Gegen die Weser-Versalzung: Schwimmer um Mindens Bürgermeister setzten Zeichen Petershagen (Wes). Helmut Flügel aus Berlin-Reinickendorf war mit 83 Jahren der älteste Teilnehmer des Weserschwimmens. Er war mit der Bahn und dem Bus angereist, um sich einige Tage in der Region an der Weser aufzuhalten. „Ich bin schon im Rhein und in der Mosel geschwommen. Einen Teil des Mühlenkreises habe ich früher bei einer Fahrradtour kennengelernt,“ erzählte der Senior. Am Weserschwimmen 2021 beteiligten sich 15 Männer und Frauen im Alter von 31 bis 83 Jahren. Drei von ihnen kamen aus Petershagen, vier waren aus Berlin angereist, eine Teilnehmerin aus Bonn, weitere Schwimmer aus Barsinghausen und Bremerhaven. Auch der Mindener Bürgermeister Michael Jäcke beteiligte sich an dem freien Schwimmen, das am Bootsanleger nördlich der alten Petershäger Fährstelle begann und wenige Meter vor der Anlegestelle der Fähre Petra Solara in Windheim endete. Ebenfalls dabei war Harm Ahlers von der Weserschwimmer-Bewegung Bremerhaven. Beim Weserschwimmen handelt es sich um eine Privatinitiative, die 2005 ins Leben gerufen wurde und sich für den nachhaltigen Gewässerschutz, ein Leben im Einklang mit der Natur und für die Aufwertung von Flussbadestellen einsetzt. Veranstaltungsorte waren vor der Corona-Pandemie neben Petershagen auch Hannoversch Münden und Santstedt. Die Organisation hatten Rudi Blome, Helma Owczarski und Klaus Thater übernommen. Für die Sicherheit der Schwimmgruppe sorgten lPaddler der Kanuclubs „Kenterpreis“ Windheim und Petershagen. Vor dem Start präsentierte Klaus Thater ein Transparent mit der Aufschrift „Wir lassen uns die Weser nicht versalzen“. Zudem kritisierte er, dass die betreffende Firma die Werra und somit auch die Weser mit Salzfrachten belaste. „Geplant ist, große Salzseen als Zwischenlager einzurichten und bei einem bestimmten Wasserstand der Flüsse dann einzuleiten“, sagte Thater. Beim Weserschwimmen handele es sich um eine breitensportliche und umweltfreundliche Veranstaltung im zehn Kilometer langen Flussaltarm, sagte Rudi Blome. Die Schwimmstrecke führte über sieben Kilometer. Von der früheren Petershäger Fährstelle am westlichen Flussufer bei Stromkilometer 215,3 ging es durch das Naturschutzgebiet „Weseraue“ bis nach Windheim. Die Wassertemperatur lag bei 17 Grad, die Luft war drei Grad wärmer. Eineinhalb Stunden dauerte es, bis alle die Weser an der Fährstelle in Windheim verlassen konnten. Getränke und einen Imbiss hatten Helma und Peter Owczarski vorbereitet. Mindens Bürgermeister Michael Jäcke war zum zweiten Mal beim Weserschwimmen dabei. „Mit meiner Teilnahme möchte ich ein Zeichen gegen die Versalzung der Weser setzen“, bekräftigte Jäcke.

Gegen die Weser-Versalzung: Schwimmer um Mindens Bürgermeister setzten Zeichen

Nach eineinhalb Stunden erreichten die Schwimmer das Ziel in Windheim. Foto: Ulrich Westermann © wes

Petershagen (Wes). Helmut Flügel aus Berlin-Reinickendorf war mit 83 Jahren der älteste Teilnehmer des Weserschwimmens. Er war mit der Bahn und dem Bus angereist, um sich einige Tage in der Region an der Weser aufzuhalten. „Ich bin schon im Rhein und in der Mosel geschwommen. Einen Teil des Mühlenkreises habe ich früher bei einer Fahrradtour kennengelernt,“ erzählte der Senior.

Am Weserschwimmen 2021 beteiligten sich 15 Männer und Frauen im Alter von 31 bis 83 Jahren. Drei von ihnen kamen aus Petershagen, vier waren aus Berlin angereist, eine Teilnehmerin aus Bonn, weitere Schwimmer aus Barsinghausen und Bremerhaven. Auch der Mindener Bürgermeister Michael Jäcke beteiligte sich an dem freien Schwimmen, das am Bootsanleger nördlich der alten Petershäger Fährstelle begann und wenige Meter vor der Anlegestelle der Fähre Petra Solara in Windheim endete.

Ebenfalls dabei war Harm Ahlers von der Weserschwimmer-Bewegung Bremerhaven. Beim Weserschwimmen handelt es sich um eine Privatinitiative, die 2005 ins Leben gerufen wurde und sich für den nachhaltigen Gewässerschutz, ein Leben im Einklang mit der Natur und für die Aufwertung von Flussbadestellen einsetzt. Veranstaltungsorte waren vor der Corona-Pandemie neben Petershagen auch Hannoversch Münden und Santstedt. Die Organisation hatten Rudi Blome, Helma Owczarski und Klaus Thater übernommen. Für die Sicherheit der Schwimmgruppe sorgten lPaddler der Kanuclubs „Kenterpreis“ Windheim und Petershagen. Vor dem Start präsentierte Klaus Thater ein Transparent mit der Aufschrift „Wir lassen uns die Weser nicht versalzen“. Zudem kritisierte er, dass die betreffende Firma die Werra und somit auch die Weser mit Salzfrachten belaste. „Geplant ist, große Salzseen als Zwischenlager einzurichten und bei einem bestimmten Wasserstand der Flüsse dann einzuleiten“, sagte Thater.

Beim Weserschwimmen handele es sich um eine breitensportliche und umweltfreundliche Veranstaltung im zehn Kilometer langen Flussaltarm, sagte Rudi Blome. Die Schwimmstrecke führte über sieben Kilometer. Von der früheren Petershäger Fährstelle am westlichen Flussufer bei Stromkilometer 215,3 ging es durch das Naturschutzgebiet „Weseraue“ bis nach Windheim. Die Wassertemperatur lag bei 17 Grad, die Luft war drei Grad wärmer.

Eineinhalb Stunden dauerte es, bis alle die Weser an der Fährstelle in Windheim verlassen konnten. Getränke und einen Imbiss hatten Helma und Peter Owczarski vorbereitet.

Mindens Bürgermeister Michael Jäcke war zum zweiten Mal beim Weserschwimmen dabei. „Mit meiner Teilnahme möchte ich ein Zeichen gegen die Versalzung der Weser setzen“, bekräftigte Jäcke.

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