Komfortabler als 1899: Bockwindmühle zieht Mittwoch um Oliver Plöger Petershagen-Neuenknick. „Es müssen noch einige Vorbereitungen für den Transport getroffen werden“, so Stefan Wiesinger (CDU) als Ortsbürgermeister in Neuenknick. Deshalb verzögere sich der für diese Woche geplante Umzug der Windmühle von der Straße Zur Bockwindmühle auf den Lusebrink. Wiesinger: „Die Verladung auf den Tieflader soll nächste Woche tagsüber stattfinden, der Transport ist dann ab 22 Uhr geplant.“ Der Aufbau auf dem Lusebrink sei am Donnerstag vorgesehen. Die Verschiebung des Termins habe in Absprache mit den Verantwortlichen des Mühlenvereins stattgefunden, so Stefan Wiesniger.Zum Hintergrund: Die bisherige Besitzerfamilie wollte sich von dem Bauwerk trennen, ein neuer Standort innerhalb des Orts sollte gesucht werden. Dazu arbeitete der Arbeitskreis „Dorfgespräch“ der Neuenknicker Kulturgemeinschaft eng mit dem Mühlenbauhof des Kreises in Frille zusammen.Die 1747 in Warmsen gebaute Windmühle war schon einmal umgesetzt worden. 1899 wurde sie zerlegt und auf 24 Wagen verladen. Die beiden Fahrzeuge mit den schweren Mühlsteinen mussten die Weserbrücke bei Stolzenau nutzen, die übrigen Wagen überquerten mit der Fähre zwischen Hävern und Windheim den Fluss.

Komfortabler als 1899: Bockwindmühle zieht Mittwoch um

Sperrig: Die Mühlenteile sollen am Mittwoch auf den Tieflader gehievt werden. Dann geht es Richtung Lusebrink. MT-Foto: Oliver Plöger © Ploeger

Petershagen-Neuenknick. „Es müssen noch einige Vorbereitungen für den Transport getroffen werden“, so Stefan Wiesinger (CDU) als Ortsbürgermeister in Neuenknick. Deshalb verzögere sich der für diese Woche geplante Umzug der Windmühle von der Straße Zur Bockwindmühle auf den Lusebrink.

Wiesinger: „Die Verladung auf den Tieflader soll nächste Woche tagsüber stattfinden, der Transport ist dann ab 22 Uhr geplant.“ Der Aufbau auf dem Lusebrink sei am Donnerstag vorgesehen. Die Verschiebung des Termins habe in Absprache mit den Verantwortlichen des Mühlenvereins stattgefunden, so Stefan Wiesniger.

Zum Hintergrund: Die bisherige Besitzerfamilie wollte sich von dem Bauwerk trennen, ein neuer Standort innerhalb des Orts sollte gesucht werden. Dazu arbeitete der Arbeitskreis „Dorfgespräch“ der Neuenknicker Kulturgemeinschaft eng mit dem Mühlenbauhof des Kreises in Frille zusammen.

Die 1747 in Warmsen gebaute Windmühle war schon einmal umgesetzt worden. 1899 wurde sie zerlegt und auf 24 Wagen verladen. Die beiden Fahrzeuge mit den schweren Mühlsteinen mussten die Weserbrücke bei Stolzenau nutzen, die übrigen Wagen überquerten mit der Fähre zwischen Hävern und Windheim den Fluss.

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