Feiern statt Trübsal: Neue Ovenstädter Tollitäten sind bereit Oliver Plöger Petershagen. Das Motto sagt schon alles: „Helau ihr Leute seid bereit, es ist wieder Narrenzeit“. Die Prinzenproklamation beim Ovenstädter Karnevalverein (OKV) hat bereits stattgefunden, jetzt haben die Narren auch die weiteren Veranstaltungen im Visier: Prunksitzungen sind geplant am 18. und 19. Februar kommenden Jahres, ganz besonders am Herzen liegt den OKV-Aktiven der Kinderkarneval am 20. Februar. „Weil die kleinen Närrinnen und Narren meiner Meinung nach am meisten unter der Pandemie gelitten und so einen riesigen Dienst an der Gesellschaft geleistet haben“, ist OKV-Schatzmeister Andreas Reckeweg überzeugt. Tollitäten für die Session 2021/2022 sind Prinzessin Sarah I. Reckeweg. Ihr Prinz heißt Tobias I. Bückmann. Und als Jugendtollitäten sind Maja I. Patzak und Adjutantin Jayla Joyce Ehikioya gestartet. Die Kinderprinzessin heißt Hanna-Sofia I. Thoma, als Adjutantin streift Sophia Herold durch diese sicherlich außergewöhnliche fünfte Jahreszeit.Für Sarah Reckeweg, trotz Namensgleichheit nicht direkt mit dem Schatzmeister verwandt, liegt der OKV ganz nahe. „Ich freue mich auf die Session, weil die Welt sich weiter drehen muss,“ sagt sie zum MT. Außerdem ist der Karneval für die 27-Jährige ein schöner Ausgleich zum Beruf als Abteilungsleiterin in der Fleischabteilung bei Edeka-Röthemeier in Eisbergen.Tobias Bückmann, leidenschaftlicher Lkw-Fahrer und Trecker-Fan, freut sich ebenfalls auf die Session – und für den 28-Jährigen Karnevalsfreund war klar, wie das erste Foto nach Verkündigung als Tollität aussehen muss: natürlich mit Trecker. Die Narren aus dem Ovenstädter Karnevalverein sind voller Zuversicht, was den Rosenmontagsumzug am 28. Februar kommenden Jahres angeht. „Wir müssen Optimisten sein“, sagt Andreas Reckeweg. Der Umzug gehört zu den kreisweit größten Sessions-Veranstaltungen mit teils über 2.000 Besuchern. Die Vorbereitungen dazu laufen, der OKV arbeitet eng mit dem Ordnungsamt der Stadt zusammen. „Wir machen das, was zu gegebener Zeit geht. An die geltenden Vorschriften werden wir uns auf jeden Fall halten“, versichert Reckeweg am Sonntag gegenüber dem MT. Dass beim Feiern in Corona-Zeiten höchste Vorsicht geboten ist, sei allen bewusst. Nach aktuellen Stand seien die Session nach der Regelung 2G geplant, nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt zu Veranstaltungen. Und für Reckeweg gilt: „Wir wollen halt ein positives Signal setzten und versuchen, trotz aller Widrigkeiten zu zeigen, dass es auch mit Corona gesellschaftlich weitergehen muss und auch kann. Wenn auch mit viel Aufwand! Aber es muss möglich sein.“Bereits seit August ist der Karnevalverein intensiver in die Planung eingestiegen, auch damals schon unter der Prämisse: „Wir machen, was möglich ist.“ Im Vorjahr und zu Beginn dieses Jahres mussten alle Veranstaltungen wegen Corona abgesagt werden, auch der am 15. Februar geplante Rosenmontagsumzug. Davon gehen die Narren für 2022 nicht aus. Sollten dennoch Veranstaltungen gestrichen werden, habe man es wenigstens versucht, heißt es aus dem OKV. „Wir wollen doch nicht bis in alle Ewigkeit nur Trübsal blasen“, sagt Andreas Reckeweg und setzt hinzu: „Worin besteht denn sonst wohl die Alternative?“

Feiern statt Trübsal: Neue Ovenstädter Tollitäten sind bereit

Es ist Narrenzeit: Auf in die Session mit den neuen Tollitäten (von links) Jayla Joyce Ehikioya, Maja Patzak, Hanna-Sofia Thoma, Sophia Herold und dem Prinzenpaar Sarah Reckeweg und Tobias Bückmann. Fotos: Finn Lehrke/pr

