Gorspen-Vahlsen legt neue Chronik vor Ulrich Westermann Petershagen-Gorspen-Vahlsen (Wes). Das Nachschlagewerk ist gelungen: Zum ersten Mal hat Klaus Meyer in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft das Gorspen-Vahlser Jahresbuch verfasst. Der 58-Jährige trat die Nachfolge von Friedhelm Baade an, der 25-mal für den Inhalt der Ortschronik verantwortlich war. Das Jubiläum nahm er zum Anlass, die ehrenamtliche Tätigkeit mit der Ausgabe für das Jahr 2019 zu beenden. Friedhelm Baade ist weiterhin Ortsheimatpfleger. Klaus Meyer stammt aus Wiedensahl und wohnt seit 31 Jahren in Gorspen-Vahlsen. Meyer ist in beiden Ortschaften in Vereinen und Gruppen tätig, unter anderem gehört er dem Herausgeber-Team der VfB-Vereinsschrift „Echo“ an. Die Ortschronik erfreut sich in Gorspen-Vahlsen großer Beliebtheit. Obwohl im Corona-Jahr 2020 ab März unzählige Veranstaltungen und Aktionen abgesagt oder verschoben worden sind, ist es gelungen, ein Spiegelbild des Dorflebens zu präsentieren. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr die geplanten Termine wahrnehmen können“, so Meyer. Bei einem „Blick über den Tellerrand“ wurden Themen der gesamten Stadt berücksichtigt. Das Titelblatt schmückt das Gorspen-Vahlser Dorflogo. Dazu kommen die Silhouette der Stadt Petershagen sowie die Zahl 1239, die an die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft erinnert. „Zum ersten Mal sind die Fotos in Farbe abgedruckt worden“ heißt es im Vorwort. Eine Seite unter der Überschrift „Spitze in Nordrhein-Westfalen“ ist der Kinderfeuerwehr in Petershagen gewidmet. Dabei geht es um die Jahresbilanz, die Stadtjugendfeuerwehrwart Niklas Nürge und Stellvertreter Dastyn Kurka vorstellten: Seit dem 1. Oktober 2016 sind auf Stadtebene zwölf Kindergruppen gegründet worden. Los ging es mit den „Flammenhopsern“ in Lahde und den „Inselheulern“ in Windheim. Weitere Themen sind Vereinsleben, der Gemeindebrief der Kirchengemeinden Lahde und die Sanierung der Begegnungsstätte Alte Schmiede in Gorspen-Vahlsen. Die Wände des neugestalteten Versammlungs- und Veranstaltungsraums wurden mit Bildern aus dem Dorfleben gestaltet. Bei diesen Fotomotiven handelt es sich um das alte Gebäude der Gaststätte Dörmann, den Kolonialwarenladen Lange-Loh, „Tütmeiers“ Kartoffeldämpfanlage, das Sägewerk und die ehemalige Schule. Weitere Einzelheiten sind über das Gorspen-Vahlser Fußball-Talent Gentiana Fetaj, die Sanierung der Sporthalle, einen Feuerwehreinsatz in Lahde, die Schlaganfallhilfe, Gewässerschutz und die Kommunalwahlen zu erfahren. In einem Bericht über die Kulturgemeinschaft erinnert Vorsitzende Elke Friedrichs an die Arbeiten in der Friedhofskapelle samt Umgebung. Beispielsweise wurde eine neue Glockenläut-Anlage eingebaut. Die Finanzierung erfolgte durch den Heimatscheck und Spenden. Gorspen-Vahlsen mit seinen 850 Einwohnern hat das geringste Durchschnittsalter (41,12 Jahre) der 29 Ortschaften Petershagens. Es folgen Maaslingen (42,58) und Windheim (43,19). An der Spitze der Altersjubilare steht eine 90-Jährige vor drei Einwohnerinnen, die 85 Jahre alt wurden. Zehn Personen starben. In der Rubrik „Wir blicken 20 Jahren zurück“ stehen Schlagzeilen aus der Dorfchronik 2000 im Mittelpunkt: „Gorspen-Vahlsen Kreispokalsieger der Volleyballer“, „Riehehain angepflanzt“ und „Dorfgemeinschaft feiert kräftig – Kyffhäuser-König wurde Wolfgang Böversen, Bürgerkönig Manfred Peek“. Die aktuelle Ausgabe umfasst 190 Exemplare zum Preis von vier Euro. Ansprechpersonen sind Klaus Meyer, Telefon (0 57 02) 27 71, und Reinhard Friedrichs, Telefon (05702) 14 49.

