Insektenparadies auf Ausgleichsfläche Petershagen (Wes). Auf der Wiese an der Büschingschen Windmühle am Kalberkamp haben sich Bienen, Hummeln und Co. eingefunden. Ihr Ziel sind zwei Wildblumenbeete mit Blüten in unzähligen Farben, Formen und Größen. „Hier summt und surrt es. Häufig sind auswärtige Radler anzutreffen, die eine Rast anlegen, sich an der Blütenvielfalt erfreuen und Fotos machen“, erzählt Thomas Weiß, der als Mitglied des Vereins „Büschings Mühle“ die Voraussetzung für das reichhaltige Insektenfutter geschaffen hat. Zu seiner ehrenamtlichen Tätigkeit gehörte es, Ende April/Anfang Mai den Erdboden mit Spaten, Harke und Hacke aufzulockern. Dann begann die Aussaat verschiedener Samenmischungen wie Bienengarten sowie Wild- und Wiesenblumen. Der Erdboden wurde regelmäßig gewässert, sodass sich schon bald ein leuchtendes Blütenfestival aus ein- und mehrjährigen Wildblumensorten unterschiedlicher Wuchshöhe entwickelt hatte. Zur Nahrungsquelle für die Insekten tragen unter anderem Akelei, Kamille, Klatschmohn, Garten-Ringelblume, Graukresse, Wiesensalbei, Margerite, wilde Malve und Kornblume bei. „Das bunte Bild ändert sich ständig. Nachdem einige Blumen welk geworden sind, kommen schon die neuen Blüten hinterher“, so Thomas Weiß. Für die beiden Beete wurden Trockenbiotope genutzt, die in Höhe des Kalberkamps als Ausgleichsfläche für die Mühlenremise angelegt worden sind. Zur Ergänzung dieser Maßnahme wurden acht Obstbäume gepflanzt. Der Ehrenvorsitzende von „Büschings Mühle“, Alfred Raschke, sagte, dass sich der Mühlen-Spielplatz großer Beliebtheit erfreue. Diesen nutzte kürzlich auch Grundschule Petershagen für eine Veranstaltung. Zusätzlich zum Spielplatzangebot gab es dem Sommerwetter entsprechend am Mühlenhang eine Wasserrutsche, diese bestand aus einer 22 Meter langen Plane.

Insektenparadies auf Ausgleichsfläche

Wildblumen an der Mühle © Fotos: Westermann

Petershagen (Wes). Auf der Wiese an der Büschingschen Windmühle am Kalberkamp haben sich Bienen, Hummeln und Co. eingefunden. Ihr Ziel sind zwei Wildblumenbeete mit Blüten in unzähligen Farben, Formen und Größen.

„Hier summt und surrt es. Häufig sind auswärtige Radler anzutreffen, die eine Rast anlegen, sich an der Blütenvielfalt erfreuen und Fotos machen“, erzählt Thomas Weiß, der als Mitglied des Vereins „Büschings Mühle“ die Voraussetzung für das reichhaltige Insektenfutter geschaffen hat.

Zu seiner ehrenamtlichen Tätigkeit gehörte es, Ende April/Anfang Mai den Erdboden mit Spaten, Harke und Hacke aufzulockern. Dann begann die Aussaat verschiedener Samenmischungen wie Bienengarten sowie Wild- und Wiesenblumen. Der Erdboden wurde regelmäßig gewässert, sodass sich schon bald ein leuchtendes Blütenfestival aus ein- und mehrjährigen Wildblumensorten unterschiedlicher Wuchshöhe entwickelt hatte.

Wildblumen an der Mühle - © Fotos: Westermann
Wildblumen an der Mühle - © Fotos: Westermann

Zur Nahrungsquelle für die Insekten tragen unter anderem Akelei, Kamille, Klatschmohn, Garten-Ringelblume, Graukresse, Wiesensalbei, Margerite, wilde Malve und Kornblume bei. „Das bunte Bild ändert sich ständig. Nachdem einige Blumen welk geworden sind, kommen schon die neuen Blüten hinterher“, so Thomas Weiß.

Wildblumen an der Mühle - © Fotos: Westermann
Wildblumen an der Mühle - © Fotos: Westermann

Für die beiden Beete wurden Trockenbiotope genutzt, die in Höhe des Kalberkamps als Ausgleichsfläche für die Mühlenremise angelegt worden sind. Zur Ergänzung dieser Maßnahme wurden acht Obstbäume gepflanzt. Der Ehrenvorsitzende von „Büschings Mühle“, Alfred Raschke, sagte, dass sich der Mühlen-Spielplatz großer Beliebtheit erfreue. Diesen nutzte kürzlich auch Grundschule Petershagen für eine Veranstaltung. Zusätzlich zum Spielplatzangebot gab es dem Sommerwetter entsprechend am Mühlenhang eine Wasserrutsche, diese bestand aus einer 22 Meter langen Plane.

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