seines Heulagers in Bierde geholfen haben. Und mit der Rettungsaktion von Jennifer Sülwald und Mareike Buck konnte er seine Futtervorräte schnell wieder auffüllen. „Dieser Zusammenhalt hat mich schwer beeindruckt“, sagt er.

Bei dem Großbrand auf der Reitsportanlage Stehbrink waren rund 350 Bunde Heu vernichtet worden. Die Lagerhalle musste abgerissen werden, das Heu entsorgt. Ohne Unterstützung von außen hätte das Tierfutter gerade mal bis heute gereicht. Als Jennifer Sülwald (34) aus Ovenstädt von der Notlage hörte, startete sie einen Aufruf im sozialen Netzwerk Facebook, der in kurzer Zeit mehr als 400 mal geteilt wurde. Sülwald ist selber Reiterin und Turnierrichterin, außerdem arbeitet ihr Mann gemeinsam mit Cord Könemann bei der Bundeswehr. Die Mindenerin Mareike Buck, deren Pferd auf dem Reiterhof in Bierde steht, organisierte die Hilfsaktion, telefonierte, machte Listen und hielt Rücksprache mit dem Chef des Reiterhofs.

Fast 20 Menschen hätten sich gemeldet und Futterspenden oder Heu zum vergünstigten Peis angeboten. Die Hilfsbereitschaft sei enorm gewesen, sagt Sülwald. „Manche wollten uns sogar ihre letzte Reserve überlassen.“ Darauf mussten sie glücklicherweise nicht zurückgreifen, denn die restlichen Angebote waren ausreichend. Auch die Qualität des Heus sei wichtig, heißt es. Für Pferde sei der erste Schnitt mit dem längeren Gras besser. Vier Menschen lieferten gestern die benötigten Quaderballen, damit die Pferde eine Zeit lang über die Runden kommen. Und immer noch gehen weitere Meldungen ein, so Mareike Buck.

Es sei toll zu wissen, dass man im Ernstfall auf Rückhalt der Menschen hoffen dürfe, äußert sich Jennifer Sülwald. „Ihr seid einfach super. In der Not sind alle da“, kommentiert sie die zahlreichen Rückmeldungen auf Facebook.

Indessen steht die Ursache für das Feuer noch nicht fest, teilt die Pressestelle der Polizei Minden-Lübbecke mit. Die zuständigen Ermittler nahmen zwar zwischenzeitlich die Brandstelle genauer unter die Lupe, konnten sich jedoch noch nicht ein eindeutiges Bild zur Brandentstehung am Montag machen.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft werde in den nächsten Tagen ein Sachverständiger die heimischen Ermittler bei ihrer Arbeit unterstützen. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro.

Wie berichtet, waren die Flammen am Montagvormittag entdeckt worden. Schon aus der Ferne war eine dunkle Rauchwolke erkennbar. Als die Einsatzkräfte an der Straße Stehbrink eintrafen, stand die Halle in Flammen. In dem offenen Gebäudetrakt war neben Arbeitsmaschinen auch Futter für die Pferde gelagert. Weder Menschen noch Tiere kamen bei dem Feuer zu Schaden.

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