Besser spät als nie: Die Friedewalder Chronik ist fertig Ulrich Westermann Petershagen-Friedewalde (Wes). „In diesem Jahr sind wir mit unserer Ausgabe ein bisschen spät dran. Es hat bereits Anfragen gegeben“, sagt Anneliese Trölenberg. Gemeinsam mit Otto Vinke hat sie jetzt die neue Friedewalder Chronik mit 209 Seiten vorgestellt. Herausgeber ist der Heimatverein. Bereits seit 2004 sammeln die beiden gebürtigen Friedewalder alles über ihr Heimatdorf. Auch Statistiken und Tabellen werden berücksichtigt. Beispiel: Aktuell gibt es 1640 Einwohner in Friedewalde, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 47 Jahren. Sechs Mädchen und fünf Jungen erblickten das Licht der Welt, 23 Personen mussten zu Grabe getragen werden. Neben Themen, die „über den Tellerrand“ blicken und etwa die jüngsten Kommunalwahlen auf Stadt- und Kreisebene beleuchten, geht es im zweiten Teil vor allem um alte und neue Ortsgeschichte. Einzelheiten über das Wetter 2020 hat Heinz Trölenberg zusammengestellt. Die ersten handschriftlichen Aufzeichnungen des früheren Landwirts gehen auf das Jahr 1962 zurück. Damals begann der inzwischen 90-Jährige aus beruflichen Gründen damit, Daten zu sammeln und nach und nach die Beobachtungen und Ergebnisse zu verfeinern. Bei seinen Aufzeichnungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 kommt er auf eine Niederschlagsmenge von 715 Millimetern. „In den Wachstumsmonaten März bis Mai herrschte Wassermangel. Der Juni-Regen hat wohl noch dem Roggen und Weizen geholfen, auch Rüben, Kartoffeln, Wiesen und Weiden haben davon profitiert. Aber für Wintergerste und Raps kamen die Niederschläge zu spät“, bekräftigt der Wetterfachmann. Die Inhaltsangabe der neuen Chronik ist gleichzeitig eine Monatsübersicht, in der in Stichpunkten die Themen vom Neujahrs-Gottesdienst mit Kaffeetrinken im Krummenhof (1. Januar) bis zum coronabedingten Altjahresabend-Onlinegottesdienst (31. Dezember) aufgeführt werden. Weiter geht es um die Friedewalder Kirchengeschichte und eine Chronik der Jahre 1829 bis 1840 mit Witterung, Getreidepreisen, Einwohnerzählung, Festveranstaltungen und den Namen der Gemeinderatsmitglieder. Das letzte Kapitel bilden Schüleraufsätze. „Uns ist bekannt, dass in zahlreichen Friedewalder Haushalten die Chronikbände zurückgelegt werden und so ein Privatarchiv entstanden ist“, betonen Anneliese Trölenberg und Otto Vinke. Das Jahresbuch wird nicht nur in Friedewalde, sondern auch in den benachbarten Ortschaften gelesen. Ein Exemplar kostet zwölf Euro. Ansprechpersonen sind Otto Vinke, Telefon (0 57 04) 5 56, und Anneliese Trölenberg, (0 57 04) 2 25.

Besser spät als nie: Die Friedewalder Chronik ist fertig

Petershagen-Friedewalde (Wes). „In diesem Jahr sind wir mit unserer Ausgabe ein bisschen spät dran. Es hat bereits Anfragen gegeben“, sagt Anneliese Trölenberg. Gemeinsam mit Otto Vinke hat sie jetzt die neue Friedewalder Chronik mit 209 Seiten vorgestellt. Herausgeber ist der Heimatverein.

Verantwortlich für das Nachschlagewerk sind Anneliese Trölenberg und Otto Vinke. Foto: Ulrich Westermann - © westermann
Verantwortlich für das Nachschlagewerk sind Anneliese Trölenberg und Otto Vinke. Foto: Ulrich Westermann - © westermann

Bereits seit 2004 sammeln die beiden gebürtigen Friedewalder alles über ihr Heimatdorf. Auch Statistiken und Tabellen werden berücksichtigt. Beispiel: Aktuell gibt es 1640 Einwohner in Friedewalde, das Durchschnittsalter liegt bei knapp 47 Jahren. Sechs Mädchen und fünf Jungen erblickten das Licht der Welt, 23 Personen mussten zu Grabe getragen werden.

Neben Themen, die „über den Tellerrand“ blicken und etwa die jüngsten Kommunalwahlen auf Stadt- und Kreisebene beleuchten, geht es im zweiten Teil vor allem um alte und neue Ortsgeschichte.

Einzelheiten über das Wetter 2020 hat Heinz Trölenberg zusammengestellt. Die ersten handschriftlichen Aufzeichnungen des früheren Landwirts gehen auf das Jahr 1962 zurück. Damals begann der inzwischen 90-Jährige aus beruflichen Gründen damit, Daten zu sammeln und nach und nach die Beobachtungen und Ergebnisse zu verfeinern. Bei seinen Aufzeichnungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 kommt er auf eine Niederschlagsmenge von 715 Millimetern. „In den Wachstumsmonaten März bis Mai herrschte Wassermangel. Der Juni-Regen hat wohl noch dem Roggen und Weizen geholfen, auch Rüben, Kartoffeln, Wiesen und Weiden haben davon profitiert. Aber für Wintergerste und Raps kamen die Niederschläge zu spät“, bekräftigt der Wetterfachmann.

Die Inhaltsangabe der neuen Chronik ist gleichzeitig eine Monatsübersicht, in der in Stichpunkten die Themen vom Neujahrs-Gottesdienst mit Kaffeetrinken im Krummenhof (1. Januar) bis zum coronabedingten Altjahresabend-Onlinegottesdienst (31. Dezember) aufgeführt werden.

Weiter geht es um die Friedewalder Kirchengeschichte und eine Chronik der Jahre 1829 bis 1840 mit Witterung, Getreidepreisen, Einwohnerzählung, Festveranstaltungen und den Namen der Gemeinderatsmitglieder. Das letzte Kapitel bilden Schüleraufsätze.

„Uns ist bekannt, dass in zahlreichen Friedewalder Haushalten die Chronikbände zurückgelegt werden und so ein Privatarchiv entstanden ist“, betonen Anneliese Trölenberg und Otto Vinke. Das Jahresbuch wird nicht nur in Friedewalde, sondern auch in den benachbarten Ortschaften gelesen. Ein Exemplar kostet zwölf Euro. Ansprechpersonen sind Otto Vinke, Telefon (0 57 04) 5 56, und Anneliese Trölenberg, (0 57 04) 2 25.

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