"Das ist eine Sauerei": Illegale Müllentsorgung erzürnt Landschaftswächter Jürgen Krüger Petershagen-Friedewalde. Als Naturschutzwächter Willi Traue bei einer Autofahrt zufällig die blauen Müllsäcke sieht, fährt es aus ihm heraus. „Das ist eine Sauerei“, schimpft der 77-jährige Friedewalder angesichts des illegal entsorgten Mülls im Wald. Sogleich beginnt er mit der Suche nach Hinweisen und erinnert sich an einen Vorfall vor drei Jahren. „Da habe ich im Müll Bewerbungsunterlagen gefunden. Der Täter ist ermittelt worden“, sagt der Jäger und Naturschützer. Bei diesem Müllhaufen am Rand des Meßlinger Weges, der links und rechts von der Lavelsloher Straße abgeht und parallel zur L770 verläuft, wird er nicht fündig. Einige hundert Meter weiter liegen die nächsten beiden Müllsäcke. Auch hier sucht Traue nach Hinweisen, geht aber erneut leer aus. Mittlerweile hat er die Stadt Petershagen informiert, die den Müll abholt und fachgerecht entsorgt. Zwischen 500 Euro und 700 Euro, so die Schätzung, wird diese Ordnungswidrigkeit den Steuerzahler kosten. Sollte der Täter ermittelt werden, droht ihm ein Bußgeld zwischen 410 Euro und 1.500 Euro. Das geht aus dem Bußgeldkatalog des VFR-Verlages hervor. Illegale Müllentsorgung wird nach den Angaben des Berliner Strafrechtsanwaltes Ulrich Lehmann in der Regel dann als Straftat behandelt, wenn dadurch Gewässer, Boden oder Luft nachhaltig verunreinigt werden oder wenn eine solche Verunreinigung droht. Das dürfte in diesem Fall nicht so sein, dennoch ist Willi Traue entrüstet. „Ich verstehe nicht, wie man so etwas tun kann. Mir ist das unbegreiflich.“

"Das ist eine Sauerei": Illegale Müllentsorgung erzürnt Landschaftswächter

Entsetzt: Naturschutzwächter Willi Traue hat umgehend die Stadt Petershagen informiert. Foto: Jürgen Krüger © Jürgen Krüger

Petershagen-Friedewalde. Als Naturschutzwächter Willi Traue bei einer Autofahrt zufällig die blauen Müllsäcke sieht, fährt es aus ihm heraus. „Das ist eine Sauerei“, schimpft der 77-jährige Friedewalder angesichts des illegal entsorgten Mülls im Wald.

Sogleich beginnt er mit der Suche nach Hinweisen und erinnert sich an einen Vorfall vor drei Jahren. „Da habe ich im Müll Bewerbungsunterlagen gefunden. Der Täter ist ermittelt worden“, sagt der Jäger und Naturschützer. Bei diesem Müllhaufen am Rand des Meßlinger Weges, der links und rechts von der Lavelsloher Straße abgeht und parallel zur L770 verläuft, wird er nicht fündig.

Einige hundert Meter weiter liegen die nächsten beiden Müllsäcke. Auch hier sucht Traue nach Hinweisen, geht aber erneut leer aus. Mittlerweile hat er die Stadt Petershagen informiert, die den Müll abholt und fachgerecht entsorgt. Zwischen 500 Euro und 700 Euro, so die Schätzung, wird diese Ordnungswidrigkeit den Steuerzahler kosten. Sollte der Täter ermittelt werden, droht ihm ein Bußgeld zwischen 410 Euro und 1.500 Euro. Das geht aus dem Bußgeldkatalog des VFR-Verlages hervor.

Illegale Müllentsorgung wird nach den Angaben des Berliner Strafrechtsanwaltes Ulrich Lehmann in der Regel dann als Straftat behandelt, wenn dadurch Gewässer, Boden oder Luft nachhaltig verunreinigt werden oder wenn eine solche Verunreinigung droht. Das dürfte in diesem Fall nicht so sein, dennoch ist Willi Traue entrüstet. „Ich verstehe nicht, wie man so etwas tun kann. Mir ist das unbegreiflich.“

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