Christa und Werner Rüter: Funkenflug auf dem Tanzparkett Petershagen-Friedewalde (Wes). Im Jahr 1961 läuteten für Werner und Christa Rüter in der Friedewalder Kirche die Hochzeitsglocken. 60 Jahre sind nun vergangen, seitdem die Jubilare ihr Eheversprechen vor Pastor Hartmann abgaben. Die Diamantene Hochzeit wird im Kreise der Familie, Nachbarn und Freunde gefeiert. Unter den Gratulanten sind jeweils ein Sohn und eine Tochter mit ihren Eheleuten. Zur großen Familie gehören fünf Enkelkinder (vier Mädchen und ein Junge) sowie vier Urenkel (drei Mädchen und ein Junge). Werner Rüter wurde 1939 in Minderheide geboren. Dort ging er bis 1954 in die Volksschule. Konfirmation wurde 1953 in der Marienkirche in Minden gefeiert. Dem Schulbesuch schloss sich eine dreijährige Maurerlehre bei der Firma Becker in Minden an. Ab 1959 arbeitete er 19 Jahre lang als Maurerpolier in der Hochbaufirma Banesce & Thiele (Hartum). Der weitere berufliche Werdegang führte ihn 1978 zur in Friedewalde ansässigen Firma Höch (später Buddenbohm & Partner). In diesem Unternehmen war Werner Rüter bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 ebenfalls als Maurerpolier tätig. Christa Rüter, geborene Mohrhoff, erblickte 1942 in Friedewalde das Licht der Welt. In ihrem Heimatdorf ging sie unter anderem bei den Lehrern Röckemann und Neitmann zur Schule. Im Jahr 1957 nahm Pastor Hartmann die Konfirmation in der Friedewalder Kirche vor. „Nach meiner Schulzeit folgte eine eineinhalbjährige Ausbildung in der Schneiderei Muermann in Minden. Danach besuchte ich weitere eineinhalb Jahre eine Kochschule in Minden. Bei Muermann habe ich bis 1962 als Näherin gearbeitet. Es folgte der Wechsel ins Textilhaus Niemann in Friedewalde. Im Alter von 60 Jahren bin ich als Gardinennäherin in den Ruhestand gegangen“, erzählte Christa Rüter. Kennengelernt hat sie ihren späteren Ehemann bei einem Tanzabend im Saal der Friedewalder Gaststätte Deutsches Haus. Nach der Hochzeit zogen die Frischvermählten in ihr Elternhaus (Möllers Kamp). Dort nahm Werner Rüter im Laufe der Jahre als „Mann vom Fach“ zahlreiche An- und Umbauten vor. Sohn und Tochter kamen in den Jahren 1967 und 1971 zur Welt. Der Jubilar ist untrennbar mit der Geschichte des Rassegeflügelzuchtvereins Friedewalde verbunden. 50 Jahre gehörte er dem Vorstand an, über 30 Jahre lang war er als Ausstellungsleiter tätig. Allein 24 Jahre stand Werner Rüter als erster Vorsitzender in der Verantwortung. Der Ehrenmeister des Landesverbandes Westfalen-Lippe hat an unzähligen Ausstellungen teilgenommen. Pokale, Wimpel, Urkunden und Plaketten erinnern an sein Wirken in der Geflügelzucht. „Ich war von Friedewalde bis Ulm unterwegs. Zunächst habe ich Brahma-Hühner gezüchtet, später Modena-Tauben“, blickte der Jubilar zurück. Auch seine Ehefrau hält seit vielen Jahren dem Rassegeflügelverein Friedewalde die Treue.

Christa und Werner Rüter: Funkenflug auf dem Tanzparkett

Christa und Werner Rüter sind seit 60 Jahren miteinander verheiratet. Foto: Ulrich Westermann © Westermann

Petershagen-Friedewalde (Wes). Im Jahr 1961 läuteten für Werner und Christa Rüter in der Friedewalder Kirche die Hochzeitsglocken. 60 Jahre sind nun vergangen, seitdem die Jubilare ihr Eheversprechen vor Pastor Hartmann abgaben. Die Diamantene Hochzeit wird im Kreise der Familie, Nachbarn und Freunde gefeiert. Unter den Gratulanten sind jeweils ein Sohn und eine Tochter mit ihren Eheleuten. Zur großen Familie gehören fünf Enkelkinder (vier Mädchen und ein Junge) sowie vier Urenkel (drei Mädchen und ein Junge).

Werner Rüter wurde 1939 in Minderheide geboren. Dort ging er bis 1954 in die Volksschule. Konfirmation wurde 1953 in der Marienkirche in Minden gefeiert. Dem Schulbesuch schloss sich eine dreijährige Maurerlehre bei der Firma Becker in Minden an. Ab 1959 arbeitete er 19 Jahre lang als Maurerpolier in der Hochbaufirma Banesce & Thiele (Hartum). Der weitere berufliche Werdegang führte ihn 1978 zur in Friedewalde ansässigen Firma Höch (später Buddenbohm & Partner). In diesem Unternehmen war Werner Rüter bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 ebenfalls als Maurerpolier tätig.

Christa Rüter, geborene Mohrhoff, erblickte 1942 in Friedewalde das Licht der Welt. In ihrem Heimatdorf ging sie unter anderem bei den Lehrern Röckemann und Neitmann zur Schule. Im Jahr 1957 nahm Pastor Hartmann die Konfirmation in der Friedewalder Kirche vor. „Nach meiner Schulzeit folgte eine eineinhalbjährige Ausbildung in der Schneiderei Muermann in Minden. Danach besuchte ich weitere eineinhalb Jahre eine Kochschule in Minden. Bei Muermann habe ich bis 1962 als Näherin gearbeitet. Es folgte der Wechsel ins Textilhaus Niemann in Friedewalde. Im Alter von 60 Jahren bin ich als Gardinennäherin in den Ruhestand gegangen“, erzählte Christa Rüter. Kennengelernt hat sie ihren späteren Ehemann bei einem Tanzabend im Saal der Friedewalder Gaststätte Deutsches Haus. Nach der Hochzeit zogen die Frischvermählten in ihr Elternhaus (Möllers Kamp). Dort nahm Werner Rüter im Laufe der Jahre als „Mann vom Fach“ zahlreiche An- und Umbauten vor.

Sohn und Tochter kamen in den Jahren 1967 und 1971 zur Welt.

Der Jubilar ist untrennbar mit der Geschichte des Rassegeflügelzuchtvereins Friedewalde verbunden. 50 Jahre gehörte er dem Vorstand an, über 30 Jahre lang war er als Ausstellungsleiter tätig. Allein 24 Jahre stand Werner Rüter als erster Vorsitzender in der Verantwortung.

Der Ehrenmeister des Landesverbandes Westfalen-Lippe hat an unzähligen Ausstellungen teilgenommen. Pokale, Wimpel, Urkunden und Plaketten erinnern an sein Wirken in der Geflügelzucht. „Ich war von Friedewalde bis Ulm unterwegs. Zunächst habe ich Brahma-Hühner gezüchtet, später Modena-Tauben“, blickte der Jubilar zurück. Auch seine Ehefrau hält seit vielen Jahren dem Rassegeflügelverein Friedewalde die Treue.

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