Nach Blaualgenbefall: Badesee Lahde ist wieder freigegeben Petershagen (mt/mre). Baden ist wieder erlaubt - die Allgemeinverfügung des Kreises Minden-Lübbecke ist aufgehoben. „Die Blaualgenkonzentration ist gesunken und liegt unterhalb des kritischen Wertes. Das Baden ist wieder möglich", berichtet Evelyn Hotze, Leiterin der Stabstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus, erleichtert. Basierend auf den am Dienstag vergangener Woche genommenen Proben, zeigte sich im Labor ein deutlich normalisiertes, geringeres Aufkommen an Cyanobakterien. So kannte das Badeverbot kurzfristig wieder aufgehoben werden. Bereits am Freitag hat der Bauhof die Verbotsschilder erst einmal nur zugehängt. „Falls es zu einem erneuten Badeverbot kommt, können wir schnell reagieren und den Behang einfach abnehmen.“ Denn die Problematik ist noch nicht gebannt. Durch steigende Temperaturen und die Sonneneinstrahlung kann auch kurzfristig wieder eine Blaualgenblüte ausgelöst werden. Auch der Wind spielt eine Rolle. Cyanobakterien werden auch häufig durch Wind an bestimmten Stellen des Sees vor allem in Buchten zusammengetrieben. Bei wechselnden Winden können sie schnell ihren Platz ändern. „Wir appellieren daher an alle Badegäste, sich den Strandbereich mit der Gewässerkante und das Wasser genau anzusehen, bevor sie baden gehen. Zeigen sich grünliche Partikel am Strand oder im Wasser sollte man besser draußen bleiben", so Hotze.

Nach Blaualgenbefall: Badesee Lahde ist wieder freigegeben

Der Badesee ist inzwischen wieder freigegeben. © Oliver Plöger

Petershagen (mt/mre). Baden ist wieder erlaubt - die Allgemeinverfügung des Kreises Minden-Lübbecke ist aufgehoben. „Die Blaualgenkonzentration ist gesunken und liegt unterhalb des kritischen Wertes. Das Baden ist wieder möglich", berichtet Evelyn Hotze, Leiterin der Stabstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus, erleichtert. Basierend auf den am Dienstag vergangener Woche genommenen Proben, zeigte sich im Labor ein deutlich normalisiertes, geringeres Aufkommen an Cyanobakterien. So kannte das Badeverbot kurzfristig wieder aufgehoben werden.

Bereits am Freitag hat der Bauhof die Verbotsschilder erst einmal nur zugehängt. „Falls es zu einem erneuten Badeverbot kommt, können wir schnell reagieren und den Behang einfach abnehmen.“ Denn die Problematik ist noch nicht gebannt. Durch steigende Temperaturen und die Sonneneinstrahlung kann auch kurzfristig wieder eine Blaualgenblüte ausgelöst werden. Auch der Wind spielt eine Rolle. Cyanobakterien werden auch häufig durch Wind an bestimmten Stellen des Sees vor allem in Buchten zusammengetrieben. Bei wechselnden Winden können sie schnell ihren Platz ändern. „Wir appellieren daher an alle Badegäste, sich den Strandbereich mit der Gewässerkante und das Wasser genau anzusehen, bevor sie baden gehen. Zeigen sich grünliche Partikel am Strand oder im Wasser sollte man besser draußen bleiben", so Hotze.

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