Brutstätte der Schwäne im Petershäger Hafen gefährdet Petershagen (Wes). In den vergangenen Jahren haben in der Nähe der Weser regelmäßig Höckerschwäne erfolgreich gebrütet. Allerdings mussten wegen starker Regenfälle auch Nester aufgegeben werden. Die Folge der Niederschläge war, dass der Wasserstand anstieg, die Nestkante erreichte und schließlich überflutete. Dann blieb dem Schwanenweibchen nichts anderes übrig, als sich zu entfernen und die Brutstätte ihrem Schicksal zu überlassen. In diesem Jahr haben sich die großen Entenvögel mit dem langen Hals auf der Südseite des Petershäger Hafens angesiedelt. Als Material für den erhöhten Nestaufbau wurden Schilf und weitere Wasserpflanzen verarbeitet. Zarte Vogelfedern, Daunen oder Dunen genannt, sorgen für die Polsterung. Allerdings ist die Brutstätte gefährdet. Bis Anfang voriger Woche war das Nest von Sandbänken und Grünflächen umgeben, nach den starken Regenfällen sind in den Vertiefungen Wassertümpel entstanden, die sich inzwischen bis auf wenige Meter dem Nest genähert haben. „Nach der Trockenheit in den vergangenen Jahren sollten wir froh über jeden Regentropfen sein, für das Schwanennest könnte ein weiterer Anstieg des Wasserspiegels allerdings gefährlich werden“, hatte ein Spaziergänger Sorge. Viele beobachten die Entwicklung derzeit. Die jungen Schwäne schlüpfen nach fünf Wochen Brutdauer. Die Nestlinge tragen in ihren ersten Lebenswochen ein graues Dunenkleid, das bei der Mauser im Spätherbst graubraun und im Laufe der Jahre immer heller wird. Letztlich schmückt die Schwäne ein schneeweißes Gefieder. Die Jungtiere sind nach etwa viereinhalb Monaten flugfähig. Die Alttiere bleiben sich ein Leben lang treu. Sie führen ihren Nachwuchs im Familienverbund über Wasser und Land, bis sie sich von ihm trennen.

Brutstätte der Schwäne im Petershäger Hafen gefährdet

Petershagen (Wes). In den vergangenen Jahren haben in der Nähe der Weser regelmäßig Höckerschwäne erfolgreich gebrütet. Allerdings mussten wegen starker Regenfälle auch Nester aufgegeben werden. Die Folge der Niederschläge war, dass der Wasserstand anstieg, die Nestkante erreichte und schließlich überflutete. Dann blieb dem Schwanenweibchen nichts anderes übrig, als sich zu entfernen und die Brutstätte ihrem Schicksal zu überlassen.

Nach den Niederschlägen ist das Wasser dem Schwanennest mit dem brütenden Alttier immer näher gerückt. Foto: wes - © Westermann
Nach den Niederschlägen ist das Wasser dem Schwanennest mit dem brütenden Alttier immer näher gerückt. Foto: wes - © Westermann

In diesem Jahr haben sich die großen Entenvögel mit dem langen Hals auf der Südseite des Petershäger Hafens angesiedelt. Als Material für den erhöhten Nestaufbau wurden Schilf und weitere Wasserpflanzen verarbeitet. Zarte Vogelfedern, Daunen oder Dunen genannt, sorgen für die Polsterung.

Allerdings ist die Brutstätte gefährdet. Bis Anfang voriger Woche war das Nest von Sandbänken und Grünflächen umgeben, nach den starken Regenfällen sind in den Vertiefungen Wassertümpel entstanden, die sich inzwischen bis auf wenige Meter dem Nest genähert haben.

„Nach der Trockenheit in den vergangenen Jahren sollten wir froh über jeden Regentropfen sein, für das Schwanennest könnte ein weiterer Anstieg des Wasserspiegels allerdings gefährlich werden“, hatte ein Spaziergänger Sorge. Viele beobachten die Entwicklung derzeit. Die jungen Schwäne schlüpfen nach fünf Wochen Brutdauer. Die Nestlinge tragen in ihren ersten Lebenswochen ein graues Dunenkleid, das bei der Mauser im Spätherbst graubraun und im Laufe der Jahre immer heller wird. Letztlich schmückt die Schwäne ein schneeweißes Gefieder. Die Jungtiere sind nach etwa viereinhalb Monaten flugfähig. Die Alttiere bleiben sich ein Leben lang treu. Sie führen ihren Nachwuchs im Familienverbund über Wasser und Land, bis sie sich von ihm trennen.

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