Mülltonnen in Petershagen: Fehlwürfe werden bestraft Claudia Hyna Petershagen. Wer seine Mülltonnen nicht ordnungsgemäß füllt, muss künftig mit höheren Gebühren rechnen. Eine Änderung der Abfallentsorgungssatzung – auf Grundlage des Verpackungsgesetztes – macht’s möglich. Das war jetzt ein Thema im Infrastrukturausschuss. Kunststofftüten – auch jene, die als biologisch abbaubar im Handel verkauft werden – sind verboten. Diese Bioabfallbeutel, aber auch ander Plastikbeutel, führen zu einem erhöhten Sortieraufwand, heißt es. Diese könnten entgegen den Angaben der Hersteller nicht in den Anlagen kompostiert werden. Ist künftig beim Bioabfall ein Störstoffanteil von mehr als drei Gewichtsprozent enthalten, ist eine höhere Gebühr – gemäß dem Hausmüll – zu zahlen. Auch wiederholte Fehlwürfe können künftig geahndet werden, sagte Bauamtsleiter Kay Busche. Mehrfacher Einwurf von Restmüll in die Bioabfall- oder Papiergefäße werden ebenfalls bestraft: Die Stadt hat dann die Möglichkeit, diese abzuziehen und durch gleich große – aber teurere – Restmüllbehälter zu ersetzen. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung beim Thema Entsorgung weiter geschärft werden solle. Jessica König (CDU) regte an, ein Merkblatt an die Einwohner zu verteilen. Helma Owczarski brachte die Idee auf, einen Merkzettel in den Bekanntmachungskästen in den Ortschaften anzubringen. Friedrich Lange (SPD) sorgte sich um die zunehmende Zahl wilder Müllkippen im Stadtgebiet. Häufig finde man verwertbare Hinweise auf den Verursacher in den Ablagerungen, berichtete Bauamtsleiter Kay Busche. Elektroschrott Elektroschrott kann am Samstag, 18. September, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr auf dem Gelände des städtischen Bauhofes, Nienburger Straße 37 in Lahde abgegeben werden. Nicht angenommen werden Großgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen und Kühlschränke. Die Annahme beschränkt sich auf Akkus und Batterien, Bürogeräte wie Computer, Drucker, Telefon, Haushalts-Kleingeräte wie Fön, Staubsauger, Toaster, Kaffeemaschine, Mixer, Lampen, Leuchtstoffröhren und Leuchtmittel. Bei der ersten Sammlung nach einer zweijährigen Auszeit sei der Andrang groß gewesen, darauf wies sachkundiger Bürger Wolfgang Riesner (Bündnis 90/Die Grünen) hin. „Die Leute haben offenbar darauf gewartet.“

Mülltonnen in Petershagen: Fehlwürfe werden bestraft

Petershagen. Wer seine Mülltonnen nicht ordnungsgemäß füllt, muss künftig mit höheren Gebühren rechnen. Eine Änderung der Abfallentsorgungssatzung – auf Grundlage des Verpackungsgesetztes – macht’s möglich. Das war jetzt ein Thema im Infrastrukturausschuss.

Kunststofftüten – auch jene, die als biologisch abbaubar im Handel verkauft werden – sind verboten. Diese Bioabfallbeutel, aber auch ander Plastikbeutel, führen zu einem erhöhten Sortieraufwand, heißt es. Diese könnten entgegen den Angaben der Hersteller nicht in den Anlagen kompostiert werden. Ist künftig beim Bioabfall ein Störstoffanteil von mehr als drei Gewichtsprozent enthalten, ist eine höhere Gebühr – gemäß dem Hausmüll – zu zahlen. Auch wiederholte Fehlwürfe können künftig geahndet werden, sagte Bauamtsleiter Kay Busche.

Mehrfacher Einwurf von Restmüll in die Bioabfall- oder Papiergefäße werden ebenfalls bestraft: Die Stadt hat dann die Möglichkeit, diese abzuziehen und durch gleich große – aber teurere – Restmüllbehälter zu ersetzen.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass das Bewusstsein in der Bevölkerung beim Thema Entsorgung weiter geschärft werden solle. Jessica König (CDU) regte an, ein Merkblatt an die Einwohner zu verteilen. Helma Owczarski brachte die Idee auf, einen Merkzettel in den Bekanntmachungskästen in den Ortschaften anzubringen. Friedrich Lange (SPD) sorgte sich um die zunehmende Zahl wilder Müllkippen im Stadtgebiet. Häufig finde man verwertbare Hinweise auf den Verursacher in den Ablagerungen, berichtete Bauamtsleiter Kay Busche.

Elektroschrott

Elektroschrott kann am Samstag, 18. September, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr auf dem Gelände des städtischen Bauhofes, Nienburger Straße 37 in Lahde abgegeben werden. Nicht angenommen werden Großgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen und Kühlschränke. Die Annahme beschränkt sich auf Akkus und Batterien, Bürogeräte wie Computer, Drucker, Telefon, Haushalts-Kleingeräte wie Fön, Staubsauger, Toaster, Kaffeemaschine, Mixer, Lampen, Leuchtstoffröhren und Leuchtmittel.

Bei der ersten Sammlung nach einer zweijährigen Auszeit sei der Andrang groß gewesen, darauf wies sachkundiger Bürger Wolfgang Riesner (Bündnis 90/Die Grünen) hin. „Die Leute haben offenbar darauf gewartet.“

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