Matjestage im Heringsfängermuseum Petershagen-Heimsen (mt/ani). Die leckeren Matjesfilets der jungfräulichen Heringe locken wieder nach Heimsen: Die Matjestage im Heringsfängermuseum sind am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni. Geöffnet ist am Samstag von 16 bis 20 Uhr und am Sonntag, 7. Juni, von 11 bis 18 Uhr. Als Spezialität wird nach altem Rezept auch der Burgundermatjes angeboten, der bei den Besuchern in den Vorjahren stets begehrt war.Neben den herkömmlichen Getränken wird als weitere Spezialität zum Matjes der bekömmliche Matjesschluck ausgeschenkt. Das Herings-fängermuseum in Heimsen folgt mit den Matjestagen der alten Tradition des Heringsfangs. So werden traditionell die Matjes der ersten Fangreisen angeboten. An beiden Tagen lädt eine musikalische Umrahmung zum Verweilen ein. Die Akkordeongruppe Wasserstraße erinnert am Samstag ab 17 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr mit Melodien von der „Woaterkant“ an den Zauber der vergangenen Seefahrerzeit. In der Museumscafeteria wird am Sonntag ab 14 Uhr selbst gebackener Kuchen und frischer Kaffee angeboten. Anmeldungen sind unter Telefon (0 57 68) 94 18 55 oder per E-Mail an info@heringsfaengermuseum.de möglich.In der Blütezeit der deutschen Heringsfängerei wurde der Matjes während der ersten Fangreisen in einer Saison frühestens ab Ende Mai südöstlich der Orkneys im Zustand der Jungfräulichkeit gefangen, so dass der erste frische Matjes ab Juni gegessen werden konnte. Heutzutage ist der Matjes das ganze Jahr über zu bekommen, da er nicht nur in der Nordsee gefangen und nach dem Fang tiefgefroren wird. Im Heringsfängermuseum Heimsen lässt sich der Matjesgenuss mit dem Erlebnis verbinden, die harte, schwierige und mit Katastrophen verbundene Arbeit der Heringsfänger nachzuvollziehen. Im Heringsfängerland fuhren aus fast jeder Familie ein oder mehrere Familienmitglieder zur See. Im Museum ist die Arbeit während der Fangsaison und der heringsfreien Zeit in der Heimat zu sehen. www.heringsfaengermuseum.de

Matjestage im Heringsfängermuseum

Jungfräulicher Hering lädt im Museum an den Matjestagen am 6. und 7. Juni wieder zum Verzehren ein. © Foto: pr

Petershagen-Heimsen (mt/ani). Die leckeren Matjesfilets der jungfräulichen Heringe locken wieder nach Heimsen: Die Matjestage im Heringsfängermuseum sind am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juni. Geöffnet ist am Samstag von 16 bis 20 Uhr und am Sonntag, 7. Juni, von 11 bis 18 Uhr. Als Spezialität wird nach altem Rezept auch der Burgundermatjes angeboten, der bei den Besuchern in den Vorjahren stets begehrt war.

Neben den herkömmlichen Getränken wird als weitere Spezialität zum Matjes der bekömmliche Matjesschluck ausgeschenkt. Das Herings-fängermuseum in Heimsen folgt mit den Matjestagen der alten Tradition des Heringsfangs. So werden traditionell die Matjes der ersten Fangreisen angeboten. An beiden Tagen lädt eine musikalische Umrahmung zum Verweilen ein. Die Akkordeongruppe Wasserstraße erinnert am Samstag ab 17 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr mit Melodien von der „Woaterkant“ an den Zauber der vergangenen Seefahrerzeit. In der Museumscafeteria wird am Sonntag ab 14 Uhr selbst gebackener Kuchen und frischer Kaffee angeboten. Anmeldungen sind unter Telefon (0 57 68) 94 18 55 oder per E-Mail an info@heringsfaengermuseum.de möglich.

In der Blütezeit der deutschen Heringsfängerei wurde der Matjes während der ersten Fangreisen in einer Saison frühestens ab Ende Mai südöstlich der Orkneys im Zustand der Jungfräulichkeit gefangen, so dass der erste frische Matjes ab Juni gegessen werden konnte. Heutzutage ist der Matjes das ganze Jahr über zu bekommen, da er nicht nur in der Nordsee gefangen und nach dem Fang tiefgefroren wird. Im Heringsfängermuseum Heimsen lässt sich der Matjesgenuss mit dem Erlebnis verbinden, die harte, schwierige und mit Katastrophen verbundene Arbeit der Heringsfänger nachzuvollziehen. Im Heringsfängerland fuhren aus fast jeder Familie ein oder mehrere Familienmitglieder zur See. Im Museum ist die Arbeit während der Fangsaison und der heringsfreien Zeit in der Heimat zu sehen.

www.heringsfaengermuseum.de

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