Petershagen

Bis zum 31. Oktober: Stauwehr in Petershagen ab sofort für Fußgänger frei

veröffentlicht

Der Stauwehrsteg über die Weser zwischen Petershagen und Lahde ist für Fahrradfahrer und Fußgänger wieder geöffnet.
Der Stauwehrsteg über die Weser zwischen Petershagen und Lahde ist für Fahrradfahrer und Fußgänger wieder geöffnet.

Petershagen (Wes). Die neue Saison auf der für die Öffentlichkeit freigegebenen Stauwehr-Überführung hat begonnen. Dieser Steg kann von Radlern und Fußgängern bei Tageslicht als zusätzliche Querungsmöglichkeit zur Weserbrücke genutzt werden.

Auf Petershäger Seite muss zunächst der Höhenunterschied zwischen der Zuwegung und der Wehranlage überwunden werden. Nachdem zwei Treppen und eine Ebene über knapp 30 Meter passiert worden sind, ist der Übergang erreicht.

Über das Stauwehr führen unter anderem Storchen-, Mühlen- und Weserlandroute sowie Alternativroute zum Weserradweg und Weserschleife Bückeburg. Die Fahrräder müssen aus Sicherheitsgründen geschoben werden. Informationstafeln weisen auf die steilen Treppen und die Benutzung auf eigene Gefahr hin.

Das kann Corona nicht verbieten: den Blick über die Weser in nördlicher Richtung. Der ist in dieser Form ab sofort auf dem Stauwehr möglich. Fotos: Ulrich Westermann
Das kann Corona nicht verbieten: den Blick über die Weser in nördlicher Richtung. Der ist in dieser Form ab sofort auf dem Stauwehr möglich. Fotos: Ulrich Westermann

Auf Lahder Stauwehrseite ist kein Höhenunterschied zu überwinden, so dass der Weg durch das offene Gittertor problemlos fortgesetzt werden kann. Von einem Teilstück der Überführung ist ein weiter Blick über den Fluss und seine Umgebung möglich. In südlicher Richtung wird die Weser durch das Bauwerk aufgestaut. Stromabwärts nördlich der Stauwehranlage ist der Fluss erheblich schmaler.

An beiden Seiten sind in früheren Jahren Buhnen (Köpfe) zum Uferschutz und als Dammkörper zur Strömungsregulierung angelegt worden. Auch die Büschingsche Windmühle, das Schloss, die Weserbrücke und die Pottmühle sind zu erkennen.

Die Nutzung des Stauwehr-Überganges ist bis zum 31. Oktober gestattet. In der dunklen und wetterunbeständigen Jahreszeit versperren abgeschlossene Eisentore den Weg. Die nächste Überquerungsmöglichkeit bietet in zwei Kilometern Entfernung die L 770 (Weserbrücke) nördlich der früheren Petershäger und Lahder Fährstelle.

In unmittelbarer Nähe des Stauwehres sind auf beiden Uferseiten Informationstafeln aufgestellt worden. Die Biologische Station des Kreises Minden-Lübbecke präsentiert Einzelheiten zu den Themen „Vogelschutzgebiet Weseraue“ und „Die Weserstaustufen – Vom wilden Fluss zur Bundeswasserstraße“. Dazu kommen weitere Schaukästen auf Lahder Weserseite.

In Texten und auf Bildern geht es um die Staustufen der Mittelweser, eine Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland von der Nord-/Ostsee bis zu den Bayerischen Alpen und eine Entdeckerkarte der Stadt Petershagen. Aufgeführt werden zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise Mühlen, Museen, Kirchen, die Lechner-Kunstfiguren in der Petershäger Innenstadt, die Weserfähre Petra Solara und der Findlingswald in Neuenknick.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

PetershagenBis zum 31. Oktober: Stauwehr in Petershagen ab sofort für Fußgänger freiPetershagen (Wes). Die neue Saison auf der für die Öffentlichkeit freigegebenen Stauwehr-Überführung hat begonnen. Dieser Steg kann von Radlern und Fußgängern bei Tageslicht als zusätzliche Querungsmöglichkeit zur Weserbrücke genutzt werden. Auf Petershäger Seite muss zunächst der Höhenunterschied zwischen der Zuwegung und der Wehranlage überwunden werden. Nachdem zwei Treppen und eine Ebene über knapp 30 Meter passiert worden sind, ist der Übergang erreicht. Über das Stauwehr führen unter anderem Storchen-, Mühlen- und Weserlandroute sowie Alternativroute zum Weserradweg und Weserschleife Bückeburg. Die Fahrräder müssen aus Sicherheitsgründen geschoben werden. Informationstafeln weisen auf die steilen Treppen und die Benutzung auf eigene Gefahr hin. Auf Lahder Stauwehrseite ist kein Höhenunterschied zu überwinden, so dass der Weg durch das offene Gittertor problemlos fortgesetzt werden kann. Von einem Teilstück der Überführung ist ein weiter Blick über den Fluss und seine Umgebung möglich. In südlicher Richtung wird die Weser durch das Bauwerk aufgestaut. Stromabwärts nördlich der Stauwehranlage ist der Fluss erheblich schmaler. An beiden Seiten sind in früheren Jahren Buhnen (Köpfe) zum Uferschutz und als Dammkörper zur Strömungsregulierung angelegt worden. Auch die Büschingsche Windmühle, das Schloss, die Weserbrücke und die Pottmühle sind zu erkennen. Die Nutzung des Stauwehr-Überganges ist bis zum 31. Oktober gestattet. In der dunklen und wetterunbeständigen Jahreszeit versperren abgeschlossene Eisentore den Weg. Die nächste Überquerungsmöglichkeit bietet in zwei Kilometern Entfernung die L 770 (Weserbrücke) nördlich der früheren Petershäger und Lahder Fährstelle. In unmittelbarer Nähe des Stauwehres sind auf beiden Uferseiten Informationstafeln aufgestellt worden. Die Biologische Station des Kreises Minden-Lübbecke präsentiert Einzelheiten zu den Themen „Vogelschutzgebiet Weseraue“ und „Die Weserstaustufen – Vom wilden Fluss zur Bundeswasserstraße“. Dazu kommen weitere Schaukästen auf Lahder Weserseite. In Texten und auf Bildern geht es um die Staustufen der Mittelweser, eine Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland von der Nord-/Ostsee bis zu den Bayerischen Alpen und eine Entdeckerkarte der Stadt Petershagen. Aufgeführt werden zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise Mühlen, Museen, Kirchen, die Lechner-Kunstfiguren in der Petershäger Innenstadt, die Weserfähre Petra Solara und der Findlingswald in Neuenknick.