Matjesfans kamen in Heimsen auf ihre Kosten Petershagen-Heimsen (Scho). In stilvoller Atmosphäre veranstaltete das Heringsfängermuseum seine traditionellen Matjestage. Fast 550 Portionen mit jeweils vier Matjesfilets wurden an den beiden Tagen für die Besucher zu wahren Gaumenfreuden. Neben den herkömmlichen mild gesalzenen Matjes waren auch die nach altem Rezept in Burgunder eingelegten Filets äußerst gefragt.Diese Burgundermatjes schmeckten auch Bürgermeister Dieter Blume und seiner Ehefrau Claudia besonders gut. Beide besuchen die Matjestage regelmäßig in der Gewissheit, dass hier immer frischer Matjes auf den Teller kommt. Die Filets der jungfräulichen Heringe waren wieder lecker und bissfest und wurden mit Kartoffelsalat oder mit Zwiebeln auf herkömmliche Art auf Schwarz- oder Graubrot verspeist. Zum Nachspülen gab es ein frisch gezapftes Pils oder den bekömmlichen Matjesschluck.Etliche auswärtige Besucher bekundeten, dass die Matjesheringe im maritimen Umfeld des Museums besonders gut schmecken würden. Zugleich könne man sich über die Logger, Geräte und Fangmethoden sowie über das Leben an Bord und den Lebensgewohnheiten der Familien daheim umfangreich informieren.Zum Gelingen der Matjestage trugen viele freiwillige Helfer und fleißige Hände bei. Für eine maritime musikalische Unterhaltung sorgte unterdessen die Akkordeon- Gruppe aus Wasserstraße.Museumsleiter Bernd Rüdiger Schalm führte etliche Gruppen durch die maritimen Räume. Wissbegierig erfuhren die Gäste allerlei über die harte Arbeit an Bord, die Arbeitskleidung, Werkzeuge wie Kakmesser und vieles mehr.Mit den Matjestagen im Museum hält man sich an den Fangrhythmus der ehemaligen Loggerfischerei.Ihr ging der Matjes auf der ersten Fangreise südostwärts der Shetland-Inseln mehr oder weniger als Beifang in die Netze. Überhaupt gab es Matjes früher in ganz Europa lediglich Ende Mai bis Anfang Juni.Danach war er auf seinem Zug nach Süden zur Geschlechtsreife gelangt, um schließlich über der Doggerbank zu laichen.

Matjesfans kamen in Heimsen auf ihre Kosten

Anziehungspunkt für Besucher war das Zelt im Museumshof, in dem Matjes und Burgundermatjes verzehrt werden konnten. © Foto: Rüdiger Schoppmann

Petershagen-Heimsen (Scho). In stilvoller Atmosphäre veranstaltete das Heringsfängermuseum seine traditionellen Matjestage. Fast 550 Portionen mit jeweils vier Matjesfilets wurden an den beiden Tagen für die Besucher zu wahren Gaumenfreuden. Neben den herkömmlichen mild gesalzenen Matjes waren auch die nach altem Rezept in Burgunder eingelegten Filets äußerst gefragt.

Diese Burgundermatjes schmeckten auch Bürgermeister Dieter Blume und seiner Ehefrau Claudia besonders gut. Beide besuchen die Matjestage regelmäßig in der Gewissheit, dass hier immer frischer Matjes auf den Teller kommt. Die Filets der jungfräulichen Heringe waren wieder lecker und bissfest und wurden mit Kartoffelsalat oder mit Zwiebeln auf herkömmliche Art auf Schwarz- oder Graubrot verspeist. Zum Nachspülen gab es ein frisch gezapftes Pils oder den bekömmlichen Matjesschluck.

Etliche auswärtige Besucher bekundeten, dass die Matjesheringe im maritimen Umfeld des Museums besonders gut schmecken würden. Zugleich könne man sich über die Logger, Geräte und Fangmethoden sowie über das Leben an Bord und den Lebensgewohnheiten der Familien daheim umfangreich informieren.

Zum Gelingen der Matjestage trugen viele freiwillige Helfer und fleißige Hände bei. Für eine maritime musikalische Unterhaltung sorgte unterdessen die Akkordeon- Gruppe aus Wasserstraße.

Museumsleiter Bernd Rüdiger Schalm führte etliche Gruppen durch die maritimen Räume. Wissbegierig erfuhren die Gäste allerlei über die harte Arbeit an Bord, die Arbeitskleidung, Werkzeuge wie Kakmesser und vieles mehr.

Mit den Matjestagen im Museum hält man sich an den Fangrhythmus der ehemaligen Loggerfischerei.

Ihr ging der Matjes auf der ersten Fangreise südostwärts der Shetland-Inseln mehr oder weniger als Beifang in die Netze. Überhaupt gab es Matjes früher in ganz Europa lediglich Ende Mai bis Anfang Juni.

Danach war er auf seinem Zug nach Süden zur Geschlechtsreife gelangt, um schließlich über der Doggerbank zu laichen.

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