Christbaumschmuck aus dem Thüringer Wald in der Glashütte Petershagen-Ovenstädt (mt/hy). Kunstvoll bemalte Kugeln, zierliche Glasvögel oder üppige Dekore – der handgefertigte Christbaumschmuck aus dem Thüringer Wald entfaltet seine Pracht in vielen Gestalten. An den vier Adventswochenenden präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Ovenstädt eine Auswahl der Kunstwerke, die dort verkauft werden. Die Miniaturen des traditionellen Glasbläserhandwerks haben Weltberühmtheit erlangt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Thüringer Wald, insbesondere die Stadt Lauscha, Zentrum der Produktion der gläsernen Kostbarkeiten. Sie werden in der Region traditionell „vor der Lampe“, einer kleinen Gasflamme, geblasen, geformt und dekoriert. Dazu werden Kugeln und Objekte versilbert, bemalt, mit Glimmer bestäubt oder mit glitzernden Drähten umsponnen. Das Angebot reicht von den klassischen „Reflexen“ – Glaskugeln mit einem eingedrückten Hohlraum, der das Licht kunstvoll einfängt – bis hin zu naturgetreuen Glasvögeln. Mit feinen Drähten umsponnene Miniaturen fangen Märchenmotive ein, traditionelle Formen lassen die Spielzeuge des 19. Jahrhunderts wiederaufleben. Vertreten sind die Werkstätten Magdolna Hähnlein/Marolin, Steinach (Thüringen); Formgeblasener Christbaumschmuck Michael Haberland, Lauscha; Glasbläserei Thüringer Weihnacht Helmut Bartholmes, Neuhaus a.R.; Glas-Ambiente Hausdörfer, Sonneberg; Glasphantasien René Möller, Siegmundsburg. Ausstellung und Verkauf sind an den Wochenenden jeweils Samstag und Sonntag 27./28. November., 4./5., 11./12. sowie 18./19. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet.In der Glashütte Gernheim gilt wie in allen LWL-Museen die 2G-Regel (Zutritt für vollständig Geimpfte oder Genesene).

Christbaumschmuck aus dem Thüringer Wald in der Glashütte

Weihnachtsmänner aus Thüringen sind ein beliebter Schmuck. Foto: LWL/ Holtappels © LWL-Industriemuseum/Holtappels

Petershagen-Ovenstädt (mt/hy). Kunstvoll bemalte Kugeln, zierliche Glasvögel oder üppige Dekore – der handgefertigte Christbaumschmuck aus dem Thüringer Wald entfaltet seine Pracht in vielen Gestalten. An den vier Adventswochenenden präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Ovenstädt eine Auswahl der Kunstwerke, die dort verkauft werden.

Die Miniaturen des traditionellen Glasbläserhandwerks haben Weltberühmtheit erlangt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Thüringer Wald, insbesondere die Stadt Lauscha, Zentrum der Produktion der gläsernen Kostbarkeiten. Sie werden in der Region traditionell „vor der Lampe“, einer kleinen Gasflamme, geblasen, geformt und dekoriert. Dazu werden Kugeln und Objekte versilbert, bemalt, mit Glimmer bestäubt oder mit glitzernden Drähten umsponnen.

Das Angebot reicht von den klassischen „Reflexen“ – Glaskugeln mit einem eingedrückten Hohlraum, der das Licht kunstvoll einfängt – bis hin zu naturgetreuen Glasvögeln. Mit feinen Drähten umsponnene Miniaturen fangen Märchenmotive ein, traditionelle Formen lassen die Spielzeuge des 19. Jahrhunderts wiederaufleben.

Vertreten sind die Werkstätten Magdolna Hähnlein/Marolin, Steinach (Thüringen); Formgeblasener Christbaumschmuck Michael Haberland, Lauscha; Glasbläserei Thüringer Weihnacht Helmut Bartholmes, Neuhaus a.R.; Glas-Ambiente Hausdörfer, Sonneberg; Glasphantasien René Möller, Siegmundsburg.

Ausstellung und Verkauf sind an den Wochenenden jeweils Samstag und Sonntag 27./28. November., 4./5., 11./12. sowie 18./19. Dezember von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

In der Glashütte Gernheim gilt wie in allen LWL-Museen die 2G-Regel (Zutritt für vollständig Geimpfte oder Genesene).

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