Fährstelle Fährstraße: Wie wertvoll sind die Reste? Petershagen (mt/hy). Mit Spannung wartet der Verein der Ortsheimatpflege Petershagen auf die Ergebnisse seiner Anfrage beim Denkmalamt im September 2020. Der Ausgang ist nach Ortsterminen noch offen. Gegenstand ist die Bitte um Prüfung des Denkmalwertes der erhaltenen Reste der Fährstelle in der Fährstraße, darunter die Hochseilanlage mit Mast und Hochwassermarken (1841, 1940, 1946, 1956), Abspannklotz und Hochwasserstegen. Der Verein setzt sich für die Erhaltung ein und beabsichtigt, Fördergelder zu beantragen. Das war ein Thema bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Vorsitzender Uwe Jacobsen blickte in seinem Jahresbericht auf die Zeit der Pandemie zurück. Mit Rücksicht auf die Vereinsstruktur hat der Vorstand schon sehr früh alle Aktivitäten, die auf persönlicher Anwesenheit beruhten, ausgesetzt und an dem Prinzip der Vorsicht bis heute festgehalten. Zugleich standen Fragen der Nachhaltigkeit und Zielsetzung im Vordergrund. Die Überlegungen führten zur erfolgreichen Beantragung eines Heimatschecks beim Ministerium für Heimat und Kommunales. Er ermöglichte die Neuausrichtung der Internetpräsenz mit großem Erfolg. Der Digitale Stadtrundgang ist sehr beliebt, sagt Jacobsen. Besucher können individuell und kostenlos eine Stadtführung mit dem Smartphone durch Petershagen unternehmen. Ein Stadtplan dient der Orientierung und führt an den Sehenswürdigkeiten entlang. Viele Details der heimatpflegerischen Überlieferung stehen zum Abruf im Digitalen Museum bereit. Die Homepage umfasst aktuell 52 Blogeinträge, 83 Zeitleisten-Einträge, 146 Geschichts-Seiten, 174 Landkarten-Marker und 749 Historische Kalenderblätter. Im Durchschnitt besuchen am Tag 40 bis 70 Gäste die Homepage, deren Angebot ständig erweitert wird. Der Verein veröffentliche im Juli die vierte Ausgabe seiner Heimatblätter. Sie widmet sich unter dem Motto „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zwei Quellen zur jüdischen Schulgeschichte und bildet dazu Landkarten aus dem Preußischen Urkataster ab. Bei Interesse können Exemplare zur Verfügung gestellt werden. Auch die Neuauflage der Stadtgeschichte von Gustav Hestermann habe einen großen Leserkreis gefunden. Bei der Versammlung wurde auch der Vorstand bestätigt. In ihren Ämtern bleiben für weitere drei Jahre Ortsheimatpfleger Uwe Jacobsen als Vorsitzender, Sabine Lewin als seine Vertreterin, Dietrich Kloth als Kassenwart und Karen Schmidtke als Schriftführerin.

Fährstelle Fährstraße: Wie wertvoll sind die Reste?

Der Fährmast der Hochseilanlage in Patershagen, der auch die Hochwassermarken aufweist.
Foto: privat
© pr

Petershagen (mt/hy). Mit Spannung wartet der Verein der Ortsheimatpflege Petershagen auf die Ergebnisse seiner Anfrage beim Denkmalamt im September 2020. Der Ausgang ist nach Ortsterminen noch offen. Gegenstand ist die Bitte um Prüfung des Denkmalwertes der erhaltenen Reste der Fährstelle in der Fährstraße, darunter die Hochseilanlage mit Mast und Hochwassermarken (1841, 1940, 1946, 1956), Abspannklotz und Hochwasserstegen.

Der Verein setzt sich für die Erhaltung ein und beabsichtigt, Fördergelder zu beantragen. Das war ein Thema bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Vorsitzender Uwe Jacobsen blickte in seinem Jahresbericht auf die Zeit der Pandemie zurück. Mit Rücksicht auf die Vereinsstruktur hat der Vorstand schon sehr früh alle Aktivitäten, die auf persönlicher Anwesenheit beruhten, ausgesetzt und an dem Prinzip der Vorsicht bis heute festgehalten.

Zugleich standen Fragen der Nachhaltigkeit und Zielsetzung im Vordergrund. Die Überlegungen führten zur erfolgreichen Beantragung eines Heimatschecks beim Ministerium für Heimat und Kommunales. Er ermöglichte die Neuausrichtung der Internetpräsenz mit großem Erfolg. Der Digitale Stadtrundgang ist sehr beliebt, sagt Jacobsen. Besucher können individuell und kostenlos eine Stadtführung mit dem Smartphone durch Petershagen unternehmen. Ein Stadtplan dient der Orientierung und führt an den Sehenswürdigkeiten entlang. Viele Details der heimatpflegerischen Überlieferung stehen zum Abruf im Digitalen Museum bereit.

Die Homepage umfasst aktuell 52 Blogeinträge, 83 Zeitleisten-Einträge, 146 Geschichts-Seiten, 174 Landkarten-Marker und 749 Historische Kalenderblätter. Im Durchschnitt besuchen am Tag 40 bis 70 Gäste die Homepage, deren Angebot ständig erweitert wird. Der Verein veröffentliche im Juli die vierte Ausgabe seiner Heimatblätter. Sie widmet sich unter dem Motto „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zwei Quellen zur jüdischen Schulgeschichte und bildet dazu Landkarten aus dem Preußischen Urkataster ab. Bei Interesse können Exemplare zur Verfügung gestellt werden. Auch die Neuauflage der Stadtgeschichte von Gustav Hestermann habe einen großen Leserkreis gefunden.

Bei der Versammlung wurde auch der Vorstand bestätigt. In ihren Ämtern bleiben für weitere drei Jahre Ortsheimatpfleger Uwe Jacobsen als Vorsitzender, Sabine Lewin als seine Vertreterin, Dietrich Kloth als Kassenwart und Karen Schmidtke als Schriftführerin.

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