Bedrückend und beglückend: Barkhauserin stellt im Kulturzentrum FriedEL in Eldagsen aus Ursula Koch Petershagen-Eldagsen. Mit einer Kunstausstellung betritt der Verein FriedEL, der die Friedhofskapelle in Eldagsen als Kulturzentrum betreibt, Neuland. Für die Künstlerin Gerhild Schlischewsky ist der Aufbau dagegen eingeübte Routine. Rund 90 Ausstellungen hat sie in den vergangenen 25 Jahren präsentiert. „Malen – malen und kein Ende“ hat sie diese Zusammenstellung, die am Samstag, 14. Mai, um 17.30 Uhr in der Eldagser Dorfstraße 79 eröffnet wird, überschrieben. In zwei Abteilungen unterteilt die Barkhauserin, die sich seit 1990 intensiv der Malerei widmet, ihre Bilder: Bedrückend und beglückend. „Katastrophen-Bilder“ nennt sie die eine Serie, die sie nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York begonnen hat. Seitdem sind 25 weitere „Katastrophen“ hinzugekommen, von BSE über die Ölpest, automatisierte Geflügelschlachtung bis zur Klimakatastrophe. Der Krieg in der Ukraine fehlt allerdings noch. „Das belastet mich zu sehr“, sagt die 68-Jährige. Diese Bilderserie war zuletzt im Dezember in St. Simeonis in Minden ausgestellt. Die Abteilung „beglückend“ sind Bilder, die aus Reiseeindrücken entstanden sind. In Acryl auf Papier, in Ausnahmefällen auch auf Leinwand, hat Schlischewsky ihre in Venedig und an der Ostsee entstandenen Skizzen umgesetzt. Auch das ist nur ein kleiner Ausschnitt, ebenso wie ein Blütenstillleben, die ihr über den Winter und Corona geholfen haben. Die Ausstellung ist bis zum 22. Mai täglich außer dienstags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Gerhild Schlischewsky ist zur Ausstellungseröffnung anwesend und wird am 15., 21. und 22. Mai auch vor Ort arbeiten.

Bedrückend und beglückend: Barkhauserin stellt im Kulturzentrum FriedEL in Eldagsen aus

Die Alhambra ist einer der vielen Reiseeindrücke, die Gerhild Schlischewsky malerisch umgesetzt hat. MT-Foto: U. Koch © Ursula Koch

Petershagen-Eldagsen. Mit einer Kunstausstellung betritt der Verein FriedEL, der die Friedhofskapelle in Eldagsen als Kulturzentrum betreibt, Neuland. Für die Künstlerin Gerhild Schlischewsky ist der Aufbau dagegen eingeübte Routine. Rund 90 Ausstellungen hat sie in den vergangenen 25 Jahren präsentiert. „Malen – malen und kein Ende“ hat sie diese Zusammenstellung, die am Samstag, 14. Mai, um 17.30 Uhr in der Eldagser Dorfstraße 79 eröffnet wird, überschrieben.

In zwei Abteilungen unterteilt die Barkhauserin, die sich seit 1990 intensiv der Malerei widmet, ihre Bilder: Bedrückend und beglückend. „Katastrophen-Bilder“ nennt sie die eine Serie, die sie nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York begonnen hat. Seitdem sind 25 weitere „Katastrophen“ hinzugekommen, von BSE über die Ölpest, automatisierte Geflügelschlachtung bis zur Klimakatastrophe. Der Krieg in der Ukraine fehlt allerdings noch. „Das belastet mich zu sehr“, sagt die 68-Jährige. Diese Bilderserie war zuletzt im Dezember in St. Simeonis in Minden ausgestellt.

Die Abteilung „beglückend“ sind Bilder, die aus Reiseeindrücken entstanden sind. In Acryl auf Papier, in Ausnahmefällen auch auf Leinwand, hat Schlischewsky ihre in Venedig und an der Ostsee entstandenen Skizzen umgesetzt. Auch das ist nur ein kleiner Ausschnitt, ebenso wie ein Blütenstillleben, die ihr über den Winter und Corona geholfen haben.

Die Ausstellung ist bis zum 22. Mai täglich außer dienstags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Gerhild Schlischewsky ist zur Ausstellungseröffnung anwesend und wird am 15., 21. und 22. Mai auch vor Ort arbeiten.

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