Das Patenkind des Präsidenten Frank-Walter Steinmeier übernimmt Ehrenpatenschaft für kleine Abygail Joan Petershagen (lkp). Die kleine Abygail Joan ist ein Kind, wie es sich jede Mutter wünscht: ruhig, freundlich und fröhlich – kurzum: „Superlieb“, wie die Mutter sagt. Offensichtlich freute es die 14 Monate alte Frillerin auch, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft für sie übernommen hatte. Denn Abygail Joan ist das siebte Kind ihrer Eltern Sabrina und Thomas Pape. „Das ist das dritte Mal, dass ich in meiner Amtszeit als Bürgermeister eine Ehrenpatenschaftsurkunde übergeben darf“, freute sich auch Bürgermeister Dieter Blume bei der Verleihung im Rathaus in Lahde. Seit Einführung der Ehrenpatenschaft in der neugegründeten Bundesrepublik hätten die seither zwölf Bundespräsidenten für bislang mehr als 80.000 Kinder die Ehrenpatenschaft übernommen. Der Akt, mit dem der Staat seine besondere Verpflichtung für Familien mit vielen Kindern zum Ausdruck bringe, habe freilich einen mehr symbolischen Charakter, räumte Blume ein. Denn anders als herkömmliche Paten geht der Bundespräsident mit einer Patenschaft keine längerfristige oder gar lebenslange Verpflichtung ein. Abygail Joans Eltern bekamen 500 Euro geschenkt, und der Bürgermeister hielt einen Blumenstrauß für die Mutter bereit. „Die Patenschaft des Bundespräsidenten bedeutet mir sehr viel“, war Sabrina Pape ganz gerührt. Damit gerechnet hatte sie jedoch nicht – im Gegenteil. Aufgrund einer Schwangerschaftsthrombose hätte nach dem sechsten Kind Schluss sein sollen. Doch nach drei Jahren stellte sich Abygail Joan ein. Nachbarn hätten sie dann nach der Geburt der Kleinen am 13. April 2019 im Mindener Klinikum auf die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten aufmerksam gemacht, erzählte Sabrina Pape. So meldeten sich die Eltern bei der Verwaltung. Eigentlich hätte der symbolische Akt der Urkundenüberreichung innerhalb des ersten Lebensjahres erfolgen sollen. Doch dann kam Corona dazwischen, so dass der kleine Empfang im Rathaus mit mehr als zweimonatiger Verspätung und auf Distanz nachgeholt werden musste.

Das Patenkind des Präsidenten

Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten: Bürgermeister Dieter Blume überreichte Sabrina Pape die Urkunde und ein Foto von Frank-Walter Steinmeier für ihre Tochter Abygail Joan. MT- © Foto: Langenkämper

Petershagen (lkp). Die kleine Abygail Joan ist ein Kind, wie es sich jede Mutter wünscht: ruhig, freundlich und fröhlich – kurzum: „Superlieb“, wie die Mutter sagt. Offensichtlich freute es die 14 Monate alte Frillerin auch, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft für sie übernommen hatte. Denn Abygail Joan ist das siebte Kind ihrer Eltern Sabrina und Thomas Pape.

„Das ist das dritte Mal, dass ich in meiner Amtszeit als Bürgermeister eine Ehrenpatenschaftsurkunde übergeben darf“, freute sich auch Bürgermeister Dieter Blume bei der Verleihung im Rathaus in Lahde. Seit Einführung der Ehrenpatenschaft in der neugegründeten Bundesrepublik hätten die seither zwölf Bundespräsidenten für bislang mehr als 80.000 Kinder die Ehrenpatenschaft übernommen.

Der Akt, mit dem der Staat seine besondere Verpflichtung für Familien mit vielen Kindern zum Ausdruck bringe, habe freilich einen mehr symbolischen Charakter, räumte Blume ein. Denn anders als herkömmliche Paten geht der Bundespräsident mit einer Patenschaft keine längerfristige oder gar lebenslange Verpflichtung ein. Abygail Joans Eltern bekamen 500 Euro geschenkt, und der Bürgermeister hielt einen Blumenstrauß für die Mutter bereit. „Die Patenschaft des Bundespräsidenten bedeutet mir sehr viel“, war Sabrina Pape ganz gerührt. Damit gerechnet hatte sie jedoch nicht – im Gegenteil.

Aufgrund einer Schwangerschaftsthrombose hätte nach dem sechsten Kind Schluss sein sollen. Doch nach drei Jahren stellte sich Abygail Joan ein. Nachbarn hätten sie dann nach der Geburt der Kleinen am 13. April 2019 im Mindener Klinikum auf die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten aufmerksam gemacht, erzählte Sabrina Pape. So meldeten sich die Eltern bei der Verwaltung.

Eigentlich hätte der symbolische Akt der Urkundenüberreichung innerhalb des ersten Lebensjahres erfolgen sollen. Doch dann kam Corona dazwischen, so dass der kleine Empfang im Rathaus mit mehr als zweimonatiger Verspätung und auf Distanz nachgeholt werden musste.

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