Schadstellen auf Radweg zwischen Südfelde und Friedewalde ausgebessert Räder rollen wieder ungehindert / Einst Bahnstrecke Von Uwe Vinke Petershagen-Friedewalde (mt). Es läuft wieder rund auf dem Kreisradweg zwischen Friedewalde und Südfelde. Das war vor einigen Wochen nicht so. "Da musste ich über eine Schotterpiste fahren, wenn ich zum Schuster nach Friedewalde wollte", erinnert sich Reinhard Wulbrand. Der Südfelder wohnt kurz vor dem Heisterholzer Forst und nutzt den Radweg abseits der Straßen gern: "Ich bin hier öfter unterwegs".Der Kreisradweg verläuft auf der ehemaligen Schienentrasse der Mindener Kreisbahn zwischen Kutenhausen und dem Friedewalder Ortsteil Wegholm. Bis 1976 fuhren hier noch Güterzüge und versorgten die Firmen in den Orten entlang der Bahnstrecke mit Waren. In jedem Ort gab es damals noch einen Bahnhof.Das ist längst Geschichte. Nach dem Ende des Schienenverkehrs lag die Trasse lange brach, bevor der Kreis Minden-Lübbecke hier einen Radweg anlegte. Auch dies ist schon Jahrzehnte her.Damals war die Fahrbahn des Radweges fahrradgerecht befestigt worden. Im Laufe der Zeit hatte sich jedoch stellenweise das Grün seinen Weg zurück auf die Fahrbahn gesucht und auch gefunden. Der Untergrund brach auf und Schlaglöcher entstanden.Besonders groß waren die Schäden zwischen der Ösperbrücke in Südfelde und der Straße Küntkenhof sowie zwischen der Friedewalder Straße und der Grundschule Friedewalde. "Hier war schon Anfang Juli grober Schotter aufgebracht worden", erinnert sich Reinhard Wulbrand noch gut an die Buckelpiste. Warnschilder habe es nicht gegeben. "Da kam man nur mit guten Reifen rüber", wundert er sich über den langen Zeitraum bis zur Fertigstellung der Asphaltdecke erst Ende August.Weitere Maßnahmen auf der Strecke sind nach Auskunft der Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke nicht geplant. Falls sich weitere Schäden ergäben, werde dann über die Sanierung entschieden.Das Radwegenetz an Kreisstraßen erstreckt sich derzeit über knapp 100 Kilometer. Hinzu kommen rund 27 Kilometer an Radwegen abseits von Kreisstraßen, zu denen auch die Strecke von Kutenhausen bis Wegholm zählt.Jetzt rollt es wieder besser auf dem Kreisradweg zwischen Friedewalde und Südfelde und Wulbrand kann auch seine abendlichen Ausflüge mit seiner Frau wieder ungehindert fahren. "Wir radeln immer da, wo nicht viel Verkehr ist", erklärt der Südfelder. Meist geht es dann über den Kreisradweg nach Wegholm zum alten Bahnhof und von da durch die Meßlinger Felder wieder zurück nach Hause.

Schadstellen auf Radweg zwischen Südfelde und Friedewalde ausgebessert

Petershagen-Friedewalde (mt). Es läuft wieder rund auf dem Kreisradweg zwischen Friedewalde und Südfelde. Das war vor einigen Wochen nicht so. "Da musste ich über eine Schotterpiste fahren, wenn ich zum Schuster nach Friedewalde wollte", erinnert sich Reinhard Wulbrand.

Es geht wieder rund: Der Kreisradweg zwischen Südfelde und Friedewalde ist wieder glatt. Schadstellen wurden mit Schotter ausgebessert und jetzt ist auch eine neue Asphaltdecke aufgebracht worden. - © MT-Foto: Uwe Vinke
Es geht wieder rund: Der Kreisradweg zwischen Südfelde und Friedewalde ist wieder glatt. Schadstellen wurden mit Schotter ausgebessert und jetzt ist auch eine neue Asphaltdecke aufgebracht worden. - © MT-Foto: Uwe Vinke
Räder rollen wieder ungehindert - © PETERSHAGEN
Räder rollen wieder ungehindert - © PETERSHAGEN

Der Südfelder wohnt kurz vor dem Heisterholzer Forst und nutzt den Radweg abseits der Straßen gern: "Ich bin hier öfter unterwegs".

Der Kreisradweg verläuft auf der ehemaligen Schienentrasse der Mindener Kreisbahn zwischen Kutenhausen und dem Friedewalder Ortsteil Wegholm. Bis 1976 fuhren hier noch Güterzüge und versorgten die Firmen in den Orten entlang der Bahnstrecke mit Waren. In jedem Ort gab es damals noch einen Bahnhof.

Das ist längst Geschichte. Nach dem Ende des Schienenverkehrs lag die Trasse lange brach, bevor der Kreis Minden-Lübbecke hier einen Radweg anlegte. Auch dies ist schon Jahrzehnte her.

Damals war die Fahrbahn des Radweges fahrradgerecht befestigt worden. Im Laufe der Zeit hatte sich jedoch stellenweise das Grün seinen Weg zurück auf die Fahrbahn gesucht und auch gefunden. Der Untergrund brach auf und Schlaglöcher entstanden.

Besonders groß waren die Schäden zwischen der Ösperbrücke in Südfelde und der Straße Küntkenhof sowie zwischen der Friedewalder Straße und der Grundschule Friedewalde. "Hier war schon Anfang Juli grober Schotter aufgebracht worden", erinnert sich Reinhard Wulbrand noch gut an die Buckelpiste. Warnschilder habe es nicht gegeben. "Da kam man nur mit guten Reifen rüber", wundert er sich über den langen Zeitraum bis zur Fertigstellung der Asphaltdecke erst Ende August.

Weitere Maßnahmen auf der Strecke sind nach Auskunft der Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke nicht geplant. Falls sich weitere Schäden ergäben, werde dann über die Sanierung entschieden.

Das Radwegenetz an Kreisstraßen erstreckt sich derzeit über knapp 100 Kilometer. Hinzu kommen rund 27 Kilometer an Radwegen abseits von Kreisstraßen, zu denen auch die Strecke von Kutenhausen bis Wegholm zählt.

Jetzt rollt es wieder besser auf dem Kreisradweg zwischen Friedewalde und Südfelde und Wulbrand kann auch seine abendlichen Ausflüge mit seiner Frau wieder ungehindert fahren. "Wir radeln immer da, wo nicht viel Verkehr ist", erklärt der Südfelder. Meist geht es dann über den Kreisradweg nach Wegholm zum alten Bahnhof und von da durch die Meßlinger Felder wieder zurück nach Hause.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.