Gymnasium Petershagen: Kletterparcours selbst gestemmt Petershagen (mt/plö). Ein Kletterparcours ist zwar pädagogisch sinnvoll, für die Stadt Petershagen allerdings viel zu teuer. „In aller Regel“ habe der Schulträger für so etwas kein Geld, hieß es von Lehrerin Mariam Ibrahim. Und so stemmten Eltern mit Elterncafé am Elternsprechtag und privaten Spenden, aber auch Klassen und Gruppen der Schule das Projekt am städtischen Gymnasium kurzerhand selbst. Das war dringend notwendig, denn der alte Parcours passte nicht mehr in die aktuellen Sicherheitsstandards und musste bereits in den Herbstferien abgebaut werden. Im Unterricht entwickelten fünfte und sechste Klassen Ideen und Wünsche: Ruheinseln sollten entstehen, ein Bereich mit Reckstangen, Kletterwand, Niedrigseilgarten und „zum Abhängen“ eine Hängematte. Mariam Ibrahim, die das Projekt als Erprobungsstufenleiterin begleitete: „Und dann ging alles ganz schnell – auch dank Architektin Anita Wagener und Schulleiterin Karin Fischer-Hildebrand.“ Die Einweihung gab es jetzt bei der SV-Jux-Olympiade, geleitet von Schülersprecherin Linja Koller. Dank galt den Spendern aus Schule und Geschäftswelt, aber auch den Firmen und dem Förderverein. Auch der Schulträger, so Mariam Ibrahim, habe sich für das Projekt eingesetzt. Den Auftrag für die Umsetzung hatte die Projektgruppe an die Diakonie vergeben, die mit ähnlichen Bewegungsangeboten kreisweit Erfahrungen gesammelt hatte. Ganz vollendet ist das Werk noch nicht, wie Ibrahim betonte: „Der Bereich zum Balancieren muss noch mit einem Rasen versehen werden und wird ebenfalls in Kürze freigegeben.“ Abschließend meinte sie: „Ohne die Zuwendungen wäre es nicht möglich gewesen, einen Spielplatz zu realisieren, den die Kinder zur Erholung und zum Austoben dringend benötigen.“

Gymnasium Petershagen: Kletterparcours selbst gestemmt

Die ersten Klettertouren an der Steilwand sind bereits absolviert, Schüler haben den neuen Parcours in Beschlag genommen. Fotos: pr

Petershagen (mt/plö). Ein Kletterparcours ist zwar pädagogisch sinnvoll, für die Stadt Petershagen allerdings viel zu teuer. „In aller Regel“ habe der Schulträger für so etwas kein Geld, hieß es von Lehrerin Mariam Ibrahim. Und so stemmten Eltern mit Elterncafé am Elternsprechtag und privaten Spenden, aber auch Klassen und Gruppen der Schule das Projekt am städtischen Gymnasium kurzerhand selbst.

Das war dringend notwendig, denn der alte Parcours passte nicht mehr in die aktuellen Sicherheitsstandards und musste bereits in den Herbstferien abgebaut werden. Im Unterricht entwickelten fünfte und sechste Klassen Ideen und Wünsche: Ruheinseln sollten entstehen, ein Bereich mit Reckstangen, Kletterwand, Niedrigseilgarten und „zum Abhängen“ eine Hängematte. Mariam Ibrahim, die das Projekt als Erprobungsstufenleiterin begleitete: „Und dann ging alles ganz schnell – auch dank Architektin Anita Wagener und Schulleiterin Karin Fischer-Hildebrand.“

Die Einweihung gab es jetzt bei der SV-Jux-Olympiade, geleitet von Schülersprecherin Linja Koller. Dank galt den Spendern aus Schule und Geschäftswelt, aber auch den Firmen und dem Förderverein. Auch der Schulträger, so Mariam Ibrahim, habe sich für das Projekt eingesetzt. Den Auftrag für die Umsetzung hatte die Projektgruppe an die Diakonie vergeben, die mit ähnlichen Bewegungsangeboten kreisweit Erfahrungen gesammelt hatte.

Ganz vollendet ist das Werk noch nicht, wie Ibrahim betonte: „Der Bereich zum Balancieren muss noch mit einem Rasen versehen werden und wird ebenfalls in Kürze freigegeben.“ Abschließend meinte sie: „Ohne die Zuwendungen wäre es nicht möglich gewesen, einen Spielplatz zu realisieren, den die Kinder zur Erholung und zum Austoben dringend benötigen.“

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