Gorspen-Vahlsen legt neue Chronik vor

Petershagen-Gorspen-Vahlsen (Wes). Das Nachschlagewerk ist gelungen: Zum ersten Mal hat Klaus Meyer in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft das Gorspen-Vahlser Jahresbuch verfasst. Der 58-Jährige trat die Nachfolge von Friedhelm Baade an, der 25-mal für den Inhalt der Ortschronik verantwortlich war.

Klaus Meyer hat das Jahrbuch erstellt. Foto: wes - © wes
Klaus Meyer hat das Jahrbuch erstellt. Foto: wes - © wes

Das Jubiläum nahm er zum Anlass, die ehrenamtliche Tätigkeit mit der Ausgabe für das Jahr 2019 zu beenden. Friedhelm Baade ist weiterhin Ortsheimatpfleger. Klaus Meyer stammt aus Wiedensahl und wohnt seit 31 Jahren in Gorspen-Vahlsen. Meyer ist in beiden Ortschaften in Vereinen und Gruppen tätig, unter anderem gehört er dem Herausgeber-Team der VfB-Vereinsschrift „Echo“ an.

Die Ortschronik erfreut sich in Gorspen-Vahlsen großer Beliebtheit. Obwohl im Corona-Jahr 2020 ab März unzählige Veranstaltungen und Aktionen abgesagt oder verschoben worden sind, ist es gelungen, ein Spiegelbild des Dorflebens zu präsentieren. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr die geplanten Termine wahrnehmen können“, so Meyer. Bei einem „Blick über den Tellerrand“ wurden Themen der gesamten Stadt berücksichtigt.

Das Titelblatt schmückt das Gorspen-Vahlser Dorflogo. Dazu kommen die Silhouette der Stadt Petershagen sowie die Zahl 1239, die an die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft erinnert. „Zum ersten Mal sind die Fotos in Farbe abgedruckt worden“ heißt es im Vorwort.

Eine Seite unter der Überschrift „Spitze in Nordrhein-Westfalen“ ist der Kinderfeuerwehr in Petershagen gewidmet. Dabei geht es um die Jahresbilanz, die Stadtjugendfeuerwehrwart Niklas Nürge und Stellvertreter Dastyn Kurka vorstellten: Seit dem 1. Oktober 2016 sind auf Stadtebene zwölf Kindergruppen gegründet worden. Los ging es mit den „Flammenhopsern“ in Lahde und den „Inselheulern“ in Windheim.

Weitere Themen sind Vereinsleben, der Gemeindebrief der Kirchengemeinden Lahde und die Sanierung der Begegnungsstätte Alte Schmiede in Gorspen-Vahlsen. Die Wände des neugestalteten Versammlungs- und Veranstaltungsraums wurden mit Bildern aus dem Dorfleben gestaltet. Bei diesen Fotomotiven handelt es sich um das alte Gebäude der Gaststätte Dörmann, den Kolonialwarenladen Lange-Loh, „Tütmeiers“ Kartoffeldämpfanlage, das Sägewerk und die ehemalige Schule.

Weitere Einzelheiten sind über das Gorspen-Vahlser Fußball-Talent Gentiana Fetaj, die Sanierung der Sporthalle, einen Feuerwehreinsatz in Lahde, die Schlaganfallhilfe, Gewässerschutz und die Kommunalwahlen zu erfahren.

In einem Bericht über die Kulturgemeinschaft erinnert Vorsitzende Elke Friedrichs an die Arbeiten in der Friedhofskapelle samt Umgebung. Beispielsweise wurde eine neue Glockenläut-Anlage eingebaut. Die Finanzierung erfolgte durch den Heimatscheck und Spenden.

Gorspen-Vahlsen mit seinen 850 Einwohnern hat das geringste Durchschnittsalter (41,12 Jahre) der 29 Ortschaften Petershagens. Es folgen Maaslingen (42,58) und Windheim (43,19). An der Spitze der Altersjubilare steht eine 90-Jährige vor drei Einwohnerinnen, die 85 Jahre alt wurden. Zehn Personen starben.

In der Rubrik „Wir blicken 20 Jahren zurück“ stehen Schlagzeilen aus der Dorfchronik 2000 im Mittelpunkt: „Gorspen-Vahlsen Kreispokalsieger der Volleyballer“, „Riehehain angepflanzt“ und „Dorfgemeinschaft feiert kräftig – Kyffhäuser-König wurde Wolfgang Böversen, Bürgerkönig Manfred Peek“.

Die aktuelle Ausgabe umfasst 190 Exemplare zum Preis von vier Euro. Ansprechpersonen sind Klaus Meyer, Telefon (0 57 02) 27 71, und Reinhard Friedrichs, Telefon (05702) 14 49.

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