Petershagen. Das Motto sagt schon alles: „Helau ihr Leute seid bereit, es ist wieder Narrenzeit“. Die Prinzenproklamation beim Ovenstädter Karnevalverein (OKV) hat bereits stattgefunden, jetzt haben die Narren auch die weiteren Veranstaltungen im Visier: Prunksitzungen sind geplant am 18. und 19. Februar kommenden Jahres, ganz besonders am Herzen liegt den OKV-Aktiven der Kinderkarneval am 20. Februar. „Weil die kleinen Närrinnen und Narren meiner Meinung nach am meisten unter der Pandemie gelitten und so einen riesigen Dienst an der Gesellschaft geleistet haben“, ist OKV-Schatzmeister Andreas Reckeweg überzeugt.

Tollitäten für die Session 2021/2022 sind Prinzessin Sarah I. Reckeweg. Ihr Prinz heißt Tobias I. Bückmann. Und als Jugendtollitäten sind Maja I. Patzak und Adjutantin Jayla Joyce Ehikioya gestartet. Die Kinderprinzessin heißt Hanna-Sofia I. Thoma, als Adjutantin streift Sophia Herold durch diese sicherlich außergewöhnliche fünfte Jahreszeit.

Für Sarah Reckeweg, trotz Namensgleichheit nicht direkt mit dem Schatzmeister verwandt, liegt der OKV ganz nahe. „Ich freue mich auf die Session, weil die Welt sich weiter drehen muss,“ sagt sie zum MT. Außerdem ist der Karneval für die 27-Jährige ein schöner Ausgleich zum Beruf als Abteilungsleiterin in der Fleischabteilung bei Edeka-Röthemeier in Eisbergen.

Tobias Bückmann, leidenschaftlicher Lkw-Fahrer und Trecker-Fan, freut sich ebenfalls auf die Session – und für den 28-Jährigen Karnevalsfreund war klar, wie das erste Foto nach Verkündigung als Tollität aussehen muss: natürlich mit Trecker.

In der Alten Molkerei in Frille gab es bereits einen Vorgeschmack auf die laufende Session. - © Lehrke
In der Alten Molkerei in Frille gab es bereits einen Vorgeschmack auf die laufende Session. - © Lehrke

Die Narren aus dem Ovenstädter Karnevalverein sind voller Zuversicht, was den Rosenmontagsumzug am 28. Februar kommenden Jahres angeht. „Wir müssen Optimisten sein“, sagt Andreas Reckeweg. Der Umzug gehört zu den kreisweit größten Sessions-Veranstaltungen mit teils über 2.000 Besuchern. Die Vorbereitungen dazu laufen, der OKV arbeitet eng mit dem Ordnungsamt der Stadt zusammen. „Wir machen das, was zu gegebener Zeit geht. An die geltenden Vorschriften werden wir uns auf jeden Fall halten“, versichert Reckeweg am Sonntag gegenüber dem MT.

Dass beim Feiern in Corona-Zeiten höchste Vorsicht geboten ist, sei allen bewusst. Nach aktuellen Stand seien die Session nach der Regelung 2G geplant, nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt zu Veranstaltungen. Und für Reckeweg gilt: „Wir wollen halt ein positives Signal setzten und versuchen, trotz aller Widrigkeiten zu zeigen, dass es auch mit Corona gesellschaftlich weitergehen muss und auch kann. Wenn auch mit viel Aufwand! Aber es muss möglich sein.“

Bereits seit August ist der Karnevalverein intensiver in die Planung eingestiegen, auch damals schon unter der Prämisse: „Wir machen, was möglich ist.“ Im Vorjahr und zu Beginn dieses Jahres mussten alle Veranstaltungen wegen Corona abgesagt werden, auch der am 15. Februar geplante Rosenmontagsumzug. Davon gehen die Narren für 2022 nicht aus. Sollten dennoch Veranstaltungen gestrichen werden, habe man es wenigstens versucht, heißt es aus dem OKV. „Wir wollen doch nicht bis in alle Ewigkeit nur Trübsal blasen“, sagt Andreas Reckeweg und setzt hinzu: „Worin besteht denn sonst wohl die Alternative?“

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