Leben auf dem Bauernhof Abwechslungsreiches Programm beim Fest auf Hof Klanhorst Von Rüdiger Schoppmann Petershagen-Raderhorst (Scho). Bilderbuchwetter lockte Besucherscharen zum Hoffest auf Hof Klanhorst. Bewohner und Mitarbeiter hatten unter Heimleiter Herbert Plattner etliche Stunden auf dieses Fest hingearbeitet. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Die Besucher aus nah und fern waren begeistert von der gepflegten Einrichtung der Behindertenhilfe in Trägerschaft des Diakonischen Werkes.Das Fest begann mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Mathias Rohlfing in der Maschinenhalle. An Fotoschauwänden auf der großzügigen Hoffläche wurde dargestellt, wie Bewohner mit Behinderungen auf dem biologisch geführten Hof leben und arbeiten.Unter der Führung eines Landwirtschaftsmeisters mit landwirtschaftlichen Helfern und pädagogischen Fachkräften betreibt der etwa 60 Hektar große Biohof sowohl Tierhaltung mit Kühen, Schweinen und Hühnern als auch Gemüseanbau. Zudem gibt es einem Schälbetrieb für Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren.Alle Einrichtungen des Betriebes waren beim Hoffest für Besucher geöffnet. Bei Rundgängen konnten die Gäste erfahren, dass der Umgang mit Pferden der Persönlichkeitsförderung dient und beim Aussäen und Pikieren der Jungpflanzen in den Gewächshäusern besonders die Konzentration und die Feinmotorik der Mitarbeiter gefördert werden. Dass der Betrieb mit modernsten Maschinen ausgestattet ist, zeigte eine Landmaschinenausstellung mit Kultivator, Kreiselegge, Pflügen, Kartoffelroder und weiteren Geräten.Holzraben mit der Motorsäge geschaffenDen Gegensatz zeigten die Quetzer Treckerfreunde, die mit alten Holder-, Fahr- und Lanz-Traktoren vorfuhren. Laut wurde es, als Förster Carsten Bölts aus Friedewalde seine Carving-Motorsäge startete. Innerhalb von wenigen Minuten sägte er aus einem Nadelholzstamm eine Figur. Dabei hielt er nach den ersten Schnitten an und rief die Zuschauer beim "Montagsschnitzen" zum Erraten der hölzernen Figur auf.Auf den Hinweis, welcher Vogel einst Noah den Olivenzweig zur Arche gebracht hat, wusste der kleine Jesse Tiggemann aus Altenberge gleich Bescheid und rief: "Ein Rabe". Nach Vollendung des Schnitzwerkes bekam der Kleine den hölzernen Vogel von Carsten Bölts als Geschenk.Nicht leiser als die Kettensäge war die Sambatruppe von Hof Klanhorst, die unter Trommelklängen über den Hof zog und für Stimmung sorgte. Für musikalische Unterhaltung sorgte zudem der Schulchor der Wichernschule in Minden.Cafeteria, Verpflegungs- und Getränkestände waren beliebte Anlaufpunkte für die Gäste. Da es an vielen Ständen frische Bioprodukte des Hofes Klanhorst gab und weitere Beschicker auch Biobackwaren oder Käsespezialitäten anboten, ging kaum ein Besucher ohne gefüllte Einkaufstüte nach Hause.

Leben auf dem Bauernhof

Petershagen-Raderhorst (Scho). Bilderbuchwetter lockte Besucherscharen zum Hoffest auf Hof Klanhorst.

Förster Carsten Bölts bewies sein Können als Motorsägenschnitzer. - © Foto: Rüdiger Schoppmann
Förster Carsten Bölts bewies sein Können als Motorsägenschnitzer. - © Foto: Rüdiger Schoppmann

Bewohner und Mitarbeiter hatten unter Heimleiter Herbert Plattner etliche Stunden auf dieses Fest hingearbeitet. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Die Besucher aus nah und fern waren begeistert von der gepflegten Einrichtung der Behindertenhilfe in Trägerschaft des Diakonischen Werkes.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Mathias Rohlfing in der Maschinenhalle. An Fotoschauwänden auf der großzügigen Hoffläche wurde dargestellt, wie Bewohner mit Behinderungen auf dem biologisch geführten Hof leben und arbeiten.

Unter der Führung eines Landwirtschaftsmeisters mit landwirtschaftlichen Helfern und pädagogischen Fachkräften betreibt der etwa 60 Hektar große Biohof sowohl Tierhaltung mit Kühen, Schweinen und Hühnern als auch Gemüseanbau. Zudem gibt es einem Schälbetrieb für Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren.

Alle Einrichtungen des Betriebes waren beim Hoffest für Besucher geöffnet. Bei Rundgängen konnten die Gäste erfahren, dass der Umgang mit Pferden der Persönlichkeitsförderung dient und beim Aussäen und Pikieren der Jungpflanzen in den Gewächshäusern besonders die Konzentration und die Feinmotorik der Mitarbeiter gefördert werden. Dass der Betrieb mit modernsten Maschinen ausgestattet ist, zeigte eine Landmaschinenausstellung mit Kultivator, Kreiselegge, Pflügen, Kartoffelroder und weiteren Geräten.

Holzraben mit der Motorsäge geschaffen

Den Gegensatz zeigten die Quetzer Treckerfreunde, die mit alten Holder-, Fahr- und Lanz-Traktoren vorfuhren. Laut wurde es, als Förster Carsten Bölts aus Friedewalde seine Carving-Motorsäge startete. Innerhalb von wenigen Minuten sägte er aus einem Nadelholzstamm eine Figur. Dabei hielt er nach den ersten Schnitten an und rief die Zuschauer beim "Montagsschnitzen" zum Erraten der hölzernen Figur auf.

Auf den Hinweis, welcher Vogel einst Noah den Olivenzweig zur Arche gebracht hat, wusste der kleine Jesse Tiggemann aus Altenberge gleich Bescheid und rief: "Ein Rabe". Nach Vollendung des Schnitzwerkes bekam der Kleine den hölzernen Vogel von Carsten Bölts als Geschenk.

Nicht leiser als die Kettensäge war die Sambatruppe von Hof Klanhorst, die unter Trommelklängen über den Hof zog und für Stimmung sorgte. Für musikalische Unterhaltung sorgte zudem der Schulchor der Wichernschule in Minden.

Cafeteria, Verpflegungs- und Getränkestände waren beliebte Anlaufpunkte für die Gäste. Da es an vielen Ständen frische Bioprodukte des Hofes Klanhorst gab und weitere Beschicker auch Biobackwaren oder Käsespezialitäten anboten, ging kaum ein Besucher ohne gefüllte Einkaufstüte nach Hause.

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