Ovenstädt

Männer in Netzstrümpfen begeistern Ovenstädter Narren

Ulrich Westermann

„Zwölf Jungs“ hatten sich besonders schick gemacht und das Publikum war vor Begeisterung kaum zu halten.
„Zwölf Jungs“ hatten sich besonders schick gemacht und das Publikum war vor Begeisterung kaum zu halten.

Petershagen-Ovenstädt. Ein tolles Bühnenprogramm präsentierte der Ovenstädter Karnevalsverein in zwei Prunksitzungen. Beifall und Jubelrufe begleiteten Tanz, Gesang und Playbackshows des viereinhalbstündigen Programms. Am Freitag und am Samstag freuten sich die OKV-Mitglieder über ein „volles Haus“ im Festzelt am Sportplatz. Viele Besucher hatten sich für das Spektakel bunt kostümiert und feierten ausgelassen mit – Obelix, Blumenkönigin, Matrose und Märchenfee oder CIA-Agenten, Pirat und Kleopatra. Sitzungspräsident Joachim Römermann führte durch das Programm: „Wir wollen heute richtig Party machen.“

Der erste Jubelsturm brach los, als die OKV-Tollitäten in das Festzelt einzogen. Zum Gefolge der Majestäten gehörten Garde und Elferrat. Bereits zu Beginn der Karnevalssession 2019/2020 hatten Daniel Zumpe und Anna Reckeweg die Insignien der Würde erhalten. Die Regentschaft bei den Jugendlichen übernahmen Benny Willms und Chantal Ernstmeier, bei den Kindern Josephine Celista Fahrenholz mit ihrer Adjutantin Nieke Baringhaus.

Disco- und Hitparaden-Gefühl wie in den siebziger und achtziger Jahren machte sich breit, als die Schlagerstars von gestern auf die Bühne kamen. Auch „Gottlieb Wendehals“ griff zum Mikrofon. Fotos: Ulrich Westermann
Disco- und Hitparaden-Gefühl wie in den siebziger und achtziger Jahren machte sich breit, als die Schlagerstars von gestern auf die Bühne kamen. Auch „Gottlieb Wendehals“ griff zum Mikrofon. Fotos: Ulrich Westermann

Zu den Publikumslieblingen gehörten die OKV-Tanzmäuse des gastgebenden Vereins. Lara, Hanna Sophia, Maja, Sophia, Klara und Gloria hatten unter der Leitung von Karin Schwiering und Isabell Schieren ein schwungvolles Programm zur Gardetanz-Musik eingeübt. „Das ist großartige Nachwuchsarbeit“, lobte Joachim Römermann.

Eine Klasseleistung boten auch die Tanzteenies und die vor elf Jahren gegründete Tanzgarde. Verantwortlich für die Leitung dieser beiden Formationen sind Jenny Nachsel, Isabell Schieren und Chantal Ernstmeier sowie Karin Schwiering. Am Freitagabend gaben dann zusätzlich die Tanzteenies der Grün-Roten Bütt aus Porta Westfalica Proben ihres Könnens.

Eine Schunkelrunde leitete Horst Danowsky ein. Er stimmte die Ohrwürmer „Rot, rot sind die Rosen“ und „Ich möcht` so gern mit dir allein auf einer kleinen Insel sein“ an. Fetzige Klänge mit Schlagzeug, Trompete und weiteren Instrumenten („So ein Tag, so wunderschön wie heute“) begleiteten den Auftritt der Wesermusikanten. In seiner Büttenrede ging Kalle Hohmeier als Brandmeister Kalle auf seltsam Komisches in der Feuerwehr ein. Dazu sein Wunsch an das Publikum: „Bleibt heiter und froh, Ovenstädt hei-hoh“.

Vor der Discoshow des OKV-Elferrats trat Joachim Römermann als Ilja Richter auf:„Licht aus, Spot an“. Stargäste waren unter anderem Chris Andrews, Michael Holm, Ernie und sein Quietschentchen, Tina Turner, die Les Humphries Singers und Gottlieb Wendehals. Zum Repertoire der OKV-Prinzengarde gehörten die Live-Songs „An Tagen wir diesen“ und „Du bist das Dorf“. Zum ersten Mal standen „Die Umwerfenden“ (Kegel- und Spielclub) beim Karneval in Ovenstädt auf der Bühne. Beim Auftritt der „Zwölf Jungs“ in weißen Turnschuhen, Netzstrümpfen und schwarz-weißer Hausmädchenkleidung war das begeisterte Publikum kaum zu halten. Weitere Programmhöhepunkte folgten mit einem Abba-Gastspiel („Dancing Queen“, „Waterloo“) und dem Auftritt der „Tequilas“. Diese Gruppe, von Joachim Römermann als „Urgestein des Ovenstädter Karnevals“ begrüßt, präsentierte sich diesmal in Matrosenkleidung.

