Badeverbot für den Badesee Lahde: Blaualgenkonzentration wieder gestiegen Petershagen-Lahde (mt/hy). Da steht das erste wirklich heiße Wochenende des Sommers vor der Tür – und der Sprung ins kühle Nass des Lahder Badesees ist verboten. Nach einer Beprobung vom Montag hat der Kreis Minden-Lübbecke (Untere Wasserbehörde) ein Badeverbot verhängt. Die Häufigkeit der Blaualgen sei als „hoch bis sehr hoch" anzusehen. Und bei den zu erwartenden schönen Sonnentagen wird die Häufigkeit der Algen noch zunehmen. „Wir hatten gehofft, dass wir um das Badeverbot herumkommen", sagt Evelyn Hotze, Stabstellenleiterin Wirtschaftsförderung und Tourismus im Rathaus Lahde. In den letzten Wochen war die Konzentration der Blaualgen deutlich niedriger, so dass von Woche zu Woche geschaut werden konnte, ob sich die Konzentration so stark erhöht, dass eine Gesundheitsgefährdung eintreten könnte. Das ist jetzt der Fall. „Die Beachbar und der Strandbereich sind von dem Badeverbot nicht betroffen", macht Evelyn Hotze weiter deutlich. Die Anlage an sich bleibe geöffnet, das heißt kühle Getränke, Entspannung beim Blick auf den See und Sandburgen bauen oder Beach-Volleyball sind nach wie vor möglich. „Das Team der Beachbar freut sich, wenn Sie trotzdem kommen," appelliert die Wirtschaftsförderin an die Badeseebesucher. Wie alle gastronomischen Betriebe hat die Beachbar zusätzlich mit den Auswirkungen rund um Corona zu kämpfen. „Die Branche hat es insgesamt schwer. Insofern freuen sich alle Gastronomen in unserem Stadtgebiet über Gäste. Machen Sie mit und seien Sie mit Abstand die besten Gäste." Der Kreis Minden-Lübbecke hatte Befunde mit hohem bis sehr hohem Nachweis von „Blaualgen" im Badesee Lahde erhalten. Auf dieser Basis hat die Untere Wasserbehörde des Kreises erneut das Badeverbot ausgesprochen. In diesem Jahr hatte es bereits am 17. Juni ein Badeverbot wegen Verunreinigung durch die Algen gegeben, später war es aufgehoben worden. Auch in den Jahren 2018 und 2019 hatte der See mit den Bakterien zu kämpfen. Aktuell diskutiert die Politik über Strategien, wie die Problematik in den Griff zu bekommen sei. Da momentan Sitzungspause ist und davor coronabedingt die Treffen der Ratsvertreter ausfielen, gibt es dazu nichts Neues, so die Stadt-Pressesprecherin Tatjana Brast. Aufgrund der Algen kann es bei Badenden zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Hautreizungen, bei Schlucken des Wassers zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Des Weiteren hat die Algenbildung unter Umständen eine Verminderung der Sichttiefe zur Folge. Dadurch sind die Rettungschancen bei Badeunfällen vermindert. Auch für Hunde sind die von den Blaualgen gebildeten Stoffe möglicherweise gefährlich. Aufgrund der warmen Witterung sei von einer Vermehrung der Blaualgen auszugehen, so die Stadt . Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Badeverbot für den Badesee Lahde: Blaualgenkonzentration wieder gestiegen

Baden, Schwimmen und Plantschen ist am Lahder Badesee erstmal wieder nicht möglich. Aufgrund von Blaualgen gilt ein Badeverbot. MT- © Foto: Oliver Plöger (Archiv)

Petershagen-Lahde (mt/hy). Da steht das erste wirklich heiße Wochenende des Sommers vor der Tür – und der Sprung ins kühle Nass des Lahder Badesees ist verboten. Nach einer Beprobung vom Montag hat der Kreis Minden-Lübbecke (Untere Wasserbehörde) ein Badeverbot verhängt.

Die Häufigkeit der Blaualgen sei als „hoch bis sehr hoch" anzusehen. Und bei den zu erwartenden schönen Sonnentagen wird die Häufigkeit der Algen noch zunehmen. „Wir hatten gehofft, dass wir um das Badeverbot herumkommen", sagt Evelyn Hotze, Stabstellenleiterin Wirtschaftsförderung und Tourismus im Rathaus Lahde. In den letzten Wochen war die Konzentration der Blaualgen deutlich niedriger, so dass von Woche zu Woche geschaut werden konnte, ob sich die Konzentration so stark erhöht, dass eine Gesundheitsgefährdung eintreten könnte. Das ist jetzt der Fall.

„Die Beachbar und der Strandbereich sind von dem Badeverbot nicht betroffen", macht Evelyn Hotze weiter deutlich. Die Anlage an sich bleibe geöffnet, das heißt kühle Getränke, Entspannung beim Blick auf den See und Sandburgen bauen oder Beach-Volleyball sind nach wie vor möglich. „Das Team der Beachbar freut sich, wenn Sie trotzdem kommen," appelliert die Wirtschaftsförderin an die Badeseebesucher.

Wie alle gastronomischen Betriebe hat die Beachbar zusätzlich mit den Auswirkungen rund um Corona zu kämpfen. „Die Branche hat es insgesamt schwer. Insofern freuen sich alle Gastronomen in unserem Stadtgebiet über Gäste. Machen Sie mit und seien Sie mit Abstand die besten Gäste."

Der Kreis Minden-Lübbecke hatte Befunde mit hohem bis sehr hohem Nachweis von „Blaualgen" im Badesee Lahde erhalten. Auf dieser Basis hat die Untere Wasserbehörde des Kreises erneut das Badeverbot ausgesprochen. In diesem Jahr hatte es bereits am 17. Juni ein Badeverbot wegen Verunreinigung durch die Algen gegeben, später war es aufgehoben worden. Auch in den Jahren 2018 und 2019 hatte der See mit den Bakterien zu kämpfen. Aktuell diskutiert die Politik über Strategien, wie die Problematik in den Griff zu bekommen sei. Da momentan Sitzungspause ist und davor coronabedingt die Treffen der Ratsvertreter ausfielen, gibt es dazu nichts Neues, so die Stadt-Pressesprecherin Tatjana Brast.

Aufgrund der Algen kann es bei Badenden zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Hautreizungen, bei Schlucken des Wassers zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Des Weiteren hat die Algenbildung unter Umständen eine Verminderung der Sichttiefe zur Folge. Dadurch sind die Rettungschancen bei Badeunfällen vermindert. Auch für Hunde sind die von den Blaualgen gebildeten Stoffe möglicherweise gefährlich.

Aufgrund der warmen Witterung sei von einer Vermehrung der Blaualgen auszugehen, so die Stadt . Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

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