Gorspen-Vahlsen zieht Sanierung der Turnhalle vor Oliver Plöger Petershagen. Die Umkleide- und Sanitärräume der Turnhalle Gorspen-Vahlsen sollen saniert werden. Da die Räume wegen Corona derzeit nicht nutzbar sind, hatte der örtliche VfB Gorspen-Vahlsen signalisiert, möglichst kurzfristig mit den Arbeiten beginnen zu wollen. Mit dem VfB würde dann ein Bauausführungsvertrag geschlossen, für Material und Entsorgungskosten stellt die Stadt 45.000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte dem Vorhaben bereits zugestimmt, das Thema wird heute auch den Rat beschäftigen. Doch Gorspen-Vahlsen ist nur ein Baustein im auf Jahre angelegten Schulsanierungskonzept der Stadt. Die Turnhallen in Windheim, Friedewalde und Petershagen sind bereits saniert worden, ebenfalls die Sanitär- und Umkleideräume der Dreifeld-Sporthalle am Gymnasium. Derzeit laufen noch die Arbeiten am Sport- und Gesundheitszentrum in Ovenstädt, hier am Lehrschwimmbad und der Turnhalle. Gefördert wird dieses Teilprojekt durch das Programm „Soziale Integration im Quartier.“ Einen vergleichbaren Sanierungsbedarf gebe es aber auch an den weiteren städtischen Turn- und Sporthallen, wie Bürgermeister Dieter Blume (CDU) in der Verwaltungsvorlage deutlich macht. Für die Vorgehensweise habe die Stadt einen Fahrplan erstellt: 2021 ist als größtes Projekt der Neubau der Mehrzweckhalle Lahde als Ersatz für die alte Dreifeld-Sporthalle geplant. Bei den Kosten kalkuliert die Stadt mit 7,8 Millionen. „Kurz- bis mittelfristig“, wie es heißt, sollen dann die Grundschulturnhallen Frille, Eldagsen und Lahde saniert werden, ebenso die Zweifeld-Sporthalle am neuen Grundschulstandort Koppelweg. „Kurz- bis mittelfristig“ ist erstmal unkonkret. Vom Personal und auch von den Kosten her sei es nur möglich, jedes Jahr eine Halle vorzunehmen, hatte Kämmerer Dirk Breves (CDU) bereits im Vorjahr mitgeteilt. Das heißt, nun wird – je nachdem, welche Dringlichkeit die Politik festlegt – eine Halle nach der anderen in den kommenden Jahren abgearbeitet. Bereits 2013 hatte der Rat beschlossen, nicht mehr durch den Schulsport genutzte Sporthallen dem Vereinssport zur Verfügung zu stellen: Neben Petershagen und Ovenstädt sind die Hallen in Gorspen-Vahlsen, die Gymnastikhalle in Heimsen, die Hallen in Neuenknick, Quetzen, Wasserstraße und die Halle der Diakonie in Schlüsselburg betroffen. Der Erhalt dieser Turnhallen, so teilt die Verwaltung mit, mache auch hier Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten notwendig. Mit Blick auf die Schulturnhallen, die eher dran sind, könnten die Arbeiten aber erst „mittel- bis langfristig“ umgesetzt werden. Darauf wollte der VfB Gorspen-Vahlsen nicht warten und jetzt mit den Arbeiten beginnen, was wiederum vom Ausschuss befürwortet wurde. Und vielleicht ist Gorspen-Vahlsen die Initialzündung: Im Zuge der Gleichbehandlung sollen künftig auch andere Vereine die Möglichkeit haben, notwendige Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Vereinsturnhallen in Eigenleistung zu erbringen und so vorzuziehen. Eine derartige Verpflichtung der Vereine aber bestehe nicht, wie der Bürgermeister betonte.

Gorspen-Vahlsen zieht Sanierung der Turnhalle vor

Nicht „mittel- bis langfristig“, sondern sofort: In Gorspen-Vahlsen wird die Halle für künftige Zeiten fit gemacht. MT- © Foto: Oliver Plöger

Petershagen. Die Umkleide- und Sanitärräume der Turnhalle Gorspen-Vahlsen sollen saniert werden. Da die Räume wegen Corona derzeit nicht nutzbar sind, hatte der örtliche VfB Gorspen-Vahlsen signalisiert, möglichst kurzfristig mit den Arbeiten beginnen zu wollen. Mit dem VfB würde dann ein Bauausführungsvertrag geschlossen, für Material und Entsorgungskosten stellt die Stadt 45.000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte dem Vorhaben bereits zugestimmt, das Thema wird heute auch den Rat beschäftigen.

Doch Gorspen-Vahlsen ist nur ein Baustein im auf Jahre angelegten Schulsanierungskonzept der Stadt. Die Turnhallen in Windheim, Friedewalde und Petershagen sind bereits saniert worden, ebenfalls die Sanitär- und Umkleideräume der Dreifeld-Sporthalle am Gymnasium. Derzeit laufen noch die Arbeiten am Sport- und Gesundheitszentrum in Ovenstädt, hier am Lehrschwimmbad und der Turnhalle. Gefördert wird dieses Teilprojekt durch das Programm „Soziale Integration im Quartier.“

Einen vergleichbaren Sanierungsbedarf gebe es aber auch an den weiteren städtischen Turn- und Sporthallen, wie Bürgermeister Dieter Blume (CDU) in der Verwaltungsvorlage deutlich macht.

Für die Vorgehensweise habe die Stadt einen Fahrplan erstellt: 2021 ist als größtes Projekt der Neubau der Mehrzweckhalle Lahde als Ersatz für die alte Dreifeld-Sporthalle geplant. Bei den Kosten kalkuliert die Stadt mit 7,8 Millionen. „Kurz- bis mittelfristig“, wie es heißt, sollen dann die Grundschulturnhallen Frille, Eldagsen und Lahde saniert werden, ebenso die Zweifeld-Sporthalle am neuen Grundschulstandort Koppelweg.

„Kurz- bis mittelfristig“ ist erstmal unkonkret. Vom Personal und auch von den Kosten her sei es nur möglich, jedes Jahr eine Halle vorzunehmen, hatte Kämmerer Dirk Breves (CDU) bereits im Vorjahr mitgeteilt. Das heißt, nun wird – je nachdem, welche Dringlichkeit die Politik festlegt – eine Halle nach der anderen in den kommenden Jahren abgearbeitet.

Bereits 2013 hatte der Rat beschlossen, nicht mehr durch den Schulsport genutzte Sporthallen dem Vereinssport zur Verfügung zu stellen: Neben Petershagen und Ovenstädt sind die Hallen in Gorspen-Vahlsen, die Gymnastikhalle in Heimsen, die Hallen in Neuenknick, Quetzen, Wasserstraße und die Halle der Diakonie in Schlüsselburg betroffen.

Der Erhalt dieser Turnhallen, so teilt die Verwaltung mit, mache auch hier Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten notwendig. Mit Blick auf die Schulturnhallen, die eher dran sind, könnten die Arbeiten aber erst „mittel- bis langfristig“ umgesetzt werden.

Darauf wollte der VfB Gorspen-Vahlsen nicht warten und jetzt mit den Arbeiten beginnen, was wiederum vom Ausschuss befürwortet wurde. Und vielleicht ist Gorspen-Vahlsen die Initialzündung: Im Zuge der Gleichbehandlung sollen künftig auch andere Vereine die Möglichkeit haben, notwendige Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Vereinsturnhallen in Eigenleistung zu erbringen und so vorzuziehen. Eine derartige Verpflichtung der Vereine aber bestehe nicht, wie der Bürgermeister betonte.

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