Martinimarkt Wiedensahl gestrichen Annika Büsching Petershagen/Wiedensahl. Schlechte Nachrichten aus Wiedensahl: Der Martinimarkt ist abgesagt. Die Gemeinde könne die Corona-Auflagen nicht erfüllen, teilte Bürgermeisterin Anneliese Albrecht auf Nachfrage mit. Am zweiten Donnerstag im November bleibt also auch in diesem Jahr alles ruhig im Wilhelm-Busch-Geburtsort. Coronabedingt war das schon im vergangenen Jahr der Fall. „Wir sind alle sehr traurig, aber es ist eben nicht möglich, den Martinimarkt in diesem Jahr zu feiern. Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen. Wir bedauern es sehr“, sagte Anneliese Albrecht der Harke. Den Entschluss habe sie gemeinsam mit Marktmeister Arndt Oetker und dem Marktausschuss gefasst. Während des Martinimarktes herrscht in Wiedensahl Ausnahmezustand: Der gesamte Ort wird zu fast zwei Kilometer langen Marktmeile. Bis zu 30.000 Besucher und rund 300 Aussteller gestalten den Tag. Den Veranstaltern zufolge ist es der größte Eintagesmarkt in Niedersachsen. Die Bürgermeisterin erläutert die Gründe für die Absage: „Für die Umsetzung des Marktes hätten Corona-Regelungen eingehalten werden müssen, das bedeutet: Einbahnstraßenregelung und 3- oder 2G-Regelungen. Wir hätten den Markt einzäunen müssen, das ist bei einer zwei Kilometer langen Hauptstraße mit Ständen an beiden Seiten nicht möglich. Die Kosten hierfür wären enorm gewesen. Als kleine Gemeinde haben wir auch nicht das Personal, um die geforderten Kontrollen durchzuführen.“ Die Aussteller seien benachrichtigt worden verbunden mit der Bitte, sich schon jetzt für den Wiedensahler Martinimarkt 2022 anzumelden. Dem seien schon viele nachgekommen. Der Termin steht: „Es wird uns daher eine Freude sein, den Markt im nächsten Jahr am 10. November auszurichten, mit hoffentlich vielen Schaustellern, die uns die Treue halten“, sagte Albrecht.

Martinimarkt Wiedensahl gestrichen

Das waren Zeiten: 2019 feierte Wiedensahl noch ausgelassen. Foto: Archiv Harke © Archiv Harke

Petershagen/Wiedensahl. Schlechte Nachrichten aus Wiedensahl: Der Martinimarkt ist abgesagt. Die Gemeinde könne die Corona-Auflagen nicht erfüllen, teilte Bürgermeisterin Anneliese Albrecht auf Nachfrage mit.

Am zweiten Donnerstag im November bleibt also auch in diesem Jahr alles ruhig im Wilhelm-Busch-Geburtsort. Coronabedingt war das schon im vergangenen Jahr der Fall. „Wir sind alle sehr traurig, aber es ist eben nicht möglich, den Martinimarkt in diesem Jahr zu feiern. Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen. Wir bedauern es sehr“, sagte Anneliese Albrecht der Harke. Den Entschluss habe sie gemeinsam mit Marktmeister Arndt Oetker und dem Marktausschuss gefasst.

Während des Martinimarktes herrscht in Wiedensahl Ausnahmezustand: Der gesamte Ort wird zu fast zwei Kilometer langen Marktmeile. Bis zu 30.000 Besucher und rund 300 Aussteller gestalten den Tag. Den Veranstaltern zufolge ist es der größte Eintagesmarkt in Niedersachsen.

Die Bürgermeisterin erläutert die Gründe für die Absage: „Für die Umsetzung des Marktes hätten Corona-Regelungen eingehalten werden müssen, das bedeutet: Einbahnstraßenregelung und 3- oder 2G-Regelungen. Wir hätten den Markt einzäunen müssen, das ist bei einer zwei Kilometer langen Hauptstraße mit Ständen an beiden Seiten nicht möglich. Die Kosten hierfür wären enorm gewesen. Als kleine Gemeinde haben wir auch nicht das Personal, um die geforderten Kontrollen durchzuführen.“ Die Aussteller seien benachrichtigt worden verbunden mit der Bitte, sich schon jetzt für den Wiedensahler Martinimarkt 2022 anzumelden. Dem seien schon viele nachgekommen. Der Termin steht: „Es wird uns daher eine Freude sein, den Markt im nächsten Jahr am 10. November auszurichten, mit hoffentlich vielen Schaustellern, die uns die Treue halten“, sagte Albrecht.

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