Baggern für den Friller Ganztag: Anbau soll Anfang 2022 fertig sein Claudia Hyna Petershagen-Frille. Die Arbeiten zur Erweiterung des Offenen Ganztags in Frille haben begonnen. Aktuell wird der eingeschossige Anbau von 17 Metern Länge mal sechs Metern Breite erstellt, der sich direkt an die Pausenhalle anschließt. Für die Bauphase wurden Toilettencontainer aufgestellt. Die Kosten für den kompletten Bau belaufen sich auf 500.000 Euro. Die Stadt Petershagen profitiert von den zusätzlichen Mitteln, die die Bundesregierung für den beschleunigten Ganztagsausbau der Grundschulkinder bereitstellt, dabei handelt es sich um eine Summe von 750 Millionen Euro. Petershagen erhält davon 242.000 Euro und müsse mindestens 15 Prozent (gut 42.000 Euro) Eigenanteil aufbringen. Die Fertigstellung wird im ersten Quartal 2022 erwartet. Über den Stand der Sanierungen soll die Politik im nächsten Ausschuss für Schule und Sport am 21. September unterrichtet werden, wie Tatjana Brast als Pressesprecherin der Stadt Petershagen gestern mitteilte. Bis jetzt waren die Räumlichkeiten des Offenen Ganztags über das Schulgebäude verteilt. Die Flächen des Ganztagsbereichs bestanden aus einer Küche von 13 Quadratmetern und einem Nebenraum von ebenfalls 13 Quadratmetern Fläche. Dazu kommt das Lesecafé (fünf Quadratmeter). Ab diesem Schuljahr besuchen 72 Schülerinnen und Schüler den Standort Frille des Grundschulverbunds Lahde-Frille, für den Ganztag sind 54 Mädchen und Jungen angemeldet. Das entspricht beinahe einer Verdopplung der Betreuungszahl des Schuljahrs 2018/19. Eine weitere Steigerung ist absehbar, da im Schuljahr 2018/19 keine Eingangsklasse gebildet wurde. Ab dem Schuljahr 2022/23 sind wieder vier Klassen vor Ort. Der interfraktionelle Kreis hatte sich vor einiger Zeit alle Standorte angeschaut und den größten Bedarf in Frille ausgemacht. Nach Aussage des Bürgermeisters habe dieser in den zurückliegenden Jahren am wenigsten von Sanierungen profitiert. Ein Grund dafür war unter anderem, dass dem Teilstandort 2018 das Aus drohte, da wegen zu geringer Anmeldezahlen keine Eingangsklasse gebildet werden konnte. Die Prognosen waren aber gut und sind es bis heute. Auswirkungen könnte auch zwei neue ausgewiesene Baugebiete haben. Darüber hinaus habe die Stadt Bückeburg angekündigt, Schüler aus Cammer verstärkt in Frille einzuschulen. Die dann innen liegenden Flächen der Pausenhalle erhalten Flur- beziehungsweise Innenraumqualität, heißt es im Konzept. Nachdem die vom Planungsbüro im Jahr 2016 festgestellten Mängel im Ganztagsbereich an den Grundschulen der Stadt behoben seien, zeigte eine Besichtigung Anfang dieses Jahres vorrangigen Handlungsbedarf am Standort Frille, erläuterte Amtsleiter Detlev Scheumann.

Baggern für den Friller Ganztag: Anbau soll Anfang 2022 fertig sein

Die wachsende Schülerzahl im Offenen Ganztag macht einen Neubau notwendig. MT-Foto: Oliver Plöger © plö

Petershagen-Frille. Die Arbeiten zur Erweiterung des Offenen Ganztags in Frille haben begonnen. Aktuell wird der eingeschossige Anbau von 17 Metern Länge mal sechs Metern Breite erstellt, der sich direkt an die Pausenhalle anschließt. Für die Bauphase wurden Toilettencontainer aufgestellt.

Die Kosten für den kompletten Bau belaufen sich auf 500.000 Euro. Die Stadt Petershagen profitiert von den zusätzlichen Mitteln, die die Bundesregierung für den beschleunigten Ganztagsausbau der Grundschulkinder bereitstellt, dabei handelt es sich um eine Summe von 750 Millionen Euro. Petershagen erhält davon 242.000 Euro und müsse mindestens 15 Prozent (gut 42.000 Euro) Eigenanteil aufbringen. Die Fertigstellung wird im ersten Quartal 2022 erwartet. Über den Stand der Sanierungen soll die Politik im nächsten Ausschuss für Schule und Sport am 21. September unterrichtet werden, wie Tatjana Brast als Pressesprecherin der Stadt Petershagen gestern mitteilte.

Bis jetzt waren die Räumlichkeiten des Offenen Ganztags über das Schulgebäude verteilt. Die Flächen des Ganztagsbereichs bestanden aus einer Küche von 13 Quadratmetern und einem Nebenraum von ebenfalls 13 Quadratmetern Fläche. Dazu kommt das Lesecafé (fünf Quadratmeter).

Ab diesem Schuljahr besuchen 72 Schülerinnen und Schüler den Standort Frille des Grundschulverbunds Lahde-Frille, für den Ganztag sind 54 Mädchen und Jungen angemeldet. Das entspricht beinahe einer Verdopplung der Betreuungszahl des Schuljahrs 2018/19. Eine weitere Steigerung ist absehbar, da im Schuljahr 2018/19 keine Eingangsklasse gebildet wurde. Ab dem Schuljahr 2022/23 sind wieder vier Klassen vor Ort.

Der interfraktionelle Kreis hatte sich vor einiger Zeit alle Standorte angeschaut und den größten Bedarf in Frille ausgemacht. Nach Aussage des Bürgermeisters habe dieser in den zurückliegenden Jahren am wenigsten von Sanierungen profitiert. Ein Grund dafür war unter anderem, dass dem Teilstandort 2018 das Aus drohte, da wegen zu geringer Anmeldezahlen keine Eingangsklasse gebildet werden konnte. Die Prognosen waren aber gut und sind es bis heute. Auswirkungen könnte auch zwei neue ausgewiesene Baugebiete haben. Darüber hinaus habe die Stadt Bückeburg angekündigt, Schüler aus Cammer verstärkt in Frille einzuschulen.

Die dann innen liegenden Flächen der Pausenhalle erhalten Flur- beziehungsweise Innenraumqualität, heißt es im Konzept.

Nachdem die vom Planungsbüro im Jahr 2016 festgestellten Mängel im Ganztagsbereich an den Grundschulen der Stadt behoben seien, zeigte eine Besichtigung Anfang dieses Jahres vorrangigen Handlungsbedarf am Standort Frille, erläuterte Amtsleiter Detlev Scheumann.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Petershagen