MT-Serie #200in365 - Drei Fragen an Wilhelm Pohlmann von der Bürgerinitiative "Wir wehren uns" Benjamin Piel Petershagen (mt). MT-Serie #200in365: Eine Firma will im Gewerbegebiet in Petershagen-Lahde ein sogenanntes Wertstoffzentrum errichten. Die BI „Wir wehren uns“ kämpft dagegen, befürchtet Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie gehen denen, die die Anlage bauen wollen, vermutlich ordentlich auf die Nerven, einigen Behörden womöglich auch. Gefällt Ihnen das auch ein bisschen? Wir gehen denen auf die Nerven, ja, damit müssen und können wir leben. Anders wäre es nicht möglich, die Anlage zu verhindern. Eigentlich ist es aber andersherum: Die, gehen uns auf die Nerven, denn wir könnten unsere Freizeit auch anders verbringen als uns intensiv in die Materie einzuarbeiten. Aber uns bleibt nichts anderes übrig, denn man kann nicht gegen etwas sein, das man nicht versteht. Das hat auch etwas damit zu tun, dass wir uns bemühen, die Dinge möglichst sachlich zu betrachten. Wie wäre es mit einem Kompromiss? Es ist unser Ziel, dass diese Anlage nicht gebaut wird. Zu Kompromissen sind wir nicht bereit. Unser Enkel hat neulich zu uns gesagt, dass wir jetzt Aktivisten seien. Aber Radaumacher sind wir nicht, denn es geht uns allein um die Fakten. Geht es nicht auch etwas um das Sankt-Florians-Prinzip, weil sie eine solche Anlage nicht in der Nachbarschaft haben wollen? Es geht uns nicht allein um uns, sondern auch darum, dass wir das Gefühl haben, dass die Behörden nicht genau genug hinsehen, dass solche Projekte durchgewinkt werden sollen. Das ist nichts, was nur hier vor Ort relevant wäre, sondern unsere Demokratie als ganze angeht.

MT-Serie #200in365 - Drei Fragen an Wilhelm Pohlmann von der Bürgerinitiative "Wir wehren uns"

Wilhelm Pohlmann von der BI „Wir wehren uns“

Petershagen (mt). MT-Serie #200in365: Eine Firma will im Gewerbegebiet in Petershagen-Lahde ein sogenanntes Wertstoffzentrum errichten. Die BI „Wir wehren uns“ kämpft dagegen, befürchtet Auswirkungen auf die Gesundheit.

Sie gehen denen, die die Anlage bauen wollen, vermutlich ordentlich auf die Nerven, einigen Behörden womöglich auch. Gefällt Ihnen das auch ein bisschen?

Wir gehen denen auf die Nerven, ja, damit müssen und können wir leben. Anders wäre es nicht möglich, die Anlage zu verhindern. Eigentlich ist es aber andersherum: Die, gehen uns auf die Nerven, denn wir könnten unsere Freizeit auch anders verbringen als uns intensiv in die Materie einzuarbeiten. Aber uns bleibt nichts anderes übrig, denn man kann nicht gegen etwas sein, das man nicht versteht. Das hat auch etwas damit zu tun, dass wir uns bemühen, die Dinge möglichst sachlich zu betrachten.

Wie wäre es mit einem Kompromiss?

Es ist unser Ziel, dass diese Anlage nicht gebaut wird. Zu Kompromissen sind wir nicht bereit. Unser Enkel hat neulich zu uns gesagt, dass wir jetzt Aktivisten seien. Aber Radaumacher sind wir nicht, denn es geht uns allein um die Fakten.

Geht es nicht auch etwas um das Sankt-Florians-Prinzip, weil sie eine solche Anlage nicht in der Nachbarschaft haben wollen?

Es geht uns nicht allein um uns, sondern auch darum, dass wir das Gefühl haben, dass die Behörden nicht genau genug hinsehen, dass solche Projekte durchgewinkt werden sollen. Das ist nichts, was nur hier vor Ort relevant wäre, sondern unsere Demokratie als ganze angeht.

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