Mächtig Stimmung machte auch Andy Kelle (Andreas Hendel), der „singende Maurermeister“ aus Ovenstädt, mit „Kölsche Jupp“, „Mary Ann“ und dem Karnevalslied „Für die Ewigkeit“. Mit den Darbietungen des OKV-Männerballetts als Baywatch-Team und dem großen Finale mit dem Einmarsch aller Mitwirkenden und dem Lied „Sierra Madre“ endete das offizielle Programm. Aber danach war die Party noch längst nicht vorbei.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

OvenstädtMänner in Netzstrümpfen begeistern Ovenstädter NarrenUlrich WestermannPetershagen-Ovenstädt. Ein tolles Bühnenprogramm präsentierte der Ovenstädter Karnevalsverein in zwei Prunksitzungen. Beifall und Jubelrufe begleiteten Tanz, Gesang und Playbackshows des viereinhalbstündigen Programms. Am Freitag und am Samstag freuten sich die OKV-Mitglieder über ein „volles Haus“ im Festzelt am Sportplatz. Viele Besucher hatten sich für das Spektakel bunt kostümiert und feierten ausgelassen mit – Obelix, Blumenkönigin, Matrose und Märchenfee oder CIA-Agenten, Pirat und Kleopatra. Sitzungspräsident Joachim Römermann führte durch das Programm: „Wir wollen heute richtig Party machen.“ Der erste Jubelsturm brach los, als die OKV-Tollitäten in das Festzelt einzogen. Zum Gefolge der Majestäten gehörten Garde und Elferrat. Bereits zu Beginn der Karnevalssession 2019/2020 hatten Daniel Zumpe und Anna Reckeweg die Insignien der Würde erhalten. Die Regentschaft bei den Jugendlichen übernahmen Benny Willms und Chantal Ernstmeier, bei den Kindern Josephine Celista Fahrenholz mit ihrer Adjutantin Nieke Baringhaus. Zu den Publikumslieblingen gehörten die OKV-Tanzmäuse des gastgebenden Vereins. Lara, Hanna Sophia, Maja, Sophia, Klara und Gloria hatten unter der Leitung von Karin Schwiering und Isabell Schieren ein schwungvolles Programm zur Gardetanz-Musik eingeübt. „Das ist großartige Nachwuchsarbeit“, lobte Joachim Römermann. Eine Klasseleistung boten auch die Tanzteenies und die vor elf Jahren gegründete Tanzgarde. Verantwortlich für die Leitung dieser beiden Formationen sind Jenny Nachsel, Isabell Schieren und Chantal Ernstmeier sowie Karin Schwiering. Am Freitagabend gaben dann zusätzlich die Tanzteenies der Grün-Roten Bütt aus Porta Westfalica Proben ihres Könnens. Eine Schunkelrunde leitete Horst Danowsky ein. Er stimmte die Ohrwürmer „Rot, rot sind die Rosen“ und „Ich möcht` so gern mit dir allein auf einer kleinen Insel sein“ an. Fetzige Klänge mit Schlagzeug, Trompete und weiteren Instrumenten („So ein Tag, so wunderschön wie heute“) begleiteten den Auftritt der Wesermusikanten. In seiner Büttenrede ging Kalle Hohmeier als Brandmeister Kalle auf seltsam Komisches in der Feuerwehr ein. Dazu sein Wunsch an das Publikum: „Bleibt heiter und froh, Ovenstädt hei-hoh“. Vor der Discoshow des OKV-Elferrats trat Joachim Römermann als Ilja Richter auf:„Licht aus, Spot an“. Stargäste waren unter anderem Chris Andrews, Michael Holm, Ernie und sein Quietschentchen, Tina Turner, die Les Humphries Singers und Gottlieb Wendehals. Zum Repertoire der OKV-Prinzengarde gehörten die Live-Songs „An Tagen wir diesen“ und „Du bist das Dorf“. Zum ersten Mal standen „Die Umwerfenden“ (Kegel- und Spielclub) beim Karneval in Ovenstädt auf der Bühne. Beim Auftritt der „Zwölf Jungs“ in weißen Turnschuhen, Netzstrümpfen und schwarz-weißer Hausmädchenkleidung war das begeisterte Publikum kaum zu halten. Weitere Programmhöhepunkte folgten mit einem Abba-Gastspiel („Dancing Queen“, „Waterloo“) und dem Auftritt der „Tequilas“. Diese Gruppe, von Joachim Römermann als „Urgestein des Ovenstädter Karnevals“ begrüßt, präsentierte sich diesmal in Matrosenkleidung. Mächtig Stimmung machte auch Andy Kelle (Andreas Hendel), der „singende Maurermeister“ aus Ovenstädt, mit „Kölsche Jupp“, „Mary Ann“ und dem Karnevalslied „Für die Ewigkeit“. Mit den Darbietungen des OKV-Männerballetts als Baywatch-Team und dem großen Finale mit dem Einmarsch aller Mitwirkenden und dem Lied „Sierra Madre“ endete das offizielle Programm. Aber danach war die Party noch längst nicht vorbei.