Kreis steuert Pflanzen bei: Aus Ackerland wird Obstwiese Oliver Plöger Petershagen/Minden. Aus ehemaligem Ackerland wird in Kutenhausen eine Streuobstwiese, geplant in einer Größe von knapp 4.000 Quadratmetern. Die ersten 25 Bäume sind gepflanzt worden, das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Gekauft haben die Fläche Dirk und Bianca Wiese, die in Meßlingen die Firma Wiese-Fahrzeugbau betreiben. Das Umweltamt des Kreises hatte die Bäume gestellt, der Betrieb Gartina legt die Wiese nun an – auch mit Geräten, die in der Firma in Meßlingen entstanden sind. „Ich bin an Nachhaltigkeit interessiert, wir haben unser Haus nachhaltig gebaut, der Garten ist insekten- und vogelfreundlich angelegt, wir achten auf wenig Energieverbrauch“, sagt Bianca Wiese. Dirk Wiese ergänzt: „Das Ackerland hier hat sich angeboten.“ Es sei nicht übermäßig teuer gewesen, außerdem: Streuobst für Insekten und Vögel mache Sinn. Ein weiterer Nachbar habe Bienen, die hier nun einen weiteren Lebensraum bekommen. „Wir sind in der Firma auch um Nachhaltigkeit bemüht“, sagt Bianca Wiese. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder Erweiterungen gegeben, aber auch Ausgleichsflächen, darunter in Gorspen-Vahlsen oder ein Teichgelände in Maaslingen. Auch diese Flächen seien über das hinausgegangen, was offiziell gefordert ist. Für die Auszubildenden habe die Firma zudem E-Fahrzeuge angeschafft, sagt Dirk Wiese. Beim privaten Projekt der Wieses in Kutenhausen funktioniere die Zusammenarbeit mit dem Kreis Minden-Lübbecke, der die Bepflanzung zur Verfügung gestellt hatte, sehr gut. Frage sei sogar, warum nicht viel mehr Leute dieses Angebot annehmen. „Eigentlich müsste man doch alle verfügbaren Freiflächen bepflanzen“, sagt Dirk Wiese.

Kreis steuert Pflanzen bei: Aus Ackerland wird Obstwiese

Bepflanzen das ehemalige Ackerland mit Obstbäumen (von links): Bianca und Dirk Wiese mit Sebastian Pappel und Sören Südmeier. MT-Foto: Oliver Plöger

Petershagen/Minden. Aus ehemaligem Ackerland wird in Kutenhausen eine Streuobstwiese, geplant in einer Größe von knapp 4.000 Quadratmetern. Die ersten 25 Bäume sind gepflanzt worden, das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Gekauft haben die Fläche Dirk und Bianca Wiese, die in Meßlingen die Firma Wiese-Fahrzeugbau betreiben.

Das Umweltamt des Kreises hatte die Bäume gestellt, der Betrieb Gartina legt die Wiese nun an – auch mit Geräten, die in der Firma in Meßlingen entstanden sind. „Ich bin an Nachhaltigkeit interessiert, wir haben unser Haus nachhaltig gebaut, der Garten ist insekten- und vogelfreundlich angelegt, wir achten auf wenig Energieverbrauch“, sagt Bianca Wiese. Dirk Wiese ergänzt: „Das Ackerland hier hat sich angeboten.“ Es sei nicht übermäßig teuer gewesen, außerdem: Streuobst für Insekten und Vögel mache Sinn. Ein weiterer Nachbar habe Bienen, die hier nun einen weiteren Lebensraum bekommen.

„Wir sind in der Firma auch um Nachhaltigkeit bemüht“, sagt Bianca Wiese. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder Erweiterungen gegeben, aber auch Ausgleichsflächen, darunter in Gorspen-Vahlsen oder ein Teichgelände in Maaslingen. Auch diese Flächen seien über das hinausgegangen, was offiziell gefordert ist. Für die Auszubildenden habe die Firma zudem E-Fahrzeuge angeschafft, sagt Dirk Wiese.

Beim privaten Projekt der Wieses in Kutenhausen funktioniere die Zusammenarbeit mit dem Kreis Minden-Lübbecke, der die Bepflanzung zur Verfügung gestellt hatte, sehr gut. Frage sei sogar, warum nicht viel mehr Leute dieses Angebot annehmen. „Eigentlich müsste man doch alle verfügbaren Freiflächen bepflanzen“, sagt Dirk Wiese.

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