Müllgebühren steigen Petershagen (hy). Die Müllgebühren in der Stadt Petershagen werden erneut erhöht. Sie steigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,43 Prozent. Das hat der Infrastrukturausschuss beschlossen. Der Grund für die Steigerung liegt unter anderem in der Wiedereinführung der Elektroschrott-Sammlung. Diese war 2019 eingestellt worden und wird auf Wunsch der Kommunalpolitiker seit August 2021 auf dem städtischen Bauhof wieder angeboten (Sammlung von Kleingeräten, sowie Lampen und Telekommunikationsgeräten). Das führt zu zusätzlichen jährlichen Kosten von knapp 21.500 Euro. Dazu verlangen die Abfuhrunternehmen mehr Geld für ihre Leistungen. Die Kosten für die Leerung der Rest- und Biomüllbehälter ist gestiegen, ebenso wie jene für den Transport zur Entsorgungsanlage. Eine 120-Liter-Tonne für Restmüll, Bio und Papier kostet statt wie bisher 158 nun 165 Euro. Im Vergleich mit den anderen Kommunen stehe Petershagen ganz gut da, sagt Tanja Müller aus der Bauverwaltung im Ausschuss. Zum Vergleich würde die Gebühr in Minden 162 Euro betragen, im Umkreis lägen die Preise ansonsten höher als in Petershagen. Auch die Gebühren für die Straßenreinigung steigen. Das liege unter anderem daran, dass die Unternehmervergütung je Kehrmeter von 83 auf 99 Cent steige. Weitaus schwerer ins Gewicht fallen die Entsorgungskosten. Ab 1. Januar nimmt die Deponie Pohlsche Heide für die Tonne Kehrgut statt wie bisher 34 Euro nun 94 Euro. Diese neuen Gebühren müsse der Kreistag Ende November aber noch beschließen. Aufgrund dieser enormen Steigerung müssten die Gebühren erhöht werden. In Petershagen fallen jährlich etwa 105 Tonnen Straßenkehricht an.

Müllgebühren steigen

© Foto: Lehn

Petershagen (hy). Die Müllgebühren in der Stadt Petershagen werden erneut erhöht. Sie steigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,43 Prozent. Das hat der Infrastrukturausschuss beschlossen.

Der Grund für die Steigerung liegt unter anderem in der Wiedereinführung der Elektroschrott-Sammlung. Diese war 2019 eingestellt worden und wird auf Wunsch der Kommunalpolitiker seit August 2021 auf dem städtischen Bauhof wieder angeboten (Sammlung von Kleingeräten, sowie Lampen und Telekommunikationsgeräten).

Das führt zu zusätzlichen jährlichen Kosten von knapp 21.500 Euro. Dazu verlangen die Abfuhrunternehmen mehr Geld für ihre Leistungen. Die Kosten für die Leerung der Rest- und Biomüllbehälter ist gestiegen, ebenso wie jene für den Transport zur Entsorgungsanlage. Eine 120-Liter-Tonne für Restmüll, Bio und Papier kostet statt wie bisher 158 nun 165 Euro. Im Vergleich mit den anderen Kommunen stehe Petershagen ganz gut da, sagt Tanja Müller aus der Bauverwaltung im Ausschuss. Zum Vergleich würde die Gebühr in Minden 162 Euro betragen, im Umkreis lägen die Preise ansonsten höher als in Petershagen.

Auch die Gebühren für die Straßenreinigung steigen. Das liege unter anderem daran, dass die Unternehmervergütung je Kehrmeter von 83 auf 99 Cent steige. Weitaus schwerer ins Gewicht fallen die Entsorgungskosten. Ab 1. Januar nimmt die Deponie Pohlsche Heide für die Tonne Kehrgut statt wie bisher 34 Euro nun 94 Euro.

Diese neuen Gebühren müsse der Kreistag Ende November aber noch beschließen. Aufgrund dieser enormen Steigerung müssten die Gebühren erhöht werden. In Petershagen fallen jährlich etwa 105 Tonnen Straßenkehricht an.

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