Brückenumbau in Jössen erst 2022 Petershagen (hy). Der Baubeginn der Jösser Kanalbrücke verschiebt sich erneut. Bauamtsleiter Kay Busche teilte im Infrastrukturausschuss mit, dass die Arbeiten im Frühjahr 2022 beginnen sollen. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser begründet diese erneute Verzögerung damit, dass die Sanierung nicht im Zuge einer Winterbaumaßnahme machbar sei. Dafür stellt die Behörde in Aussicht, dass das Bauwerk über den Schleusenkanal künftig für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von zwölf statt wie bisher für sechs Tonnen zugelassen ist. Die Brücke in Jössen ist seit Herbst 2016 gesperrt. Eine Überprüfung hatte ergeben, dass sie derart marode ist, dass eine Instandsetzung sich nicht lohne. Einen Ersatzneubau schloss die Bundesregierung aus. Es gab Proteste aus der Bevölkerung, die mit Plakate ihren Unmut darstellten. Schließlich wurde der Erhalt der Brücke angekündigt. Es folgte eine provisorische Reparatur, so dass seit 2018 Radfahrer und Fußgänger die Brücke wieder nutzen können. Im März hatten Bürger neue Plakate aufgestellt: „Wann gehts los?“, ist dort zu lesen. Diese Frage ist nun geklärt. Auf MT-Nachfrage hatte es noch im März geheißen, dass die Arbeiten im Frühjahr oder Sommer dieses Jahres starten könnten.

Brückenumbau in Jössen erst 2022

Die Sanierung der Kanalbrücke in Jössen lässt weiter auf sich warten. MT-Archivfoto: Hyna © Hyna Claudia

Petershagen (hy). Der Baubeginn der Jösser Kanalbrücke verschiebt sich erneut. Bauamtsleiter Kay Busche teilte im Infrastrukturausschuss mit, dass die Arbeiten im Frühjahr 2022 beginnen sollen.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser begründet diese erneute Verzögerung damit, dass die Sanierung nicht im Zuge einer Winterbaumaßnahme machbar sei. Dafür stellt die Behörde in Aussicht, dass das Bauwerk über den Schleusenkanal künftig für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von zwölf statt wie bisher für sechs Tonnen zugelassen ist.

Die Brücke in Jössen ist seit Herbst 2016 gesperrt. Eine Überprüfung hatte ergeben, dass sie derart marode ist, dass eine Instandsetzung sich nicht lohne. Einen Ersatzneubau schloss die Bundesregierung aus. Es gab Proteste aus der Bevölkerung, die mit Plakate ihren Unmut darstellten. Schließlich wurde der Erhalt der Brücke angekündigt.

Es folgte eine provisorische Reparatur, so dass seit 2018 Radfahrer und Fußgänger die Brücke wieder nutzen können. Im März hatten Bürger neue Plakate aufgestellt: „Wann gehts los?“, ist dort zu lesen. Diese Frage ist nun geklärt. Auf MT-Nachfrage hatte es noch im März geheißen, dass die Arbeiten im Frühjahr oder Sommer dieses Jahres starten könnten.

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