Petershagen

Petershagen: Wesertag-Planung auf Eis

Oliver Plöger

Erfolgreich: Die Premiere des Wesertages im Vorjahr mit „Big Jump“ in Petershagen. Archivfoto: Westermann - © Westermann Ulrich
Erfolgreich: Die Premiere des Wesertages im Vorjahr mit „Big Jump“ in Petershagen. Archivfoto: Westermann (© Westermann Ulrich)

Petershagen. Die Planungen zum Wesertag in Petershagen liegen derzeit auf Eis. Nach ursprünglicher Vorstellung sollte noch vor den Osterferien ein Treffen mit den möglichen Akteuren stattfinden. „Aufgrund der Corona-Krise haben wir das Thema jetzt erst einmal zurückgestellt“ so gestern Petra Rodenbeck aus der Tourismus-Information auf MT-Anfrage.

Ob überhaupt ein Wesertag in diesem Jahr stattfindet, sei damit nicht entschieden. Petra Rodenbeck wies auf den organisatorischen und vor allem ehrenamtlichen Aufwand der Veranstaltung hin. Erste Überlegungen gingen dahin, den Wesertag deshalb im zweijährigen Rhythmus übe die Bühne zu bringen.

Die Stadt selbst zog nach der Premiere im August vorigen Jahres ein positives Fazit. Die Veranstaltung sollte den Lebensraum Weser erfahrbar machen, Aktionen gab es am Schiffsanleger im Heisterholz, den Fährstellen Petershagen und Windheim, im Ösperhafen und rund ums Storchenmuseum in Windheim No 2. Hintergrund war auch, Veranstalter mit unterschiedlichen Interessen und Aufgaben „in ein Boot“ zu setzen. So war es möglich, unter Auflagen auch wieder ein Weserschwimmen stattfinden zu lassen. In den Jahren zuvor war immer wieder auf die Störung brütender Vögel aufmerksam gemacht worden und die „Ruhestörung“ im Bereich des Weserufers. Der BUND war mit Weserschwimmern aneinandergeraten.

Insgesamt hatten sich im August 14 Einrichtungen, Institutionen und Vereine bei der erste Veranstaltung zusammengefunden. Die Idee eines Wesertages hatten der Geologe Dr. Dietmar Meier und die Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus entwickelt.

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PetershagenPetershagen: Wesertag-Planung auf EisOliver PlögerPetershagen. Die Planungen zum Wesertag in Petershagen liegen derzeit auf Eis. Nach ursprünglicher Vorstellung sollte noch vor den Osterferien ein Treffen mit den möglichen Akteuren stattfinden. „Aufgrund der Corona-Krise haben wir das Thema jetzt erst einmal zurückgestellt“ so gestern Petra Rodenbeck aus der Tourismus-Information auf MT-Anfrage. Ob überhaupt ein Wesertag in diesem Jahr stattfindet, sei damit nicht entschieden. Petra Rodenbeck wies auf den organisatorischen und vor allem ehrenamtlichen Aufwand der Veranstaltung hin. Erste Überlegungen gingen dahin, den Wesertag deshalb im zweijährigen Rhythmus übe die Bühne zu bringen. Die Stadt selbst zog nach der Premiere im August vorigen Jahres ein positives Fazit. Die Veranstaltung sollte den Lebensraum Weser erfahrbar machen, Aktionen gab es am Schiffsanleger im Heisterholz, den Fährstellen Petershagen und Windheim, im Ösperhafen und rund ums Storchenmuseum in Windheim No 2. Hintergrund war auch, Veranstalter mit unterschiedlichen Interessen und Aufgaben „in ein Boot“ zu setzen. So war es möglich, unter Auflagen auch wieder ein Weserschwimmen stattfinden zu lassen. In den Jahren zuvor war immer wieder auf die Störung brütender Vögel aufmerksam gemacht worden und die „Ruhestörung“ im Bereich des Weserufers. Der BUND war mit Weserschwimmern aneinandergeraten. Insgesamt hatten sich im August 14 Einrichtungen, Institutionen und Vereine bei der erste Veranstaltung zusammengefunden. Die Idee eines Wesertages hatten der Geologe Dr. Dietmar Meier und die Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus entwickelt.