Aussichtsturm in Hävern wird demnächst saniert Ulrich Westermann Petershagen-Hävern. Im Ortseingangsbereich des Weserdorfes stehen Sanierungsarbeiten an. Die Planungen sehen vor, den 5,75 Meter hohen Aussichtsturm instandzusetzen. Seit gut eineinhalb Jahre ist das Bauwerk gesperrt, da ein Betreten als zu gefährlich gilt. Für die Reparatur musste zunächst Geld gesammelt werden mussten. Veranschlagt sind Kosten in Höhe von 3.800 Euro. „Der größte Teil, nämlich 3.000 Euro, setzt sich aus Spenden zusammen. Die restlichen 800 Euro steuert die Stadt Petershagen bei. Unter anderem sollen die Lärchenholzstufen mit rutschfestem Material ausgestattet werden“, kündigte Ortsbürgermeister und Kulturgemeinschaftsvorsitzender Uwe Schäkel an. Der Auftrag sei bereits an einen Zimmereibetrieb vergeben worden. Wann der Turm freigegeben kann, ist derzeit unklar. Im Mittelpunkt stehe die Holzkonstruktion, an der Witterungseinflüsse und Vandalismus ihre Spuren hinterlassen hätten“, führte er weiter aus. Vor allem die Stufen sind nicht mehr nutzbar. Das Bauwerk wurde im Jahr 1998 als Projekt der kleinen Dorferneuerung errichtet. Bis zur Sperrung der Anlage durch die Stadt im Oktober 2018 war ein Blick in südwestlicher Richtung auf das Naturschutzgebiet möglich. Seitdem verhindert ein Bauzaun den Zugang. Der Häverner Ortseingangsbereich ist in den Jahren 1998 und 1999 unter dem Motto „Eine neue Visitenkarte für das Weserdorf“ gestaltet worden. Die Gesamtkosten lagen bei 51 .100 Mark. Bei dem Projekt handelte es sich um eine Gemeinschaftsaktion des Amtes für Agrarordnung Bielefeld, der Bezirksregierung Detmold, des Kreises Minden-Lübbecke und der Stadt Petershagen. Ebenfalls beteiligt waren Einwohner aus Hävern. Zum Dorfjubiläum 800 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung erhielt ein tonnenschwerer Findling seinen Platz. Das alte Beton-Buswartehäuschen wurde entfernt. Neue Gestaltungselemente waren die Holzkonstruktion mit dem Aussichtsturm und einer Schautafel zu den Themen „Storchenroute“, „Weserradweg“ und „Von Mühle zu Mühle“. Unter der Überschrift „Willkommen in Hävern“ geht es um die Dorfgeschichte, die Zugehörigkeit zu Gerichtsbarkeit und Verwaltung, Schulen, den großen Brand 1795, die alte Weserfähre und den Kiesabbau. Informationen im Außenbereich vermitteln zwei große Tafeln der Biologischen Station zu den Themen Vogelschutzgebiet „Weseraue“ und dem Naturschutzgebiet „Mittelweser“.

Aussichtsturm in Hävern wird demnächst saniert

Petershagen-Hävern. Im Ortseingangsbereich des Weserdorfes stehen Sanierungsarbeiten an. Die Planungen sehen vor, den 5,75 Meter hohen Aussichtsturm instandzusetzen. Seit gut eineinhalb Jahre ist das Bauwerk gesperrt, da ein Betreten als zu gefährlich gilt.

Der Aussichtsturm im Häverner Ortseingangsbereich wird restauriert. Erwartet werden Kosten in Höhe von 3.800 Euro. ? - © Foto: Ulrich Westermann
Der Aussichtsturm im Häverner Ortseingangsbereich wird restauriert. Erwartet werden Kosten in Höhe von 3.800 Euro. ? - © Foto: Ulrich Westermann

Für die Reparatur musste zunächst Geld gesammelt werden mussten. Veranschlagt sind Kosten in Höhe von 3.800 Euro. „Der größte Teil, nämlich 3.000 Euro, setzt sich aus Spenden zusammen. Die restlichen 800 Euro steuert die Stadt Petershagen bei. Unter anderem sollen die Lärchenholzstufen mit rutschfestem Material ausgestattet werden“, kündigte Ortsbürgermeister und Kulturgemeinschaftsvorsitzender Uwe Schäkel an.

Der Auftrag sei bereits an einen Zimmereibetrieb vergeben worden. Wann der Turm freigegeben kann, ist derzeit unklar. Im Mittelpunkt stehe die Holzkonstruktion, an der Witterungseinflüsse und Vandalismus ihre Spuren hinterlassen hätten“, führte er weiter aus. Vor allem die Stufen sind nicht mehr nutzbar.

Das Bauwerk wurde im Jahr 1998 als Projekt der kleinen Dorferneuerung errichtet. Bis zur Sperrung der Anlage durch die Stadt im Oktober 2018 war ein Blick in südwestlicher Richtung auf das Naturschutzgebiet möglich. Seitdem verhindert ein Bauzaun den Zugang.

Der Häverner Ortseingangsbereich ist in den Jahren 1998 und 1999 unter dem Motto „Eine neue Visitenkarte für das Weserdorf“ gestaltet worden. Die Gesamtkosten lagen bei 51 .100 Mark. Bei dem Projekt handelte es sich um eine Gemeinschaftsaktion des Amtes für Agrarordnung Bielefeld, der Bezirksregierung Detmold, des Kreises Minden-Lübbecke und der Stadt Petershagen. Ebenfalls beteiligt waren Einwohner aus Hävern.

Zum Dorfjubiläum 800 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung erhielt ein tonnenschwerer Findling seinen Platz. Das alte Beton-Buswartehäuschen wurde entfernt. Neue Gestaltungselemente waren die Holzkonstruktion mit dem Aussichtsturm und einer Schautafel zu den Themen „Storchenroute“, „Weserradweg“ und „Von Mühle zu Mühle“.

Unter der Überschrift „Willkommen in Hävern“ geht es um die Dorfgeschichte, die Zugehörigkeit zu Gerichtsbarkeit und Verwaltung, Schulen, den großen Brand 1795, die alte Weserfähre und den Kiesabbau. Informationen im Außenbereich vermitteln zwei große Tafeln der Biologischen Station zu den Themen Vogelschutzgebiet „Weseraue“ und dem Naturschutzgebiet „Mittelweser“.

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