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Kraftwerk Lahde geht wieder ans Netz Petershagen (dpa/dc). Das Kraftwerk Heyden in Petershagen-Lahde geht wieder ans Netz. Wie Betreiber Uniper am Montag erklärte, soll es vom kommenden Montag an bis Ende April 2023 an den Markt zurückkehren. Seit dem 14. Juli erlaubt eine Verordnung, dass Steinkohlekraftwerke aus der sogenannten Netzreserve wieder in Betrieb gehen können, um Gas einzusparen. Im Juli lag der Gasanteil an der Stromerzeugung laut Bundesnetzagentur bei 9,8 Prozent. Das Uniper-Kraftwerk ist nach Angaben der Netzagentur das zweite Kraftwerk, das der Behörde zur befristeten Rückkehr angezeigt wurde. Auch das Essener Unternehmen Steag hatte angekündigt, Reserve-Steinkohlekraftwerke wieder an den Markt bringen zu wollen. Mit einer Leistung von 875 Megawatt ist Heyden laut Uniper eines der leistungsstärksten Kohlekraftwerke Deutschlands. Es war seit 1987 in Betrieb, im vergangenen Jahr sollte seine kommerzielle Stromerzeugung eigentlich eingestellt werden. Bis 2022 war es als Netzreserve vorgesehen und sollte dann als Phasenschieber zur Netzstabilität beitragen. Schon im März hatte die Bundesnetzagentur angekündigt, eine Laufzeitverlängerung zu prüfen. Wie Uniper weiter mitteilte, könnte die Stromproduktion im gesamten Zeitraum unregelmäßig sein. Grund seien verringerte Steinkohlemengen, verursacht durch beschränkte Bahnkapazitäten. Uniper kündigte für das Kraftwerk außerdem eine planmäßige Unterbrechung der Stromerzeugung zwischen dem 23. Oktober und dem 23. November an.
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Kraftwerk Lahde geht wieder ans Netz

© MT-Foto: Alex Lehn

Petershagen (dpa/dc). Das Kraftwerk Heyden in Petershagen-Lahde geht wieder ans Netz. Wie Betreiber Uniper am Montag erklärte, soll es vom kommenden Montag an bis Ende April 2023 an den Markt zurückkehren.

Seit dem 14. Juli erlaubt eine Verordnung, dass Steinkohlekraftwerke aus der sogenannten Netzreserve wieder in Betrieb gehen können, um Gas einzusparen. Im Juli lag der Gasanteil an der Stromerzeugung laut Bundesnetzagentur bei 9,8 Prozent.

Das Uniper-Kraftwerk ist nach Angaben der Netzagentur das zweite Kraftwerk, das der Behörde zur befristeten Rückkehr angezeigt wurde. Auch das Essener Unternehmen Steag hatte angekündigt, Reserve-Steinkohlekraftwerke wieder an den Markt bringen zu wollen.

Mit einer Leistung von 875 Megawatt ist Heyden laut Uniper eines der leistungsstärksten Kohlekraftwerke Deutschlands. Es war seit 1987 in Betrieb, im vergangenen Jahr sollte seine kommerzielle Stromerzeugung eigentlich eingestellt werden. Bis 2022 war es als Netzreserve vorgesehen und sollte dann als Phasenschieber zur Netzstabilität beitragen. Schon im März hatte die Bundesnetzagentur angekündigt, eine Laufzeitverlängerung zu prüfen.

Wie Uniper weiter mitteilte, könnte die Stromproduktion im gesamten Zeitraum unregelmäßig sein. Grund seien verringerte Steinkohlemengen, verursacht durch beschränkte Bahnkapazitäten. Uniper kündigte für das Kraftwerk außerdem eine planmäßige Unterbrechung der Stromerzeugung zwischen dem 23. Oktober und dem 23. November an.

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