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Kanu-Unfall am Osterwochenende: Leiche des Vermissten gefunden Petershagen-Windheim (mt/ps). Nach dem Unfall eines 36-jährigen Kanufahrers am Ostersamstag an der Weser-Schleuse in Petershagen gibt es nun traurige Gewissheit: Die Leiche des Mannes ist am Mittwoch in der Schleuse gefunden worden. Dies teilt die Wasserschutzpolizei aus Duisburg mit. Nach MT-Informationen gab es einen neuerlichen Sucheinsatz, bei dem die Tauchgruppe aus Frille beteiligt war - und die Wasserleiche schließlich auch entdeckte. Der Mann war genau an diesem Ort am Osterwochenende gemeinsam mit seinem Bruder (32) nach Polizeiangaben verbotenerweise auf Bootstour. Während des Schleusenvorgangs kenterte plötzlich sein Kanu durch eine Strudelbildung. Er habe noch versucht an Land zu schwimmen, kam jedoch nicht gegen den starken Sog an. Sein Bruder konnte sich retten und musste hilflos dabei zusehen, wie sein Bruder unterging. Umfangreiche, sofort eingeleitete Suchmaßnahmen des Polizeihubschraubers, von Tauchern und der Feuerwehr blieben bis Mittwoch erfolglos. Die Polizei nimmt diesen schrecklichen Unfall noch einmal zum Anlass eine eindringliche Warnung auszusprechen: "Gehen Sie niemals in der Nähe einer Schleuse ins Wasser! Dort entstehen Sogwirkungen und Strömungen, die selbst geübte Schwimmer nicht bewältigen können und daher lebensgefährlich sind!"Lesen Sie zu diesem Thema auch:Nach dem Unfall in Windheimer Schleuse: Geschehen beschäftigt auch heimische Kanusportler
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Kanu-Unfall am Osterwochenende: Leiche des Vermissten gefunden

Am Ostersamstag war ein Großaufgebot vor Ort, um nach dem Mann zu suchen. Rund eineinhalb Wochen später wurde nun die Leiche gefunden. MT-Foto: © Stefan Koch

Petershagen-Windheim (mt/ps). Nach dem Unfall eines 36-jährigen Kanufahrers am Ostersamstag an der Weser-Schleuse in Petershagen gibt es nun traurige Gewissheit: Die Leiche des Mannes ist am Mittwoch in der Schleuse gefunden worden. Dies teilt die Wasserschutzpolizei aus Duisburg mit. Nach MT-Informationen gab es einen neuerlichen Sucheinsatz, bei dem die Tauchgruppe aus Frille beteiligt war - und die Wasserleiche schließlich auch entdeckte.

Der Mann war genau an diesem Ort am Osterwochenende gemeinsam mit seinem Bruder (32) nach Polizeiangaben verbotenerweise auf Bootstour. Während des Schleusenvorgangs kenterte plötzlich sein Kanu durch eine Strudelbildung. Er habe noch versucht an Land zu schwimmen, kam jedoch nicht gegen den starken Sog an. Sein Bruder konnte sich retten und musste hilflos dabei zusehen, wie sein Bruder unterging. Umfangreiche, sofort eingeleitete Suchmaßnahmen des Polizeihubschraubers, von Tauchern und der Feuerwehr blieben bis Mittwoch erfolglos.

Die Polizei nimmt diesen schrecklichen Unfall noch einmal zum Anlass eine eindringliche Warnung auszusprechen: "Gehen Sie niemals in der Nähe einer Schleuse ins Wasser! Dort entstehen Sogwirkungen und Strömungen, die selbst geübte Schwimmer nicht bewältigen können und daher lebensgefährlich sind!"

Lesen Sie zu diesem Thema auch:Nach dem Unfall in Windheimer Schleuse: Geschehen beschäftigt auch heimische Kanusportler

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